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Klinik der embolischen Gefässkrankheiten

B. Cohn
  • Kartonierter Einband
  • 740 Seiten
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"Es ist ein anerkanntes Naturgesetz, dass die Produktivität eines Bodens sich in proportionalem Verhältnisse mit der Summe der aus... Weiterlesen
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Beschreibung

"Es ist ein anerkanntes Naturgesetz, dass die Produktivität eines Bodens sich in proportionalem Verhältnisse mit der Summe der aus ihm gezogenen Früchte vermindert. Je reichlicher man diese unmittelbar hinter einander geerntet, um so grösser wird in der Regel die Pause, ehe er zu neuer Tragfähigkeit abermals sich erkräftigt. Dieser Gedanke, der auch auf wissenschaftliche Sphären übertragen, seine volle Bestätigung findet, war es besonders, der mich zu der Zeit lebhaft beschäftigt, als der Entschluss zu vorliegender Arbeit in mir rege geworden. Es hat das Thema der Embolie in jüngster Zeit durch die Studien eines unserer grössten Heroen, eines Virchow, eine so gründliche und nach vielen Beziehungen hin so erschöpfende Bearbeitung erfahren, dass es in der Tat zwecklos erscheinen konnte, nun abermals mit einer ähnlichen Arbeit vor das wissenschaftliche Forum zu treten. Folgende Gründe waren es indes, die mich nach einem mehr als sechsjährigen fast ununterbrochenem Studium dieser Vorgänge, nach einer möglichst sorgfältigen Verwertung eines überaus reichlichen, durch ein grosses Krankenhaus gebotenen Materials bewogen, jenen Entschluss durchzuführen. Virchow selbst hatte namentlich der pathologisch-anatomischen, schon weniger dagegen der physiologischen Phase des hier gedachten Prozesses bei der unendlichen Reihe entgegentretender Fragen seine ungeteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden Müsse gefunden; in diesen beschränkteren Sphären bekennt er bereits wiederholt, dass hie und da für weitere Forschung noch hinreichendes, bei Weitem nicht genügend geklärtes Material vorliege. Die Anwendung der ganzen Lehre auf die praktische ärztliche Tätigkeit lies er fast ganz unberührt, versuchte nur hie und da in einzelnen Hauptumrissen Anknüpfungspunkte an dieselbe zu schaffen. Ein zweiter nicht minder bedeutsamer Grund ruhte indes in folgender Erfahrung: Jene von Virchow so anschaulich deducirten, durch zahlreiche experimentelle Demonstrationen und Krankenbeobachtungen durchleuchteten Facta wurden leider nicht immer in dem Sinne begriffen und in der Bedeutsamkeit geahnt, als sie es verdienten." Diese Klinik der embolischen Gefäßkrankheiten mit besonderer Rücksicht auf die ärztliche Praxis ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1860. Illustriert mit vier historischen Tafeln.

Klappentext

"Es ist ein anerkanntes Naturgesetz, dass die Produktivität eines Bodens sich in proportionalem Verhältnisse mit der Summe der aus ihm gezogenen Früchte vermindert. Je reichlicher man diese unmittelbar hinter einander geerntet, um so grösser wird in der Regel die Pause, ehe er zu neuer Tragfähigkeit abermals sich erkräftigt. Dieser Gedanke, der auch auf wissenschaftliche Sphären übertragen, seine volle Bestätigung findet, war es besonders, der mich zu der Zeit lebhaft beschäftigt, als der Entschluss zu vorliegender Arbeit in mir rege geworden. Es hat das Thema der Embolie in jüngster Zeit durch die Studien eines unserer grössten Heroen, eines Virchow, eine so gründliche und nach vielen Beziehungen hin so erschöpfende Bearbeitung erfahren, dass es in der Tat zwecklos erscheinen konnte, nun abermals mit einer ähnlichen Arbeit vor das wissenschaftliche Forum zu treten. Folgende Gründe waren es indes, die mich nach einem mehr als sechsjährigen fast ununterbrochenem Studium dieser Vorgänge, nach einer möglichst sorgfältigen Verwertung eines überaus reichlichen, durch ein grosses Krankenhaus gebotenen Materials bewogen, jenen Entschluss durchzuführen. Virchow selbst hatte namentlich der pathologisch-anatomischen, schon weniger dagegen der physiologischen Phase des hier gedachten Prozesses bei der unendlichen Reihe entgegentretender Fragen seine ungeteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden Müsse gefunden; in diesen beschränkteren Sphären bekennt er bereits wiederholt, dass hie und da für weitere Forschung noch hinreichendes, bei Weitem nicht genügend geklärtes Material vorliege. Die Anwendung der ganzen Lehre auf die praktische ärztliche Tätigkeit lies er fast ganz unberührt, versuchte nur hie und da in einzelnen Hauptumrissen Anknüpfungspunkte an dieselbe zu schaffen. Ein zweiter nicht minder bedeutsamer Grund ruhte indes in folgender Erfahrung: Jene von Virchow so anschaulich deducirten, durch zahlreiche experimentelle Demonstrationen und Krankenbeobachtungen durchleuchteten Facta wurden leider nicht immer in dem Sinne begriffen und in der Bedeutsamkeit geahnt, als sie es verdienten." Diese Klinik der embolischen Gefäßkrankheiten mit besonderer Rücksicht auf die ärztliche Praxis ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1860. Illustriert mit vier historischen Tafeln.

Produktinformationen

Titel: Klinik der embolischen Gefässkrankheiten
Untertitel: mit besonderer Rücksicht auf die ärztliche Praxis
Autor:
B. Cohn
EAN: 9783737211901
ISBN: 978-3-7372-1190-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vero Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 740
Gewicht: g
Größe: H220mm x B170mm x T48mm
Jahr: 2015
Auflage: Nachdruck des Originals aus dem Jahre 1860
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