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Unlautere Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen

  • Kartonierter Einband
  • 253 Seiten
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Beschreibung

Die Studie hat diejenigen Medieninhalte zum Thema, die sich an Kinder und Jugendliche richten oder auf sie wirken. Als Basis dient eine sozialwissenschaftliche Skizze des Umgangs mit den Medien, wobei fünf aktuelle Werbemaßnahmen untersucht werden. Ferner werden die psychologischen Werbewirkungsmechanismen bei Kindern und Jugendlichen thematisiert und die sozialpädagogischen Befunde rezipiert. Dabei werden teilweise erschreckende Defizite der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen deutlich, die eine Verbesserung der rechtlichen Kontrollen nötig erscheinen lassen. Die Arbeit konzentriert sich im Anschluss auf die Möglichkeiten und Chancen einer wettbewerbsrechtlichen Sanktionierung von Zeitschriften, Fernsehsendungen, Internetangeboten etc., die unter dem Aspekt des Jugendschutzes bedenklich sind. Dabei geht es insbesondere um die Konkretisierung der Anwendung des 4 Nr. 2 und 11 UWG, wobei vor allem die öffentlich-rechtlichen Jugendschutzbestimmungen herangezogen werden. In der Untersuchung zeigt sich, dass die bisherige Judikatur in erheblichem Umfang fortgeschrieben werden muss.

Autorentext

Ayfer Vural studierte an der Universität Bremen Rechtswissenschaften. 2007 erfolgte die Promotion. Derzeit ist die Autorin Referendarin am Oberlandesgericht Oldenburg.



Inhalt

EINLEITUNG 11 1. KAPITEL: MEDIEN IM ALLTAG VON KINDERN UND JUGENDLICHEN 15 I. Mediennutzung 15 1. Fernsehen 15 2. Printmedien 17 3. Computer 17 4. Video 18 5. Werbung " below the line" 19 II. Medienrezeption 19 1. Das Erkennen von Werbung 20 a) Rezeptionssituation bei Kindern im Vorschulalter 20 b) Rezeptionssituation bei jüngeren und älteren Kindern 21 2. Wirkung von Werbung 22 a)Psychische Auswirkungen 22 b) Kognitive Entwicklung 23 c) Sprachliche Entwicklung 23 d) Konsequenzen für die emotionale Entwicklung 24 3. Einfluss des Fernsehens auf das Verschwinden der Kindheit 24 4. Einfluss der Fernsehwerbung auf das Konsumverhalten 25 2. KAPITEL: HANDYWERBUNG GEGENÜBER KINDERN UND JUGENDLICHEN 29 I. Handys im Alltag von Kindern und Jugendlichen 29 1. Handywerbung gegenüber Kindern und Jugendlichen 29 1.1. Werbung mittels Printmedien 30 1.2. Werbung mittels Internet 31 1.3. Werbung im Fernsehen 31 2. Werbung mittels Handy gegenüber Kindern und Jugendlichen 32 3. Schuldenfalle durch Handynutzung 34 3.1. Die Verschuldung Jugendlicher 34 3.2. Kompensatorischer und demonstrativer Konsum 35 3.3. Die Reaktion der Öffentlichkeit 37 II. Die Handywerbung und das UWG 38 1. Einleitung 38 2. Paketangebote der Mobilfunkbetreiber 39 2.1. Handy mit Netzkartenvertrag 39 (1) Die Rechtsprechung des BGH zu den gekoppelten Angeboten mit subventionierten Preisen gegenüber Erwachsenen 40 (2) Wettbewerbsrechtliche Kriterien für die Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen 41 2.2. Handy mit Netzkartenvertrag und Playstation 43 (1) Die Linie des BGH nach Wegfall der Zugabeverordnung 44 (2) Minderjährigenschutz nur durch Vertragsrecht ? 45 3. Werbung mit subventionierten Preisen gegenüber Kindern und Jugendlichen 46 4. Werbung mit Spielzeugzugaben 49 5. Paketangebote zwischen Ausnutzung der Unerfahrenheit und übertriebenem Anlocken 50 6. Zusatzkartenverträge über Laufzeitverträge der Eltern 51 7. Angebote von Telefonmehrwertdiensten 52 7.1. Lockanrufe gegenüber Kindern und Jugendlichen 52 7.2. SMS-Chat über Premium-Dienste 52 7.3. Mobile Payment 53 3. KAPITEL: PORNOGRAPHIE UND RECHTSEXTREMISMUS IM INTERNET 57 I. Die Gefährdungspotentiale des Internet 57 1. Pornographie im Internet 57 1.1. Wettbewerbsrecht des Internet 57 (1) Wettbewerbshandlung 58 (2) Eignung zur nicht unerheblichen Beeinträchtigung 58 (3) Unlauterkeit 58 1.2. Internet im Alltag von Kindern und Jugendlichen 59 (1) Nutzung 60 (2) Dauer und Verlauf der Onlinenutzung 60 (3) Internetaktivitäten von Kindern 61 1.3. Pornographie, JMStV und § 4 Nr. 11 UWG 62 (1) worldwide web-Dienste 62 (2) Chat 63 1.4. Angebote im Sinne des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages 63 (1) Kinderpornographie 63 (2) Harte Pornographie 65 (3) Geschlossene Benutzergruppen 66 2. Rechtsextremismus im Internet 67 2.1. Das worldwide web 68 2.2. Das Thule-Netz 68 2.3. Die Erfassung durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag 69 (1) Neonazistische Inhalte 70 (2) Holocaustleugnende Angebote 71 (3) Kriegsverherrlichende Inhalte 72 II. Die Verantwortlichkeit im Internet 72 1. Die Funktion der Haftungsregelungen der §§ 8 - 11 TDG 73 2. Die Verantwortlichkeit der Diensteanbieter 73 (1) Der Maßstab der allgemeinen Gesetze 74 (2) Verantwortlichkeit 75 (3) Diensteanbieter mit eigenen und fremden Inhalten 75 (4) Die Anwendung des TDG im Fall CompuServe 76 (5) Die bedingte Verantwortlichkeit nach § 11 TDG 76 (6) Der vollständige Haftungsausschluss nach §§ 9, 10 TDG 77 III. Die Alternative: Filtersysteme 78 1. Stand-Alone-Filterprogramme 78 2. OrangeBoxWeb Home 80 IV. Internationaler Jugendschutz im Internet 81 1. Die Rechtsprechung des BGH zu internationalen Sachverhalten 81 (1) Der Fall Toeben 81 (2) Der Fall Yahoo 82 2. Die Cybercrime Convention 83 (1) Art. 9 Abs. 1 Cybercrime-Convention und Kinderpornografie 83 (2) Zusatzprotokoll und Rassismus 84 4. KAPITEL: DIE WERBUNG FÜR MCDONALD S UND DER KINDER- UND JUGENDSCHUTZ 87 I. Einleitung 87 II. McDonald s Kinderhilfe unterstützt von Prominenten 88 2.1.

Produktinformationen

Titel: Unlautere Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen
Autor:
EAN: 9783899756708
ISBN: 978-3-89975-670-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter
Genre: Recht
Anzahl Seiten: 253
Gewicht: 370g
Größe: H216mm x B151mm x T23mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage