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Der 500jährige Rechtsstreit des Klosters Neresheim um die Erlangung der Reichsunmittelbarkeit

  • Kartonierter Einband
  • 229 Seiten
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Am Beispiel des 500jährigen Kampfes des Benediktinerklosters Neresheim um die Erlangung der Reichsunmittelbarkeit zeigt die Arbeit... Weiterlesen
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Beschreibung

Am Beispiel des 500jährigen Kampfes des Benediktinerklosters Neresheim um die Erlangung der Reichsunmittelbarkeit zeigt die Arbeit die vielschichtigen politischen Strukturen des Verfassungswesens des Heiligen Römischen Reiches auf. Das Kloster Neresheim suchte als schwächeres Glied des Alten Reiches den Schutz der obersten Reichsgerichte vor der Einverleibung in das Territorium der Grafen von Oettingen-Wallerstein. Aufgrund seiner Beharrlichkeit erlangte das Kloster nach langwierigen und kostspieligen Prozessen - wenn auch nur für kurze Zeit - im Jahre 1765 die langerstrebte "goldene Freiheit" mit der Aufnahme in das Reichsprälatenkollegium. Bereits 1263 befaßte sich der große Kirchenmann und Universalgelehrte von europäischem Rang, Albertus Magnus, mit dem Rechtsstreit und fällte einen Schiedsspruch.

Autorentext
Die Autorin: Bettina Müller-Ueltzhöffer, geboren 1972 in Stuttgart; Abitur 1991 in Ludwigsburg; Studium an den Universitäten Konstanz und Heidelberg; Juristische Staatsexamina 1996 in Heidelberg und 1999 in Stuttgart. Seit 2000 tätig als Rechtsanwältin. 2002 Promotion an der Universität Heidelberg.

Klappentext

Am Beispiel des 500jährigen Kampfes des Benediktinerklosters Neresheim um die Erlangung der Reichsunmittelbarkeit zeigt die Arbeit die vielschichtigen politischen Strukturen des Verfassungswesens des Heiligen Römischen Reiches auf. Das Kloster Neresheim suchte als schwächeres Glied des Alten Reiches den Schutz der obersten Reichsgerichte vor der Einverleibung in das Territorium der Grafen von Oettingen-Wallerstein. Aufgrund seiner Beharrlichkeit erlangte das Kloster nach langwierigen und kostspieligen Prozessen - wenn auch nur für kurze Zeit - im Jahre 1765 die langerstrebte «goldene Freiheit» mit der Aufnahme in das Reichsprälatenkollegium. Bereits 1263 befaßte sich der große Kirchenmann und Universalgelehrte von europäischem Rang, Albertus Magnus, mit dem Rechtsstreit und fällte einen Schiedsspruch.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Entwicklung des Klosters Neresheim von der Stiftung 1095 an bis zum Beginn der großen Prozesse 1739 - Die Klage des Grafen von Oettingen-Wallerstein vor dem Reichskammergericht ab 1739 - Parallelrechtsstreit des Klosters Neresheim gegen den Grafen von Oettingen-Wallerstein vor dem Reichshofrat - Vergleichshinderungsklage - Umsetzung des Vergleichs - Restitutionsklage - Gesamtwürdigung.

Produktinformationen

Titel: Der 500jährige Rechtsstreit des Klosters Neresheim um die Erlangung der Reichsunmittelbarkeit
Untertitel: Zugleich ein Beitrag zum Rechtsgang vor den höchsten Reichsgerichten in der Mitte des 18. Jahrhunderts
Autor:
EAN: 9783631510636
ISBN: 978-3-631-51063-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 229
Gewicht: 310g
Größe: H208mm x B144mm x T17mm
Jahr: 2003
Auflage: Neuausg.

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