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Leben ohne Gehör - Wege zur Verständigung

  • Kartonierter Einband
  • 48 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Anlass dieses Referats brauchte ich nicht lange zu suchen. Ich habe im Oktober 2003 mit einer Gruppe von Studenten aus unserem Fachbereich Sozialwesen und unserem Professor Dr. jur. Hubertus Lauer an einem Studentenaustausch mit der Gallaudet University in Washington teilgenommen. Um diese Erlebnisse und Eindrücke bestmöglich zu verarbeiten, schien mir und letztendlich natürlich auch meinen Prüfern, ein Referat als angebracht. Der Umgang mit dem Thema Gehörlosigkeit und den Folgen dieser Einschränkung war für mich zum damaligen Zeitpunkt praktisch unbekannt. Dies mag sich bestimmt für die meisten von uns genauso darstellen. Genau an diesem Punkt aber möchte ich anknüpfen. Gehörlosigkeit ist ein Thema, was gerade in der Sozialarbeit einen unheimlich hohen Stellenwert haben müsste. Die Problemlagen und Ängste dieser Menschen sind praktisch auf Sozialarbeit gemünzt. Sei es bei der schulischen und beruflichen Ausbildung, beim Umgang mit Ämtern oder auch nur beim Einkaufen. Gehörlose Menschen müssen einen Weg in die Gesellschaft finden können, wenn sie das wollen. Wir müssen sie dabei unterstützen, dass ist unsere Aufgabe als Sozialarbeiter. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was hat das mit Amerika und unserem Austausch zu tun? In Amerika haben wir gelernt, wie ein möglicher Umgang mit Gehörlosigkeit weitestgehend ohne öffentliche Diskriminierung stattfinden kann. Sei es beim Fernsehen, dass zu 90 Prozent untertitelt ist, beim Bahn fahren mit speziellen Leuchtsignalen, beim Eintreffen der Bahn oder bei dem Buchfestival auf der "Mall", bei dem bei jeder Rede auch ein Gebärdensprachdolmetscher übersetzt. Gehörlose könne am öffentlichen Leben teilnehmen, wenn Sie das wollen. Sie haben die Möglichkeit in einer hörenden Welt zu bestehen. Ich bin der Meinung, dass dies in Deutschland nicht in diesem Maße der Fall ist. Es ist wohl in den vergangenen Jahren viel passiert, die Gebärdensprache, die Sprache der Gehörlosen wurde anerkannt. Ich finde aber, gerade an uns allen kann es liegen, dass noch mehr getan wird. Es benötigt sicher mancher Diskussion, was man als sinnvoll und gut ansehen und was man als Unsinn abtun kann. Amerika ist nicht Deutschland und nicht alles was man in Deutschland in Sachen Gehörlosenpädagogik unternommen hat ist schlecht. Allein durch Informationen lassen sich Vorurteile abbauen und Grenzen einreisen. Genau das ist es auch, was ich mit diesem Referat erreichen möchte.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Anlass dieses Referats brauchte ich nicht lange zu suchen. Ich habe im Oktober 2003 mit einer Gruppe von Studenten aus unserem Fachbereich Sozialwesen und unserem Professor Dr. jur. Hubertus Lauer an einem Studentenaustausch mit der Gallaudet University in Washington teilgenommen. Um diese Erlebnisse und Eindrücke bestmöglich zu verarbeiten, schien mir und letztendlich natürlich auch meinen Prüfern, ein Referat als angebracht. Der Umgang mit dem Thema Gehörlosigkeit und den Folgen dieser Einschränkung war für mich zum damaligen Zeitpunkt praktisch unbekannt. Dies mag sich bestimmt für die meisten von uns genauso darstellen. Genau an diesem Punkt aber möchte ich anknüpfen. Gehörlosigkeit ist ein Thema, was gerade in der Sozialarbeit einen unheimlich hohen Stellenwert haben müsste. Die Problemlagen und Ängste dieser Menschen sind praktisch auf Sozialarbeit gemünzt. Sei es bei der schulischen und beruflichen Ausbildung, beim Umgang mit Ämtern oder auch nur beim Einkaufen. Gehörlose Menschen müssen einen Weg in die Gesellschaft finden können, wenn sie das wollen. Wir müssen sie dabei unterstützen, dass ist unsere Aufgabe als Sozialarbeiter. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was hat das mit Amerika und unserem Austausch zu tun? In Amerika haben wir gelernt, wie ein möglicher Umgang mit Gehörlosigkeit weitestgehend ohne öffentliche Diskriminierung stattfinden kann. Sei es beim Fernsehen, dass zu 90 Prozent untertitelt ist, beim Bahn fahren mit speziellen Leuchtsignalen, beim Eintreffen der Bahn oder bei dem Buchfestival auf der "Mall", bei dem bei jeder Rede auch ein Gebärdensprachdolmetscher übersetzt. Gehörlose könne am öffentlichen Leben teilnehmen, wenn Sie das wollen. Sie haben die Möglichkeit in einer hörenden Welt zu bestehen. Ich bin der Meinung, dass dies in Deutschland nicht in diesem Maße der Fall ist. Es ist wohl in den vergangenen Jahren viel passiert, die Gebärdensprache, die Sprache der Gehörlosen wurde anerkannt. Ich finde aber, gerade an uns allen kann es liegen, dass noch mehr getan wird. Es benötigt sicher mancher Diskussion, was man als sinnvoll und gut ansehen und was man als Unsinn abtun kann. Amerika ist nicht Deutschland und nicht alles was man in Deutschland in Sachen Gehörlosenpädagogik unternommen hat ist schlecht. Allein durch Informationen lassen sich Vorurteile abbauen und Grenzen einreisen. Genau das ist es auch, was ich mit diesem Referat erreichen möchte.

Produktinformationen

Titel: Leben ohne Gehör - Wege zur Verständigung
Autor:
EAN: 9783638687126
ISBN: 978-3-638-68712-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 48
Gewicht: 72g
Größe: H214mm x B149mm x T15mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage