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Synagogen in Düsseldorf

  • Kartonierter Einband
  • 64 Seiten
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Die Dusseldorfer judische Gemeinde kann auf eine gut dreihundertjährige Geschichte zuruckblicken. Sie war - bis zu dem tiefen Eins... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Dusseldorfer judische Gemeinde kann auf eine gut dreihundertjährige Geschichte zuruckblicken. Sie war - bis zu dem tiefen Einschnitt, den der Beginn der Naziherrschaft im Jahr 1933 signalisiert - im wesentlichen eine Erfolgsgeschichte, die zugleich ein integraler Bestandteil der Dusseldorfer Stadtgeschichte ist. Das lässt sich nicht zuletzt auch an der Geschichte der Synagogen ablesen. Stets beseelte das Vertrauen in die Zukunft, das Vertrauen in die Landesfursten, später in den Rechtsstaat ihre Erbauer. Der Unrechtsstaat der Nazis entzog diesem Vertrauen fur immer, so schien es, den Boden. Ihren wohl nach außen hin sichtbarsten Ausdruck fand die NS-Judenpolitik in Dusseldorf während und nach der Pogromnacht vom November 1938, als die große Synagoge in der Kasernenstraße zerstört und später abgerissen wurde. Auch dieses ist ein Teil der Stadtgeschichte, den dieser Band dokumentiert. Und dennoch: Auch danach fanden sich Dusseldorfer Juden wieder zum Gottesdienst zusammen - bis zum Ende der Gemeinde. Und auch nach der Befreiung wurde die Geschichte der Dusseldorfer Synagogen fortgeschrieben. Zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome und 55 Jahre nach dem Bau der "neuen" Dusseldorfer Synagoge in der Zietenstraße legt die Mahn- und Gedenkstätte zusammen mit der Judischen Gemeinde diesen Überblick vor.

Autorentext

Dr. Barbara Suchy, geboren 1941. Historikerin. Langjährige Mitarbeiterin des Leo Baeck-Instituts in London. Zahlreiche Forschungen und Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte, zum Antisemitismus und zur Geschichte der Düsseldorfer Juden. Dr.-Ing. Ulrich Knufinke, geboren 1970. Architekturhistoriker. Langjähriger Mitarbeiter der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa an der TU Braunschweig, seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für Baugeschichte. Zahlreiche Forschungen und Veröffentlichungen zu jüdischen Sakralbauten und deren Architektur.



Klappentext

Die Du sseldorfer ju dische Gemeinde kann auf eine gut dreihundertjährige Geschichte zuru ckblicken. Sie war - bis zu dem tiefen Einschnitt, den der Beginn der Naziherrschaft im Jahr 1933 signalisiert - im wesentlichen eine Erfolgsgeschichte, die zugleich ein integraler Bestandteil der Du sseldorfer Stadtgeschichte ist. Das lässt sich nicht zuletzt auch an der Geschichte der Synagogen ablesen. Stets beseelte das Vertrauen in die Zukunft, das Vertrauen in die Landesfu rsten, später in den Rechtsstaat ihre Erbauer. Der Unrechtsstaat der Nazis entzog diesem Vertrauen fu r immer, so schien es, den Boden. Ihren wohl nach außen hin sichtbarsten Ausdruck fand die NS-Judenpolitik in Du sseldorf während und nach der Pogromnacht vom November 1938, als die große Synagoge in der Kasernenstraße zerstört und später abgerissen wurde. Auch dieses ist ein Teil der Stadtgeschichte, den dieser Band dokumentiert. Und dennoch: Auch danach fanden sich Du sseldorfer Juden wieder zum Gottesdienst zusammen - bis zum Ende der Gemeinde. Und auch nach der Befreiung wurde die Geschichte der Du sseldorfer Synagogen fortgeschrieben. Zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome und 55 Jahre nach dem Bau der "neuen" Du sseldorfer Synagoge in der Zietenstraße legt die Mahn- und Gedenkstätte zusammen mit der Ju dischen Gemeinde diesen Überblick vor.

Produktinformationen

Titel: Synagogen in Düsseldorf
Untertitel: Von 1712 bis zur Gegenwart
Autor:
EAN: 9783770015122
ISBN: 978-3-7700-1512-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Droste Verlag
Genre: Zeigeschichte (1946 bis 1989)
Anzahl Seiten: 64
Gewicht: 231g
Größe: H238mm x B172mm x T10mm
Veröffentlichung: 28.10.2013
Jahr: 2013