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Identitätsentwürfe in "La cabeza de la hidra" von Carlos Fuentes

  • Kartonierter Einband
  • 108 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Dui... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Romanistik/Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: "Creer que no tenemos identidad es una forma precopernicana de vivir el universo. Es darnos un pretexto para no pasar de la identidad adquirida a la diversidad por conquistar. Allí es donde la identidad nacional y la identidad personal se convierten en desafío creativo. Conquistemos la diversidad política, religiosa, sexual, cultural."1EinleitungJedes Individuum, jedes Kollektiv und jede Nation besitzt eine Identität. Derjenige, der glaubt, keine zu haben, vertritt eine veraltete Denkweise. Diese Anschauung ist vergleichbar mit dem geozentrischen Weltbild, dem Weltbild vor Kopernikus, bei dem die Erde als Zentrum des Universums betrachtet wurde. Damals ging man davon aus, dass sich Mond, Sonne und Planeten um die Erde bewegen. Im Gegensatz hierzu steht das heliozentrische Weltbild, zu dessen Entstehung Kopernikus die Vorarbeiten leistete. Das heliozentrische Weltbild basiert auf der Annahme, dass die Planeten die Sonne umkreisen.Ähnlich ist es auch mit der Identität: Das Individuum steht nicht im Zentrum des Universums, sondern wird von seiner sozialen Umwelt mit geprägt, wobei sich Identität nicht nur auf die persönliche Identität bezieht. Die persönliche Identität definiert sich u. a. durch die kollektive Identität und diese besteht wiederum, neben weiteren, aus den Kategorien, die Fuentes in oben angeführtem Zitat nennt: Politik, Religion, Sexualität und Kultur. Es gilt also, die politische, religiöse, sexuelle und kulturelle Diversität zu entdecken, um sich selbst zu definieren. Der Protagonist in Carlos Fuentes Roman La cabeza de la hidra unternimmt mehrfach den Versuch, sich selbst zu definieren. Er stellt sich einer großen Herausforderung, da seine Versuche, die Diversitäten zu entdecken, durch gezielte Maßnahmen der Außenwelt erschwert und sogar verhindert werden. Im Roman wirken insbesondere die Chefs dreier Spionageorganisationen auf den Protagonisten ein und beeinflussen ihn unbewusst so stark, dass er eine instabile Identität entwickelt. Zudem wird die Identität des Protagonisten durch den mexikanischen Kulturkreis geprägt, in dem er lebt und aufgewachsen ist.Aufgrund des besonderen Stellenwerts der Identitätsprägung für den Roman wird in dieser Arbeit der Fokus auf die dort dargestellten Identitätsentwürfe gelegt. Ein wesentliches Augenmerk wird dabei auf den Protagonisten Félix Maldonado gerichtet, wobei dennoch andere identitätsprägende Figuren nicht außer Acht gelassen werden. Kapitel 1..........1 Fuentes (2008:186-187).

Klappentext

"Creer que no tenemos identidad es una forma precopernicana de vivir el universo. Es darnos un pretexto para no pasar de la identidad adquirida a la diversidad por conquistar. Allí es donde la identidad nacional y la identidad personal se convierten en desafío creativo. Conquistemos la diversidad política, religiosa, sexual, cultural."1EinleitungJedes Individuum, jedes Kollektiv und jede Nation besitzt eine Identität. Derjenige, der glaubt, keine zu haben, vertritt eine veraltete Denkweise. Diese Anschauung ist vergleichbar mit dem geozentrischen Weltbild, dem Weltbild vor Kopernikus, bei dem die Erde als Zentrum des Universums betrachtet wurde. Damals ging man davon aus, dass sich Mond, Sonne und Planeten um die Erde bewegen. Im Gegensatz hierzu steht das heliozentrische Weltbild, zu dessen Entstehung Kopernikus die Vorarbeiten leistete. Das heliozentrische Weltbild basiert auf der Annahme, dass die Planeten die Sonne umkreisen.Ähnlich ist es auch mit der Identität: Das Individuum steht nicht im Zentrum des Universums, sondern wird von seiner sozialen Umwelt mit geprägt, wobei sich Identität nicht nur auf die persönliche Identität bezieht. Die persönliche Identität definiert sich u. a. durch die kollektive Identität und diese besteht wiederum, neben weiteren, aus den Kategorien, die Fuentes in oben angeführtem Zitat nennt: Politik, Religion, Sexualität und Kultur. Es gilt also, die politische, religiöse, sexuelle und kulturelle Diversität zu entdecken, um sich selbst zu definieren. Der Protagonist in Carlos Fuentes' Roman La cabeza de la hidra unternimmt mehrfach den Versuch, sich selbst zu definieren. Er stellt sich einer großen Herausforderung, da seine Versuche, die Diversitäten zu entdecken, durch gezielte Maßnahmen der Außenwelt erschwert und sogar verhindert werden. Im Roman wirken insbesondere die Chefs dreier Spionageorganisationen auf den Protagonisten ein und beeinflussen ihn unbewusst so stark, dass er eine instabile Identität entwickelt. Zudem wird die Identität des Protagonisten durch den mexikanischen Kulturkreis geprägt, in dem er lebt und aufgewachsen ist.Aufgrund des besonderen Stellenwerts der Identitätsprägung für den Roman wird in dieser Arbeit der Fokus auf die dort dargestellten Identitätsentwürfe gelegt. Ein wesentliches Augenmerk wird dabei auf den Protagonisten Félix Maldonado gerichtet, wobei dennoch andere identitätsprägende Figuren nicht außer Acht gelassen werden. Kapitel 1..........1 Fuentes (2008:186-187).

Produktinformationen

Titel: Identitätsentwürfe in "La cabeza de la hidra" von Carlos Fuentes
Untertitel: Mexikanische Literatur: "Das Haupt der Hydra" von Carlos Fuentes - Mexikanische Identität
Autor:
EAN: 9783640677085
ISBN: 978-3-640-67708-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 108
Gewicht: 167g
Größe: H210mm x B148mm x T7mm
Jahr: 2010
Auflage: 1.