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Die Reise des Heiligen Brendan

  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: Reisebeschreibungen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Spricht man über Reisebeschreibungen im literarischen Sinne, so gibt es mehrere Formen, die sich mit der Beschreibung einer Reise beschäftigen. Während der Schwerpunkt bei den einen auf die Mühen und Erlebnisse auf der Hinfahrt gesetzt sind, liegt der Fokus beim anderen Typus auf den Erlebnissen während der Heimfahrt (Haug 2005: 37). Aber auch eine dritte literarische Kategorie lässt sich finden, die die Reise als eine Umherfahrt mit verschiedenen Stationen beschreibt, die jede für sich eine Handlung bietet und scheinbar wahllos aneinander gesetzt sind (Haug 2005: 38). Wenn man die Beschreibung der Reise des Heiligen Brendan klassifizieren möchte, kommt diese am ehesten diesen Typus nahe, der als Imram bezeichnet wird. Der irische Abt, der im 6. Jahrhundert (Strohschneider 1997: 4) eine Reise zu der scheinbar himmlischen Insel "Terra repromissionis sanctorum" unternimmt (Jacobsen 1998: 67) findet sich in mannigfaltiger Überlieferung. Allein die ursprüngliche Navigatio sancti Brendani findet sich in über 120 mittelalterlichen Handschriften wieder (Jacobsen 1998: 63). Daneben existieren unterschiedliche Fassungen mit unterschiedlich reicher rhetorischer Ausgestaltung in lateinischer Sprache. Von diesen lassen sich die Übersetzungen in die "Vulgärsprachen" (zit. Haug 2005: 41) herleiten. Parallel existiert in wohl ursprünglich mittelfränkischer Tradition eine weitere Version der Brendanerzählung die als "Reisefassung" bekannt geworden ist (Beckers 1989: 41). Die Verbreitung dieser Fassung hat sich auf den niederländischen und nieder- und hochdeutschen Raum beschränkt. Es sind grundlegend also zwei verschiedene Fassungen vorhanden, die aus unterschiedl Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: Reisebeschreibungen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Spricht man über Reisebeschreibungen im literarischen Sinne, so gibt es mehrere Formen, die sich mit der Beschreibung einer Reise beschäftigen. Während der Schwerpunkt bei den einen auf die Mühen und Erlebnisse auf der Hinfahrt gesetzt sind, liegt der Fokus beim anderen Typus auf den Erlebnissen während der Heimfahrt (Haug 2005: 37). Aber auch eine dritte literarische Kategorie lässt sich finden, die die Reise als eine Umherfahrt mit verschiedenen Stationen beschreibt, die jede für sich eine Handlung bietet und scheinbar wahllos aneinander gesetzt sind (Haug 2005: 38). Wenn man die Beschreibung der Reise des Heiligen Brendan klassifizieren möchte, kommt diese am ehesten diesen Typus nahe, der als Imram bezeichnet wird. Der irische Abt, der im 6. Jahrhundert (Strohschneider 1997: 4) eine Reise zu der scheinbar himmlischen Insel "Terra repromissionis sanctorum" unternimmt (Jacobsen 1998: 67) findet sich in mannigfaltiger Überlieferung. Allein die ursprüngliche Navigatio sancti Brendani findet sich in über 120 mittelalterlichen Handschriften wieder (Jacobsen 1998: 63). Daneben existieren unterschiedliche Fassungen mit unterschiedlich reicher rhetorischer Ausgestaltung in lateinischer Sprache. Von diesen lassen sich die Übersetzungen in die "Vulgärsprachen" (zit. Haug 2005: 41) herleiten. Parallel existiert in wohl ursprünglich mittelfränkischer Tradition eine weitere Version der Brendanerzählung die als "Reisefassung" bekannt geworden ist (Beckers 1989: 41). Die Verbreitung dieser Fassung hat sich auf den niederländischen und nieder- und hochdeutschen Raum beschränkt. Es sind grundlegend also zwei verschiedene Fassungen vorhanden, die aus unterschiedlicher Tradition stammen und (wenn sie auch in vielen Gemeinsamkeiten aufweisen) doch viele unterschiedliche Aspekte beinhalten. Diese beginnen, wie erwähnt, bei der Entstehung und Überlieferung, setzen sich über die unterschiedlichen Intentionen zur Reise bis zum gesamten Verlauf an sich fort. Diese Arbeit versucht daher, diese beiden Versionen (also die 'Navigatio' und die Reisefassung) zu vergleichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: Reisebeschreibungen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Spricht man über Reisebeschreibungen im literarischen Sinne, so gibt es mehrere Formen, die sich mit der Beschreibung einer Reise beschäftigen. Während der Schwerpunkt bei den einen auf die Mühen und Erlebnisse auf der Hinfahrt gesetzt sind, liegt der Fokus beim anderen Typus auf den Erlebnissen während der Heimfahrt (Haug 2005: 37). Aber auch eine dritte literarische Kategorie lässt sich finden, die die Reise als eine Umherfahrt mit verschiedenen Stationen beschreibt, die jede für sich eine Handlung bietet und scheinbar wahllos aneinander gesetzt sind (Haug 2005: 38). Wenn man die Beschreibung der Reise des Heiligen Brendan klassifizieren möchte, kommt diese am ehesten diesen Typus nahe, der als Imram bezeichnet wird. Der irische Abt, der im 6. Jahrhundert (Strohschneider 1997: 4) eine Reise zu der scheinbar himmlischen Insel "Terra repromissionis sanctorum" unternimmt (Jacobsen 1998: 67) findet sich in mannigfaltiger Überlieferung. Allein die ursprüngliche Navigatio sancti Brendani findet sich in über 120 mittelalterlichen Handschriften wieder (Jacobsen 1998: 63). Daneben existieren unterschiedliche Fassungen mit unterschiedlich reicher rhetorischer Ausgestaltung in lateinischer Sprache. Von diesen lassen sich die Übersetzungen in die "Vulgärsprachen" (zit. Haug 2005: 41) herleiten. Parallel existiert in wohl ursprünglich mittelfränkischer Tradition eine weitere Version der Brendanerzählung die als "Reisefassung" bekannt geworden ist (Beckers 1989: 41). Die Verbreitung dieser Fassung hat sich auf den niederländischen und nieder- und hochdeutschen Raum beschränkt. Es sind grundlegend also zwei verschiedene Fassungen vorhanden, die aus unterschiedlicher Tradition stammen und (wenn sie auch in vielen Gemeinsamkeiten aufweisen) doch viele unterschiedliche Aspekte beinhalten. Diese beginnen, wie erwähnt, bei der Entstehung und Überlieferung, setzen sich über die unterschiedlichen Intentionen zur Reise bis zum gesamten Verlauf an sich fort. Diese Arbeit versucht daher, diese beiden Versionen (also die 'Navigatio' und die Reisefassung) zu vergleichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.

Produktinformationen

Titel: Die Reise des Heiligen Brendan
Untertitel: Vergleich zwischen "Navigatio" und "Reisefassung"
Autor:
EAN: 9783640642304
ISBN: 978-3-640-64230-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 55g
Größe: H217mm x B149mm x T2mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage