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Die Lüneburger Saline im 18. und 19. Jahrhundert

  • Kartonierter Einband
  • 415 Seiten
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Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Lüneburger Saline einen der tiefsten Einschnitte ihrer Geschichte. Die Salinenreform zersch... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Lüneburger Saline einen der tiefsten Einschnitte ihrer Geschichte. Die Salinenreform zerschlug die mittelalterliche Organisationsstruktur und wandelte die seit Jahrhunderten unveränderte Produktionsweise grundlegend um. Die enge Verbindung zwischen Saline und Stadt, die über Jahrhunderte die Geschichte Lüneburgs bestimmt hatte, war beendet. Die Saline wurde nun als staatlicher Betrieb geführt. Auf welche Weise wurde das Salz produziert? Wie entwickelte sich das Unternehmen? Veränderte sich die Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen? Diese Fragen beantwortet die vorliegende Arbeit, die zahlreiche Quellen erstmals auswertet. Die Entwicklung der Saline von 1700 bis 1866 wird dabei in den Kontext der hannoverschen Wirtschaftspolitik gestellt. Exemplarisch werden so die Mechanismen staatlichen Wirtschaftshandelns herausgearbeitet.



Klappentext

Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Lüneburger Saline einen der tiefsten Einschnitte ihrer Geschichte. Die Salinenreform zerschlug die mittelalterliche Organisationsstruktur und wandelte die seit Jahrhunderten unveränderte Produktionsweise grundlegend um. Die enge Verbindung zwischen Saline und Stadt, die über Jahrhunderte die Geschichte Lüneburgs bestimmt hatte, war beendet. Die Saline wurde nun als staatlicher Betrieb geführt. Auf welche Weise wurde das Salz produziert? Wie entwickelte sich das Unternehmen? Veränderte sich die Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen? Diese Fragen beantwortet die vorliegende Arbeit, die zahlreiche Quellen erstmals auswertet. Die Entwicklung der Saline von 1700 bis 1866 wird dabei in den Kontext der hannoverschen Wirtschaftspolitik gestellt. Exemplarisch werden so die Mechanismen staatlichen Wirtschaftshandelns herausgearbeitet.



Inhalt

1. Einleitung 1.1 Themenstellung und Methodik 1.2 Quellenlage und Forschungsstand 2. Die Lüneburger Saline im 18. Jahrhundert. Wirtschaftlicher Niedergang und Zunahme des staatlichen Engagements 2.1 Die Organisation der Saline und des Salzhandels bis zum Inkrafttreten der neuen Salinenverfassung 2.2 Herkunft und Entwicklung der Lüneburger Salzmonopole 2.3 Der wirtschaftliche Niedergang der Saline 2.3.1 Gründe für die schlechte wirtschaftliche Lage 2.3.2 Die Folgen der wirtschaftlichen Entwicklung für die Saline und die Stadt 2.4 Versuche staatlicher Intervention 2.5 Zusammenfassung 3. Die Planung der Salinenreform 1794-1797 3.1 Die Initiative des Landesherrn von 1794 3.2 Arbeit und Ergebnisse der Salinenkommission von 1795 und der Salinenplan von 1797 3.3 Zusammenfassung 4. Die Verwaltung 4.1 Die im Salinenplan vorgesehenen Veränderungen in der Verwaltung 4.2 Verwaltungsneuordnung und Direktion der Saline ab 1797 4.3 Veränderungen der Verwaltungsstruktur im 19. Jahrhundert 4.3.1 Verwaltung auf der Grundlage des Salinenplans 4.3.2 Die Verwaltungsordnung von 1848 4.3.3 Die Einsetzung des Salinenausschusses als Aufsichtsinstrument 4.3.4 Die Verwaltungsreform von 1866 4.4 Zusammenfassung 5. Die Situation der Beschäftigten 5.1 Die Personalfrage im Salinenplan 5.2 Entlassungen, Beschäftigungsverhältnisse und Beschäftigtenzahlen der Salinenarbeiter und -angestellten 5.2.1 Versorgung entlassener Arbeiter 5.2.2 Die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen 5.2.3 Die Entwicklung der Lohnkosten 5.3 Der letzte Aufstand auf der alten Saline: Eine Reaktion der Arbeiterschaft auf den Umbruch 5.4 Arbeitsbedingungen und soziale Frage: Von der persönlichen Verantwortung des Arbeitgebers zur institutionalisierten Absicherung 5.5 Zusammenfassung 6. Die bauliche und technische Entwicklung 6.1 Veränderungsvorhaben des Salinenplans im Produktionsbereich 6.2 Der Standort der neuen Saline 6.3 Die Umsetzung der produktions- und bautechnischen Aspekte des Salinenplans 6.3.1 Die interimistischen Siedehäuser und die Bebauung des alten Salinengeländes 6.3.2 Die massiven Siedehäuser und die Bebauung des neuen Salinengeländes 6.3.3 Die bauliche und technologische Entwicklung bis 1866 6.4 Die Betriebserweiterung durch die chemische Fabrik 6.5 Der Betrieb des Solebades 6.6 Zusammenfassung 7. Die wirtschaftliche Entwicklung 7.1 Die geplante Neuordnung des Salzhandels und der Finanzierungsbedarf für die Betriebsumwandlung 7.2 Die Finanzierung der Reform und die wirtschaftliche Entwicklung der ersten Jahre 7.3 Die wirtschaftliche Entwicklung bis 1866 7.3.1 Der Lüneburger Salzhandel 7.3.2 Die Besteuerung des Salzes in Hannover 7.3.3 Salzhandel und Salzproduktion im Königreich Hannover 7.4 Die privilegierte Stellung der Lüneburger Saline innerhalb des Königreichs Hannover 7.4.1 Der Ausbau der Monopolstellung zu Beginn des 19. Jahrhunderts 7.4.2 Das Produktionsmonopol der Lüneburger Saline 7.4.3 Das Handelsmonopol der Lüneburger Saline 7.5 Zusammenfassung 8. Schlußbetrachtung 8.1 Die Lüneburger Saline im 18. und 19. Jahrhundert: Ergebnisse 8.2 Ausblick: Die Salzproduktion in Lüneburg und der Harzer Bergbau. Staatliche Regiebetriebe und ihre Arbeiter im Kurfürstentum und Königreich Hannover 9. Quellen- und Literaturverzeichnis 10. Anhang

Produktinformationen

Titel: Die Lüneburger Saline im 18. und 19. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783895344350
ISBN: 978-3-89534-435-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Regionalgeschichte Vlg.
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 415
Gewicht: 586g
Größe: H208mm x B151mm x T33mm
Jahr: 2003