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Freiheit und Selbstbestimmung

  • Fester Einband
  • 416 Seiten
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Freedom and Self-determinationOn Nietzsche's Philosophy of Subjectivity(Text in German)Self-determination, as a problem which... Weiterlesen
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Beschreibung

Freedom and Self-determination
On Nietzsche's Philosophy of Subjectivity
(Text in German)
Self-determination, as a problem which human existence has always posed itself, preoccupied Nietzsche from the beginning of his philosophical thought until his last work.
The young Nietzsche learned from the example of Socrates that all attemps to found life on reasonable self-examation are doomed to failure. His later work, however, developed a philosophy of human autonomy as philosophy of human individuality: here the connection between morality and autonomy posited by Kant is abandoned. For Nietzsche, autonomy is bound up with happiness and power. Nonetheless, morality is a problem which Nietzsche could not evade. He was unable to solve it, and this led Heidegger in his later writings to dismiss the ideas of subjectivity and human autonomy.

Autorentext
Dr. phil. Beatrix Himmelmann, geb. 1959, arbeitet z.Zt. an der Universität Gießen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidialamt und als Lehrbeauftragte.

Zusammenfassung
Selbstbestimmung als Problem, das sich mit menschlicher Existenz immer schon stellt, bewegt Nietzsche vom Beginn seines Philosophierens bis in die spätesten Entwürfe hinein. Unverzichtbar gehört Nietzsche in die Debatte um Reichweite und Grenzen menschlicher Autonomie, die Sokrates eröffnet. Das Beispiel Sokrates indes lehrt in den Augen des jungen Nietzsche, dass alle Versuche, Leben auf vernünftige Selbstprüfung zu gründen, scheitern müssen. Dagegen setzt der frühe Nietzsche auf Kunst und Mythos als einzig tragfähige Lebensfundamente, die er gegen Vernunft und Rationalität ausspielt. Selbstkritik jedoch lässt Nietzsche spätestens seit Menschliches, Allzumenschliches in sokratischen Spuren gehen. Er entwirft eine Philosophie der Autonomie des Menschen als Philosophie seiner Individualität und radikalisiert dabei die Position Kants: die Kantische Verbindung von Autonomie und Moralität gibt er preis. Nietzsche verknüpft Autonomie mit Glück und Macht. Dennoch lässt sich auch für Nietzsche Moral als Problem nicht umgehen. Er vermag es aber nicht zu lösen und führt den späten Heidegger (wie seine postmodernen Nachfahren) dazu, Subjektivität und Autonomie des Menschen zu verabschieden. Doch der Aufgabe der Selbstbestimmung können wir gar nicht ausweichen.

Inhalt
Aus dem Inhalt:
1.Teil: Der junge Nietzsche und Sokrates über das "richtige Leben"
1.1 Sokrates und Nietzsche als Lebensphilosophen
1.2 Selbstprüfung als Fundament von Praxis und Tugend: das Scheitern des sokratischen Programms in den Augen des frühen Nietzsche
1.3 Die Mythen oder die Logoi? Ästhetische und theoretische Kultur
Zwischenbetrachtung: Nietzsches Wende
2. Teil: Nietzsche und Kant über Autonomie
2.1 Autonomie bei Kant im Spannungsfeld zwischen Sittlichkeit und Glückseligkeit
2.2 Autonomie und Individualität bei Nietzsche
2.3 Selbstbestimmung wozu? Nietzsche über Macht und Glück
2.4 Perspektivisches Selbstverständnis: der Mensch als Einheit von Vernunft und Natur
3.Teil: Nietzsche und Heidegger über die Aporien von Freiheit und Selbstbestimmung
3.1 An der Schwelle zum nachmoralischen Zeitalter?
3.2 "Jenseits von Gut und Böse" und Umwerthung aller Werthe": Nietzsches Versuch über das Leben im Angesicht des Nihilismus 3.3 Heideggers Verabschiedung des selbstbestimmten Subjekts zugunsten seiner Bestimmung durch das "Sein"

Produktinformationen

Titel: Freiheit und Selbstbestimmung
Untertitel: Zu Nietzsches Philosophie der Subjektivität
Autor:
EAN: 9783495478257
ISBN: 978-3-495-47825-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Karl Alber
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 562g
Größe: H139mm x B207mm x T32mm
Jahr: 1996
Auflage: 1. Auflage

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