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Familie und Sozialisation in der DDR

  • Kartonierter Einband
  • 220 Seiten
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Mit der vorliegenden Broschüre wird die Reihe der Veröffentlichun gen aus der Forschungsstelle für Jugendfragen in Hannover (Leite... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit der vorliegenden Broschüre wird die Reihe der Veröffentlichun gen aus der Forschungsstelle für Jugendfragen in Hannover (Leiter: Professor Dr. Walter Jaide) fortgesetzt. Seit ihrer Gründung im Jahre 1967 wurden von den dort tätigen Wissenschaftlern zahlreiche Bücher und Zeitschriftenartikel zm Si tuation der Jugend in beiden deutschen Staaten publiziert. Das Ver hältnis der jungen Generation zur Politik, zum Beruf, die Entwick lung der Jugendkriminalität in beiden deutschen Staaten, sind einige der zentralen Themen, die kontinuierlich bearbeitet werden. Die Rolle der Familie, ihre speziellen Einflüsse im Kindes- und Jugendalter - im Rahmen des politischen und gesellschaftlichen Sy stems der DDR - waren bislang kaum Gegenstand der westlichen Forschung. Sie sind Thema des vorliegenden Buches. Immerhin stellt die Familie auch in der DDR einen zentralen Lebensbereich dar. Sie hat wichtige stabilisierende Funktionen, die offIziell er kannt und genutzt werden. Ihre konkreten Einflüsse auf die Ent wicklung der einzelnen Familienmitglieder in deren Lebensalltag entziehen sich jedoch weitgehend einer Kontrolle von außen. Immer wieder sind deshalb Versuche zu verzeichnen, die Familie stärker in die übergreifenden politischen Zielsetzungen einzubinden. Uner wünschte, von der offIZiellen Norm abweichende Entwicklungen speziell bei Jugendlichen geben dazu ebenso Anlaß wie die abneh mende Bevölkerungszahl. Da auch in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend in Er wägung gezogen wird, die hier ebenfalls rückläufige Bevölkerungs entwicklung durch familienpolitische Maßnahmen aufzuhalten, ist es besonders aufschlußreich, die entsprechenden Lenkungsmaßnah men in der DDR und deren bisherige Auswirkungen mit ins Kalkül zu ziehen.

Klappentext

Mit der vorliegenden Broschüre wird die Reihe der Veröffentlichun­ gen aus der Forschungsstelle für Jugendfragen in Hannover (Leiter: Professor Dr. Walter Jaide) fortgesetzt. Seit ihrer Gründung im Jahre 1967 wurden von den dort tätigen Wissenschaftlern zahlreiche Bücher und Zeitschriftenartikel zm Si­ tuation der Jugend in beiden deutschen Staaten publiziert. Das Ver­ hältnis der jungen Generation zur Politik, zum Beruf, die Entwick­ lung der Jugendkriminalität in beiden deutschen Staaten, sind einige der zentralen Themen, die kontinuierlich bearbeitet werden. Die Rolle der Familie, ihre speziellen Einflüsse im Kindes- und Jugendalter - im Rahmen des politischen und gesellschaftlichen Sy­ stems der DDR - waren bislang kaum Gegenstand der westlichen Forschung. Sie sind Thema des vorliegenden Buches. Immerhin stellt die Familie auch in der DDR einen zentralen Lebensbereich dar. Sie hat wichtige stabilisierende Funktionen, die offIziell er­ kannt und genutzt werden. Ihre konkreten Einflüsse auf die Ent­ wicklung der einzelnen Familienmitglieder in deren Lebensalltag entziehen sich jedoch weitgehend einer Kontrolle von außen. Immer wieder sind deshalb Versuche zu verzeichnen, die Familie stärker in die übergreifenden politischen Zielsetzungen einzubinden. Uner­ wünschte, von der offIZiellen Norm abweichende Entwicklungen speziell bei Jugendlichen geben dazu ebenso Anlaß wie die abneh­ mende Bevölkerungszahl. Da auch in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend in Er­ wägung gezogen wird, die hier ebenfalls rückläufige Bevölkerungs­ entwicklung durch familienpolitische Maßnahmen aufzuhalten, ist es besonders aufschlußreich, die entsprechenden Lenkungsmaßnah­ men in der DDR und deren bisherige Auswirkungen mit ins Kalkül zu ziehen.



Inhalt

1. Anlaß und Zielsetzung der Untersuchung.- Zugangsweisen und Quellen.- 1.1 Fragestellungen.- 1.2 Stand der Familienforschung in der DDR.- Rezeption der westlichen Familienforschung.- Vieles bleibt also vorerst Desiderat.- 1.3 Publikationen in der Bundesrepublik Deutschland über die Familie in der DDR.- 1.4 Generelle Merkmale von Familien.- Gemeinsame deutsche Vorgeschichte.- Veränderungen am Familienzyklus.- Spezielle Entwicklung der DDR-Familie.- Forderungen nach ökonomischer und rechtlicher Gleichstellung der Frauen.- 2. Konzept der sozialistischen Familie.- 2.1 Das Bild der sozialistischen Familie im Spiegel der Ideologie und der Gesetzgebung.- Zentralität der Berufsarbeit.- Zentrales Erziehungsziel: "sozialistische Persönlichkeit".- Vorbildliche Eigenschaften der Ehegatten.- Ähnlichkeiten in der Gesetzgebung beider deutscher Staaten.- Familienrecht der DDR als eigenständiges Rechtsgebiet.- Diskrepanzen in der Zielsetzung.- 2.2 Theoretisches Konzept der sozialistischen Familie in wissenschaftlichen Analysen.- Grundmerkmale der "sozialistischen Familie".- Eingeengte Forschung.- DDR-typische Negativmerkmale.- Negative Auswirkungen vom materiellen Wohlstand.- 2.3 Die erzieherische Funktion der Familie.- Enge Mutter-Kind-Beziehung?.- "Sozialisten".- Familie und außerfamiliale Funktionen im Kindes- und Jugendalter.- Vorbereitung auf die Berufsarbeit.- Vorbereitung auf Ehe und Familie.- 3. Familienpolitische Zielsetzungen und Maßnahmen.- 3.1 Spezielle familienpolitische Maßnahmen.- Hilfen bei Schwangerschaften und Geburten.- Kinderbetreuung durcrutußerfamiliale Institutionen.- Hilfen für berufstätige Mütter.- Finanzielle Unterstützung.- Förderung der alleinstehenden Mütter.- Grenzen der Bevölkerungspolitik.- Einseitige Förderung und Beanspruchung der berufstätigen Frauen.- Die Großelterngeneration bleibt ausgeklammert.- 3.2 Institutionelle Hilfen, Beratung und Aufklärung.- Aufgaben der Ehe- und Familienberatungsstellen.- Beratung und Aufklärung durch populäre Schriften.- Behandlung von Verhaltensstörungen und -auffälligkeiten.- 4. Makrostatistische Daten.- 4.1 Bevölkerungsstruktur und -entwicklung.- Bevölkerungsentwicklung.- Frühe Heiraten, junge Mütter, nichteheliche Geburten.- Geburtsrisiken.- Wohnung und Einkommen.- Ehescheidungen.- Kinderwünsche und Motive.- 4.2 Exkurs: Ausblick auf familienpolitische Vorstellungen in der Bundesrepublik Deutschland.- 5. Ergebnisse empirischer Untersuchungen über fami· liaie Einflußfaktoren und deren Auswirkungen.- Intensivierung der Familienforschung.- 5.1 Spezielle familiale Merkmale und Einflùßfaktoren.- Untersuchungsergebnisse im Zeitvergleich.- 5.1.1.1 Rolle der Familie in verschiedenen Lebensaltersphasen.- Frühe Kindheit.- Schulalter.- Jugendalter.- 5.1.2 Sozio-ökonomischer Status bzw. Schichtzugehörigkeit der Eltern.- Auswirkungen der Betreuung in Kinderkrippen.- Schulleistungen - Verfestigung sozialer Differenzen.- 5.1.3 Merkmale der Familienstruktur.- 5.1.4 Erziehungshaltungen und familiales Klima.- Erziehungshaltungen.- 5.2 Familiale Einflüsse auf die Entwicklung und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen.- 5.2.1 Familie und Schulleistungen.- Einfluß mütterlicher Erziehungshaltungen.- Hilfe -Strenge - Härte.- Lernmotivation der Schüler.- Sozialverhalten in der Schulklasse.- 5.2.2 Familie und Berufswahl.- Berufsvorbereitung durch die Schule.- Geschlechts- spezifische Berufswünsche.- Eltern als Ratgeber.- Beruflicher Status der Eltern als ausschlaggebender Faktor.- 5.2.3 Einfluß der Eltern auf die politischen Einstellungen der Jugendlichen.- Eltern als Gesprächspartner und Initiatoren.- Vor bildwirkung des Elternhauses auf politische Einstellungen.- 5.2.4 Problemfamilien und Normabweichungen.- Bedingungen abweichendes Verhaltens.- 5.2.5 Familie und geschlechtsspezifische Sozialisation.- Bessere Schulleistungen der Mädchen.- Analoge Leistungen weiblicher und männlicher Studierender.- Biologisch bedingte Leistungsunterschiede.- Intelligenz und Schulleistungen.- Geschlechtsspezifische Berufspräferenzen.- Unterschiedliche Freizeitinteressen.- Elterliches Verhalten gegenüber Mädchen und Jungen.- Geschlechterstereotype.- 5.3 Familiale Belastungsfaktoren und deren Auswirkungen.- Belastung der Frauen als Risikofaktor.- Ehekonflikte und Ursachen.- Sexuelle Unstimmigkeiten.- Analoge Befunde in der Bundesrepublik.- 6. Jugend und Familie.- 6.1 Verhältnis zu den Eltern.- Eltern als Vertrauenspersonen.- Politische Einstellungsbildung.- Freizeitpartner.- Elterliche Ehe als Vorbild.- Konfliktpotential in sexuellen Fragen.- 6.2 Wunsch Vorstellungen Jugendlicher von Ehe und Familie.- Stellenwert der Familie im Lebensplan.- Konkrete Vorstellungen zu Ehe und Familie.- Stellenwert von Familie und Beruf im Zeitvergleich.- Partnerwunschbilder.- Kinderwunsch.- 6.3 Sexualverhalten, Partnerbeziehungen und Partnerwahl.- Sexualität und sozialistische Moral.- Sexualität im Jugendalter.- Unzureichende Kenntnisse über Partnerschaft und Sexualität.- 6.4 Vorbereitung auf Ehe und Familie.- Sexualerziehung als Komplexe erzieherische Aufgabe.- Schwangerschaftsabbruch und Empfängnisverhütung.- Widerstände bei Eltern und Lehrern.- Kooperation zwischen Lehrern und Eltern am Beispiel der UdSSR.- Schriftliche Ratgeber zu Sexualität und Partnerschaft.- Kurze generative Phase erwünscht.- 7. Facit und Zusammenfassung der Ergebnisse.

Produktinformationen

Titel: Familie und Sozialisation in der DDR
Autor:
EAN: 9783810002709
ISBN: 978-3-8100-0270-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 220
Gewicht: 155g
Größe: H200mm x B125mm x T15mm
Jahr: 1986
Auflage: 1985