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Tod und Leben in der U-Bahn

  • Fester Einband
  • 432 Seiten
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Benedikt Tremp erforscht das imaginative oder fantastische' Potenzial eines wichtigen großstädtischen Nahverkehrsmittels: der U-Ba... Weiterlesen
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Beschreibung

Benedikt Tremp erforscht das imaginative oder fantastische' Potenzial eines wichtigen großstädtischen Nahverkehrsmittels: der U-Bahn. Wie schlägt sich dieses in der modernen Literatur nieder? Tremp begegnet einerseits Todesfantasien, die sich aus dem Untergründigen, den Eindrücken einer potenziell lebensbedrohlichen Maschinenkraft, den klaustrophobisch engen Platzverhältnissen zur Rushhour und dem großstädtischen Nahverkehr als Ort einer bleiernen alltäglichen Monotonie ergeben. Anderseits entzünden sich an den unverkennbar vitalen Charakteristika der U-Bahn auch Lebensfantasien, z.B. an ihrer bloßen Fahrt, mit der sie das allgemeine Stadtleben im Fluss hält. Literaten und Künstler, die während der letzten hundert Jahre diese tödlichen und vitalistischen Impulse der U-Bahn mittels ihrer geistigen Produktivität zu verarbeiten verstanden, bedienten sich dazu eines reichen Repertoires an eindringlichen Bildern und Geschichten. Diesem Repertoire spürt die Studie nach und lässt neben der Berliner auch andere wichtige U-Bahnen wie die Pariser Métro oder die New Yorker Subway in den Fokus rücken. Neben Texten von international bekannten Schriftstellern und Feuilletonisten wie Walter Benjamin, Joseph Roth und Jean Echenoz werden dabei auch U-Bahn-Rezeptionen von Autoren unter die Lupe genommen, deren Schaffen teilweise außerhalb des literarischen Kanons zu suchen sind (u.a. Alexander Otto Weber, Barbara Vine und Horst Bosetzky).

Autorentext
Benedikt Tremp (*1985) hat an den Universitäten Freiburg (CH) und Zürich Germanistik und Geschichte studiert. Seine literaturwissenschaftliche Doktorarbeit zur U-Bahn entstand zwischen 2014 und 2018 an der Universität Lausanne und im Rahmen eines Stipendiums des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Seit 2019 arbeitet Tremp am Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) in Bern, wo er u.a. einen Teilnachlass von Hermann Hesse sowie das Archiv Eugen Gomringers, Begründer der Konkreten Poesie, betreut.

Klappentext

Benedikt Tremp erforscht das imaginative oder ,fantastische' Potenzial eines wichtigen großstädtischen Nahverkehrsmittels: der U-Bahn. Wie schlägt sich dieses in der modernen Literatur nieder? Tremp begegnet einerseits Todesfantasien, die sich aus dem Untergründigen, den Eindrücken einer potenziell lebensbedrohlichen Maschinenkraft, den klaustrophobisch engen Platzverhältnissen zur Rushhour und dem großstädtischen Nahverkehr als Ort einer bleiernen alltäglichen Monotonie ergeben. Anderseits entzünden sich an den unverkennbar vitalen Charakteristika der U-Bahn auch Lebensfantasien, z.B. an ihrer bloßen Fahrt, mit der sie das allgemeine Stadtleben im Fluss hält. Literaten und Künstler, die während der letzten hundert Jahre diese tödlichen und vitalistischen Impulse der U-Bahn mittels ihrer geistigen Produktivität zu verarbeiten verstanden, bedienten sich dazu eines reichen Repertoires an eindringlichen Bildern und Geschichten. Diesem Repertoire spürt die Studie nach und lässt neben der Berliner auch andere wichtige U-Bahnen wie die Pariser Métro oder die New Yorker Subway in den Fokus rücken. Neben Texten von international bekannten Schriftstellern und Feuilletonisten wie Walter Benjamin, Joseph Roth und Jean Echenoz werden dabei auch U-Bahn-Rezeptionen von Autoren unter die Lupe genommen, deren Schaffen teilweise außerhalb des literarischen Kanons zu suchen sind (u.a. Alexander Otto Weber, Barbara Vine und Horst Bosetzky).

Produktinformationen

Titel: Tod und Leben in der U-Bahn
Untertitel: Literarische Imaginationen des modernen großstädtischen Untergrunds
Autor:
EAN: 9783865994684
ISBN: 978-3-86599-468-4
Format: Fester Einband
Hersteller: Kulturverlag Kadmos Berlin
Herausgeber: Kulturverlag Kadmos
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 432
Gewicht: 857g
Größe: H240mm x B161mm x T50mm
Veröffentlichung: 01.11.2020
Jahr: 2020
Land: PL

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