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Elektrische Stimulation des Herzens

  • Kartonierter Einband
  • 416 Seiten
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Die Elektrostimulation des Herzens hat eine uber zweihundertjahrige Vor geschichte. Bereits in den Schriften der Royal Human Socie... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Elektrostimulation des Herzens hat eine uber zweihundertjahrige Vor geschichte. Bereits in den Schriften der Royal Human Society aus dem Griindungsjahr 1774 findet sich eine Abhandlung uber die Wiederbelebung durch Applikation transthorakaler StromstOBe. In den elektromedizini schen Zeitabschnitten des Galvanismus und der Faradaysation ist wieder holt uber die Anwendung elektrischer Stromimpulse durch den Brustkorb berichtet worden. Ein Gerat zur elektrischen Herzreizung durch periodi sche Stromimpulse wurde 1932 von dem New Yorker Arzt HYMAN be schrieben und in Hinblick auf den naturlichen Taktgeber des Herzens "kunstlicher Schrittmacher" genannt, eine Bezeichnung, die heute allge mein ublich ist. Die klinische Bedeutung der Schrittmacheranwendung wurde aber wohl erst in vollem AusmaBe erkannt, als ZOLL im Jahre 1952 uber die Wiederbelebung durch externe Elektrostimulation beim Herzstill stand berichtete. Seither sind zahlreiche Fortschritte auf technischem Ge biet erreicht worden. Neue Stimulationsmethoden haben eine Erweiterung des therapeutischen Indikationskataloges erbracht. In mehr als 15 Jahren sind weltweit Hunderttausende von Patienten erfolgreich mit der Elektrosti mulation behandelt worden. Obwohl schon friihzeitig versucht wurde, die Schrittmacherstimulation diagnostisch einzusetzen und die Anwendung auf bestimmte Tachyarrhythmien auszudehnen, gelang es erst in den letzten Jahren, geeignete Stimulationsaggregate herzustellen und standardisierte Untersuchungs-und Therapieverfahren zu etablieren. Dieses Buch griindet sich auf eine langjahrige Beschaftigung mit der Elek trophysiologie des Herzens auf tierexperimentellem wie auf klinischem Ge biet. Die Entwicklung fiihrte uber Mikroelektrodenstudien am isolierten Papillarmuskel zur klinisch-experimentellen Anwendung der Elektrostimu lation mit intrakardialen Ableitungen. Ein internationales Symposium im Herbst 1975 diente der Erarbeitung des aktuellen Erkenntnisstandes.

Klappentext

Die Elektrostimulation des Herzens hat eine uber zweihundertjahrige Vor­ geschichte. Bereits in den Schriften der Royal Human Society aus dem Griindungsjahr 1774 findet sich eine Abhandlung uber die Wiederbelebung durch Applikation transthorakaler StromstOBe. In den elektromedizini­ schen Zeitabschnitten des Galvanismus und der Faradaysation ist wieder­ holt uber die Anwendung elektrischer Stromimpulse durch den Brustkorb berichtet worden. Ein Gerat zur elektrischen Herzreizung durch periodi­ sche Stromimpulse wurde 1932 von dem New Yorker Arzt HYMAN be­ schrieben und in Hinblick auf den naturlichen Taktgeber des Herzens "kunstlicher Schrittmacher" genannt, eine Bezeichnung, die heute allge­ mein ublich ist. Die klinische Bedeutung der Schrittmacheranwendung wurde aber wohl erst in vollem AusmaBe erkannt, als ZOLL im Jahre 1952 uber die Wiederbelebung durch externe Elektrostimulation beim Herzstill­ stand berichtete. Seither sind zahlreiche Fortschritte auf technischem Ge­ biet erreicht worden. Neue Stimulationsmethoden haben eine Erweiterung des therapeutischen Indikationskataloges erbracht. In mehr als 15 Jahren sind weltweit Hunderttausende von Patienten erfolgreich mit der Elektrosti­ mulation behandelt worden. Obwohl schon friihzeitig versucht wurde, die Schrittmacherstimulation diagnostisch einzusetzen und die Anwendung auf bestimmte Tachyarrhythmien auszudehnen, gelang es erst in den letzten Jahren, geeignete Stimulationsaggregate herzustellen und standardisierte Untersuchungs-und Therapieverfahren zu etablieren. Dieses Buch griindet sich auf eine langjahrige Beschaftigung mit der Elek­ trophysiologie des Herzens auf tierexperimentellem wie auf klinischem Ge­ biet. Die Entwicklung fiihrte uber Mikroelektrodenstudien am isolierten Papillarmuskel zur klinisch-experimentellen Anwendung der Elektrostimu­ lation mit intrakardialen Ableitungen. Ein internationales Symposium im Herbst 1975 diente der Erarbeitung des aktuellen Erkenntnisstandes.



Inhalt

Einführung.- 1. Elektrophysiologische Grundlagen.- 1.1 Ionengradienten und Ruhemembranpotential.- 1.2 Aktionspotential.- 1.3 Erregungsausbreitung und Refraktärität.- 1.4 Membran-ATPase.- 1.5 Pathogenese von Herzrhythmusstörungen.- 1.5.1 Bradykarde Arrhythmien.- 1.5.2 Tachykardien.- 1.5.2.1 Fokalelmpulsbildung.- 1.5.2.2 Kreisende Erregung (re-entry, circus movement).- 1.5.3 Arrhythmiegenese bei koronarer Herzkrankheit.- 1.5.3.1 Pathophysiologische Grundlagen.- 1.5.3.2 Aktionspotential und Elektrokardiogramm.- 1.5.3.3 Der sog. Verletzungsstrom.- 1.5.3.4 Zur Arrhythmiegenese beim Herzinfarkt.- 1.5.3.5 Folgerungen.- 2. Pharmakologische Aspekte.- 2.1 Antiarrhythmika.- 2.2 Kaliummangel und herzaktive Glykoside.- 2.2.1 Chronischer Kaliummangel.- 2.2.2 Chronischer Kaliummangel und Glykoside.- 2.2.3 Akuter Kaliummangel.- 2.2.4 Akuter Kaliummangel und Glykoside.- 2.3 Herzwirksame Hormone.- 2.3.1 Schilddrüsenhormone (Thyroxin, Trijodthyronin).- 2.3.2 Hyperthyreose und Glykosidempfindlichkeit.- 2.3.3 Aldosteron.- 2.3.4 Insulin.- 2.3.5 Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin).- 2.3.6 Glukagon.- 2.3.7 Sekretin.- 2.3.8 Prostaglandine.- 2.4 Freie Fettsäuren.- 2.5 Lithium.- 2.6 Antikaliuretische Diuretika.- 2.6.1 Aldosteronantagonisten (Canrenoat-Kalium).- 2.6.2 Amilorid.- 2.6.3 Triamteren.- 2.6.4 Triamteren und Glykoside (Ouabain).- Allgemeiner Teil.- 3. Herzrhythmusstörungen.- 3.1 Einleitung, Ursachen.- 3.2 Differentialdiagnose.- 3.3 Allgemeiner Behandlungsplan.- 3.4 Medikamentöse Therapie.- 3.4.1 Bradykarde Rhythmusstörungen.- 3.4.1.1 Oreiprenalin, Isoprenalin.- 3.4.1.2 Atropin.- 3.4.2 Tachykarde Rhythmusstörungen.- 3.4.2.1 Betarezeptorenblocker.- 3.4.2.2 Herzaktive Glykoside.- 3.4.2.3 Antiarrhythmika im engeren Sinne.- 3.4.3 Spezielle Syndrome.- 3.4.3.1 Sinusknoten-Syndrom.- 3.4.3.2 Wolff-Parkinson-White (WPW)-Syndrom.- 3.4.3.3 Lown-Ganong-Levine (LGL)-Syndrom.- 3.4.3.4 Carotis-Sinus-Syndrom.- Spezieller Teil.- 4. Grundlagen der Elektrostimulation.- 4.1 Aktionspotential als physiologischer Reiz.- 4.2 Passagere elektrische Stimulation.- 4.3 Permanente elektrische Stimulation.- 4.4 Entwicklungsstand künstlicher Herzschrittmacher.- 4.4.1 Schrittmachertypen.- 4.4.1.1 Bedarfsschrittmacher.- 4.4.1.2 Systeme zur erweiterten Elektrotherapie.- 4.4.1.3 Universal-Herzstimulatoren.- 4.4.2 Batteriesysteme.- 4.4.2.1 Quecksilber-Batterien.- 4.4.2.2 Lithiumbatterien.- 4.4.2.3 Andere Energiequellen.- 5. Diagnostische Elektrostimulation.- 5.1 Sinuatriale Funktionsstörungen.- 5.1.1 Einleitung.- 5.1.2 Methodik.- 5.1.2.1 Schnelle atriale Stimulation.- 5.1.2.2 Vorzeitige atriale Einzelstimulation.- 5.1.3 Ergebnisse und Diskussion.- 5.1.3.1 Schnelle atriale Stimulation.- 5.1.3.2 Vorzeitige atriale Einzelstimulation.- 5.1.3.3 Atropintest.- 5.1.3.4 Pacemaker-Shift.- 5.1.3.5 Digitalis und Sinusknotenfunktion.- 5.1.3.6 Diagnostische Vorhofstimulation und Schrittmacherindikation.- 5.2 Atrioventrikuläre und intraventrikuläre Leitungsstörungen.- 5.2.1 Methodik.- 5.2.1.1 Technische Voraussetzungen.- 5.2.1.2 Normalbefunde bei Sinusrhythmus.- 5.2.1.3 Befunde bei hochfrequenter atrialer Stimulation.- 5.2.1.4 Befunde bei programmierter atrialer Stimulation.- 5.2.1.5 His-Bündel-Stimulation.- 5.2.2 Systematik der atrioventrikulären Leitungsstörungen.- 5.2.2.1 AV-Block I. Grades.- 5.2.2.2 AV-Block II. Grades, Typ I.- 5.2.2.3 AV-Block II. Grades, Typ II.- 5.2.2.4 AV-Block II. Grades mit 2: 1, 3: 1 Blockierung.- 5.2.2.5 AV-Block III. Grades.- 5.2.2.6 AV-Dissoziation.- 5.2.3 Intraventrikuläre Blockbilder.- 5.2.3.1 Links-anteriorer (LAH) und links-posteriorer (LPH) Hemiblock.- 5.2.3.2 Rechtsschenkelblock (RSB).- 5.2.3.3 Linksschenkelblock (LSB).- 5.2.3.4 Bifaszikuläre Blockbilder (Typ RSB mit LAH oder LPH).- 5.2.4 Schlußbetrachtung.- 5.3 Präexzitations-Syndrome.- 5.3.1 Einleitung und Begriffsbestimmung.- 5.3.2 Anatomisch-morphologisches Substrat.- 5.3.3 Diagnostische Verfahren.- 5.3.3.1 WPW-Syndrome.- 5.3.3.2 Verborgene WPW-Syndrome.- 5.3.3.3 Rhythmusstörungen bei WPW-Syndrom.- 5.3.3.4 LGL-Syndrome.- 5.3.3.5 Präexzitation vom Mahaim-Typ.- 5.4 Ventrikuläre Reizbildungs- und Erregüngsleitungsstörungen.- 5.4.1 Methodik, Patientengut.- 5.4.2 Meßergebnisse.- 5.4.2.1 Differentialdiagnose supraventrikulärer und ventrikulärer Tachykardien.- 5.4.2.2 Differentialdiagnose ventrikulärer Extrasystolen.- 5.4.2.3 Programmierte Stimulation bei ventrikulären Tachykardien.- 5.4.2.4 Ventrikuläre Tachyarrhythmien während vorzeitiger Stimulation.- 5.4.3 Diskussion.- 6. Therapeutische Elektrostimulation.- 6.1 Bradykarde Rhythmusstörungen.- 6.1.1 Indikation zur Schrittmachertherapie.- 6.1.1.1 Adams-Stokes-Anfall.- 6.1.1.2 Pathologische Bradykardie.- 6.1.1.3 Sinuatriale Blockierungen.- 6.1.1.4 Bradyarrhythmia absoluta.- 6.1.1.5 Atrioventrikuläre Blockierungen II. Grades.- 6.1.1.6 Kompletter (totaler) AV-Block.- 6.1.1.7 Faszikuläre Leitungsstörungen.- 6.1.1.8 Myokardinfarkt.- 6.1.1.9 Carotis-Sinus-Syndrom.- 6.1.1.10 Sinusknoten-Syndrom.- 6.1.2 Kontrolle implantierter Schrittmacher.- 6.1.2.1 Stimulationsfunktion.- 6.1.2.2 Detektionsfunktion.- 6.1.2.3 Schrittmacherfrequenz.- 6.1.2.4 Impulsdauer.- 6.1.2.5 Impulsamplitude.- 6.1.2.6 Zeitkonstante.- 6.1.2.7 Stimulationsintervall.- 6.1.2.8 Refraktärzeit.- 6.1.3 Komplikationen.- 6.1.3.1 Operatives Vorgehen, intra- und postoperative Komplikationen.- 6.1.3.2 Elektroden.- 6.1.3.3 Wundheilungsstörungen, Infektionen und Drucknekrosen.- 6.1.3.4 Galvanische und elektromagnetische Interferenzen.- 6.1.3.5 Komplikationen bei urologischen Operationen (Elektrokauter).- 6.2 Tachykarde Rhythmusstörungen.- 6.2.1 Elektroschock.- 6.2.1.1 Prinzip.- 6.2.1.2 Anwendung.- 6.2.1.3 Komplikationen.- 6.2.2 Schrittmachertherapie.- 6.2.2.1 Mechanismus der antitachykarden Stimulationstherapie.- 6.2.2.2 Stimulationsformen bei Tachyarrhythmien.- 6.2.2.3 Implantierte antitachykarde Schrittmacher.- 6.2.3 Schlußbemerkung.- 7. Literatur.- 8. Schrittmacher-Glossar.- 9. Sachverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Elektrische Stimulation des Herzens
Untertitel: Diagnostik und Therapie kardialer Rhythmusstörungen
Autor:
EAN: 9783642671708
ISBN: 978-3-642-67170-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 699g
Größe: H254mm x B172mm x T25mm
Jahr: 2011
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1979