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Frauenfiguren in türkischer Migrantenliteratur

  • Kartonierter Einband
  • 76 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,3, Universität zu Köln (Philosophie), Sprache:... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,3, Universität zu Köln (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauenfiguren aus verschiedenen Romanen und Erzählungen der türkischen Migrantenliteratur. Es soll gezeigt werden, wie Frauen in der deutschsprachigen Literatur von Autorinnen und Autoren türkischer Herkunft dargestellt werden. Die heute überwiegend als Migrantenliteratur bezeichnete Literatur hat, besonders die Namensfindung betreffend, eine lange historische Entwicklung aufzuweisen. Bezug nehmend auf die aus dem Ausland angeworbenen Arbeitskräfte in den Fünfziger- und Sechzigerjahren wurde die Literatur der aus dem Ausland kommenden Autoren anfangs Gastarbeiterliteratur genannt. Heidrun Suhr machte 1989 darauf aufmerksam, dass es sehr schwierig sei, für dieses, sich in der deutschen Literatur neu entwickelnde Feld einen nicht zweideutigen Begriff zu finden und stellte fest, dass der Begriff Gastarbeiterliteratur zu beschränkt sei und negative Assoziationen freisetzte. Ebenso empfand sie die Begriffe Ausländer- oder Migrantenliteratur als zu allgemein. Die Bezeichnung Migrantenliteratur erweist sich für die vorliegende Arbeit jedoch als die passendste, da die Literatur von Migrantinnen und Migranten im Mittelpunkt steht. Gestützt wird diese Entscheidung von einer Definition Karin Yesiladas: In einem Land, das die Einwanderung ausdrücklich ablehnt [...] wäre es ein Politikum, von Immigrantenliteratur zu sprechen. Wenn sie also nicht eingewandert sind, so sind sie doch zumindest gewandert. Da wandern übersetzt ins Fachlatein einfach nur migrieren heißt, ergibt sich die (Not-)Lösung von selbst: Man spricht am besten von der Migrantenliteratur, oder, unpersönlicher, von der Migrationsliteratur. Standen in der Anfangszeit der Migrantenliteratur noch Symbole wie Bahnhof und Koffer und Themen wie die Migration, die Sehnsucht nach der Heimat und die Ankunft in Deutschland im Vordergrund der literarischen Verarbeitung, so sollen in der vorliegenden Arbeit anhand exemplarisch ausgewählter Migrantenliteratur ab den Achtzigerjahren Frauenfiguren fokussiert werden. In dieser Arbeit soll geprüft werden, inwieweit die Frauenfiguren aus der behandelten Literatur die soziale Wirklichkeit abbilden. Für den Vergleich dienlich sind Bücher, Berichte und Aufsätze, die sich auf soziologischer Ebene mit der türkischen Gesellschaft und insbesondere mit der Stellung der Frau befassen. Die mit dem Thema eng verbundene Genderproblematik wird hier zwar nicht außer Acht gelassen, doch das Hauptaugenmerk der Arbeit wird auf die gesellschaftliche und soziale Position der dargestellten Frauen gelegt. Zudem soll ein Augenmerk darauf gelegt werden, wie im Zuge dessen kulturelle Begebenheiten und Besonderheiten vermittelt werden. Die Arbeit soll folglich in erster Linie soziale Unterschiede, aber auch in etwas geringerem Maße Kultur- und Geschlechterkonflikte thematisieren. Gang der Untersuchung: Die Arbeit ist inhaltlich in drei große Teile gegliedert. Die Literatur dreier Autorinnen und eines Autors türkischer Abstammung werden einander gegenübergestellt. Unterschiede in Bezug auf die Darstellung der Frauen in deren Literatur bestimmen die Einteilung der Arbeit. Diese ist so gestaltet, dass sie sich nach der zeitlichen Erscheinung und nach dem qualitativen Fortschritt der Literatur richtet. Im ersten Teil wird die Literatur Saliha Scheinhardts behandelt, die bereits seit den Achtzigerjahren deutschsprachige Literatur publiziert und sich vornehmlich mit der türkischen Frau beschäftigt. In dieser Arbeit wird ihr Buch Drei Zypressen Erzählungen über türkische Frauen in Deutschland näher analysiert. Im Verlauf des ersten Teils soll gezeigt werden, dass die Literatur Scheinhardts auf Grund von Stereotypisierungen der Trivialliter...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauenfiguren aus verschiedenen Romanen und Erzählungen der türkischen Migrantenliteratur. Es soll gezeigt werden, wie Frauen in der deutschsprachigen Literatur von Autorinnen und Autoren türkischer Herkunft dargestellt werden. Die heute überwiegend als Migrantenliteratur bezeichnete Literatur hat, besonders die Namensfindung betreffend, eine lange historische Entwicklung aufzuweisen. Bezug nehmend auf die aus dem Ausland angeworbenen Arbeitskräfte in den Fünfziger- und Sechzigerjahren wurde die Literatur der aus dem Ausland kommenden Autoren anfangs Gastarbeiterliteratur genannt. Heidrun Suhr machte 1989 darauf aufmerksam, dass es sehr schwierig sei, für dieses, sich in der deutschen Literatur neu entwickelnde Feld einen nicht zweideutigen Begriff zu finden und stellte fest, dass der Begriff Gastarbeiterliteratur zu beschränkt sei und negative Assoziationen freisetzte. Ebenso empfand sie die Begriffe Ausländer- oder Migrantenliteratur als zu allgemein. Die Bezeichnung Migrantenliteratur erweist sich für die vorliegende Arbeit jedoch als die passendste, da die Literatur von Migrantinnen und Migranten im Mittelpunkt steht. Gestützt wird diese Entscheidung von einer Definition Karin Yesiladas: In einem Land, das die Einwanderung ausdrücklich ablehnt [...] wäre es ein Politikum, von Immigrantenliteratur zu sprechen. Wenn sie also nicht eingewandert sind, so sind sie doch zumindest gewandert. Da wandern übersetzt ins Fachlatein einfach nur migrieren heißt, ergibt sich die (Not-)Lösung von selbst: Man spricht am besten von der Migrantenliteratur, oder, unpersönlicher, von der Migrationsliteratur. Standen in der Anfangszeit der Migrantenliteratur noch Symbole wie Bahnhof und Koffer und Themen wie die Migration, die Sehnsucht nach der Heimat und die Ankunft in Deutschland im Vordergrund der literarischen Verarbeitung, so sollen in der vorliegenden Arbeit anhand exemplarisch ausgewählter Migrantenliteratur ab den Achtzigerjahren Frauenfiguren fokussiert werden. In dieser Arbeit soll geprüft werden, inwieweit die Frauenfiguren aus der behandelten Literatur die soziale Wirklichkeit abbilden. Für den Vergleich dienlich sind Bücher, Berichte und Aufsätze, die sich auf soziologischer Ebene mit der türkischen Gesellschaft und insbesondere mit der Stellung der Frau befassen. Die mit dem Thema eng verbundene Genderproblematik wird hier zwar nicht außer Acht gelassen, doch das Hauptaugenmerk [...]

Produktinformationen

Titel: Frauenfiguren in türkischer Migrantenliteratur
Autor:
EAN: 9783832465483
ISBN: 978-3-8324-6548-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Sekundärliteratur & Lektürehilfen
Anzahl Seiten: 76
Gewicht: 122g
Größe: H210mm x B148mm x T5mm
Jahr: 2003
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