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"Bad Boys" der Philosophie

  • Kartonierter Einband
  • 231 Seiten
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Stereotypisierungen vereinfachen, schaffen Gemeinsamkeiten und Differenzen, ermöglichen Zuordnungen und Ordnung. Dass diese Simpli... Weiterlesen
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Beschreibung

Stereotypisierungen vereinfachen, schaffen Gemeinsamkeiten und Differenzen, ermöglichen Zuordnungen und Ordnung. Dass diese Simplifizierungen zuweilen nicht bloß ungenau oder gänzlich unzutreffend sein können, sondern dass ein an Stereotypen orientiertes Denken in hohem Masse ein nicht abzuschätzendes Gefahrenpotential birgt, soll genauer untersucht werden. Rezipiert man diese 'bösen Buben' zu einseitig? Reduziert man sie zu schnell auf simple Begriffe und Phrasen? Der Ambivalenz, die besonders dem Phänomen der "Bad Boys" der Philosophie inhärent ist, soll im vorliegenden Band Rechnung getragen werden. Die Artikel, die als philosophische Einführung gelesen werden können, sollen als Anregung und Aufforderung zum Nach-, Selbst- und Weiter-denken verstanden werden. K. Liggieri / C. M. Müller: Einleitung - M. Perkams: Heraklin - W. Jaeschke: Thomas - K. Liggieri: Julien Offray de LaMettrie - M. Tillmann: Marquis de - M. Schuhmann: Max - J. Gruevska: Søren - K. Liggieri / C. M. Müller: Friedrich Nietzsche - K. Berghoff: Carl Schmitt - S. Gerlek: Jean-Paul Satre

Autorentext

Kevin Liggieri, Studium der Germanistik und Philosophie in Bochum. Forschungsschwerpunkte: Goethes Versepen, Kleist, De Sade im Poststrukturalismus, Lliteraturwissenschaftliche Diskursanalyse, Comicforschung.



Klappentext

Jeder kennt das zentrale Zitat des Staatstheoretikers Thomas Hobbes vom "Mensch, der dem Menschen ein Wolf" ist. Doch die wenigstens wissen um die Kehrseite dieses Zitats: "Der Mensch ist ein Gott für den Menschen." Nicht nur Hobbes wird durch die einseitige Wiedergabe in eine "dunkle" Ecke der Philosophie verdammt und wird zum "bösen" Buben. Solchen "bad Boys" ist der vorliegende Band gewidmet. - Im Mittelpunkt steht eine Auswahl von Denkern, die viel zu oft nur einseitig beleuchtet und rezipiert werden wie Heraklit, Machiavelli, Hobbes, La Mettrie, De Sade, Max Stirner, Nietzsche, Spencer, Sartre und Brecht. Der Grundtenor des Bandes ist jener, dass man zunächst auf das einseitige Bild eines Denkers blickt, es danach jedoch für für eine offene Betrachtung dekonstruiert. Man deckt damit eine einseitige Rezeption auf und zielt auf die Komplexität dieser Philosophen. Beiträge: M. Perkams (Heraklit) - W. M. Schröder (Machiavelli) - W. Jaeschke (Hobbes) - C. Goretzki (La Mettrie) - M. Tillmann (De Sade) - M. Schuhmann (Stirner) - K. Liggieri / C. M. Müller (Nietzsche) - F. Wistuba (Spencer) - G. Plumpe (Brecht) - S. Gerlek (Sartre)

Produktinformationen

Titel: "Bad Boys" der Philosophie
Untertitel: Eine Kritik stereotypisierter Philosophienbilder von Heraklit bis Sartre
Editor:
EAN: 9783826052132
ISBN: 978-3-8260-5213-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 231
Gewicht: 361g
Größe: H236mm x B159mm x T20mm
Veröffentlichung: 26.05.2014
Jahr: 2014
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