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Attil und Krimkilte

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  • 266 Seiten
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Attil und Krimkilte - das ist die Geschichte der tragischen, am Ende tödlichen Begegnung zwischen dem Hunnenzar Attila und seiner ... Weiterlesen
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Beschreibung

Attil und Krimkilte - das ist die Geschichte der tragischen, am Ende tödlichen Begegnung zwischen dem Hunnenzar Attila und seiner schönen Gefangenen Krimkilte, beide im Westen besser bekannt aus dem Nibelungenlied als König Etzel und die Burgunderkönigin Kriemhild. Ihre Geschichte wird hier erstmals aus östlicher, aus hunnischer Sicht erzählt. Der Russlandforscher Kai Ehlers entdeckte das Epos 1992 in den Truhen des tschuwaschischen Nationaldichters Mischi Juchma, wo es es die Zeiten der stalinschen Repression überstanden hatte, nachdem tschuwaschische Autoren es Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Vergessenheit der Geschichte gerettet hatten. Das Epos wurde Jahrhunderte lang im tschuwaschischen Volk von Mund zu Mund weitergegeben. Es ist nicht nur eine literarische Exotik; es öffnet auch einen bisher unbekannten Zugang zum Sagenkreis der Nibelungen. Es lässt einen Raum lebendig werden, der bis heute nicht nur hinter dem eisernen, sondern auch hinter einem mongolischen und einem hunnischen Vorhang verborgen war. Es ist der Raum zwischen Asien und Europa, in dem sich die Kulturen Eurasiens zu einer miteinander verwobenen Mythen-, Helden- und Sagenwelt verbinden. Hier öffnet sich das Abenteuer neuer Erkenntnisse zu bisher verschütteten Zusammenhängen unserer gemeinsamen eurasischen Geschichte.

Autorentext
Bauch, Mario Mario Bauch, geboren 1971 in Crimmitschau, ist Rechtsanwalt in Grimmen / Mecklenburg - Vorpommern. 1990 absolviert er das Abitur an der ABF in Halle. Im Herbst 1990 beginnt er ein Studium der Nordeuropawissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald mit Schwerpunkt Dänemark. Im Studium werden bereits erste Vorarbeiten zur Arbeit über die germanischen Heldensagen begonnen. Im Februar 1991 Wechsel zum Studium der Rechtswissenschaften und Absolvierung des ersten Staatsexamens 1997. 1997 bis 1998 Zivildienst an der Johanna-Odebrecht-Stiftung in Greifswald. Während dieser Zeit beginnt der Autor seine Arbeit über die historischen Hintergründe der germanischen Heldensagen, welche mit Unterstützung von Dr. Immanuel Musäus, der am Institut für Altertumswissenschaften der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald tätig ist, fortgeführt werden. 1998 bis 2000 Referendariat und Absolvierung des zweiten Staatsexamens und seit 2001 Beginn der Rechtsanwaltstätigkeit. 2005 kommt die Arbeit über die historischen Hintergründe der germanischen Heldensagen zum Abschluss. 2008 Besuch Tschuwaschiens. Sträßner, Christoph Christoph Sträßner, geboren 1967 in München. Studium der Geschichte, Slawistik und Politologie an der Universität Bonn, Abschluss als Magister 2003. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte Nowgorods, der Völker Russlands und Zentralasiens ebenso wie die Sagen der Völkerwanderungszeit und des Mittelalters. Im Mittelpunkt steht für ihn dabei die Frage, welchen Beitrag die kleinen Völker zur Kultur und Geschichte Russlands und zum Kulturimpuls Eurasiens leisten. Heute ist Christoph Sträßner in Hamburg als Antiquar und Referent tätig. Juchma, Mischi Mischi Nikolajewitsch Juchma wurde 1936 im Dorf Suguty im Bezirk von Batiresko in der tschuwaschischen Republik der russischen Föderation geboren. Er studierte Literatur- und Theaterwissenschaft. Seine ersten Veröffentlichungen erschienen im Jahre 1962, 1964 wurde er in den Verband der Schriftsteller aufgenommen. Seit 1993 trägt er den Ehrentitel eines "tschuwaschischen Volksschriftstellers". Juchma ist Wissenschaftler, Aufklärer und ein Mann der Öffentlichkeit. Er hat über zweihundert Werke verfasst, dar- unter Prosa, Gedichte, Dramaturgie, publizistische Beiträge, sowie grundlegende Forschungsarbeiten zur alten und mittelalterlichen Geschichte des bulgar-tschuwaschischen Volkes. Werke von Juchma wurden in einige Dutzend Sprachen übersetzt, teilweise auch in Lehrbücher (in das Schulprogramm) der Länder Asiens, Europas und Afrikas aufgenommen. In allen seinen Werken ist M. N. Juchma als einfühlsamer Lyriker, Kulturliebhaber und Kenner der Psychologie, als Philosoph, Denker und Maler präsent. Juchma wurde mit zahlreichen sowjetischen, russischen sowie internationalen Auszeichnungen und Preisen geehrt. Für sein Engagement um die Wiedergeburt der Kultur der kleinen Völker erhielt er einen Internationalen Preis sowie die goldene UNO-Medaille. 2006 erhielt er eine weitere Auszeichnung für Verdienste um die tschuwaschische Republik, 2009 wurde M. N. Juchma mit dem internationalen M. A. Scholochow-Kunst- und Literaturpreis ausgezeichnet. Juchma ist der Gründer und Präsident des tschuwaschischen Kulturzentrums und der tschuwaschischen Abteilung der Internationalen Akademie für Information. Außerdem leitet er den Vorsitz des Schriftstellerverbandes der tschuwaschischen Republik. Ehlers, Kai Kai Ehlers, 1944, Hamburg, aktiv in der außerparlamentarischen Opposition und der nachfolgenden neuen Linken Westdeutschlands, ist selbstständiger Forscher, Publizist und Buchautor. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt heute auf den Wandlungen im nachsowjetischen Raum und deren lokalen wie auch globalen Folgen, denen er durch Untersuchungen, Gespräche und Aktivitäten vor Ort nachgeht. Mit Mischi Juchma, dem tschuwaschischen Kulturzentrum und dessen Umkreis verbindet ihn eine intensive langjährige Freundschaft. In Deutschland engagiert Kai Ehlers sich in der Debatte um gesellschaftliche Alternativen, in der es ihm darum geht, die Erfahrungen der nach-sowjetischen Transformation zukunftsbildend zu verarbeiten. Bauch, Mario Mario Bauch, geboren 1971 in Crimmitschau, ist Rechtsanwalt in Grimmen / Mecklenburg - Vorpommern. 1990 absolviert er das Abitur an der ABF in Halle. Im Herbst 1990 beginnt er ein Studium der Nordeuropawissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald mit Schwerpunkt Dänemark. Im Studium werden bereits erste Vorarbeiten zur Arbeit über die germanischen Heldensagen begonnen. Im Februar 1991 Wechsel zum Studium der Rechtswissenschaften und Absolvierung des ersten Staatsexamens 1997. 1997 bis 1998 Zivildienst an der Johanna-Odebrecht-Stiftung in Greifswald. Während dieser Zeit beginnt der Autor seine Arbeit über die historischen Hintergründe der germanischen Heldensagen, welche mit Unterstützung von Dr. Immanuel Musäus, der am Institut für Altertumswissenschaften der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald tätig ist, fortgeführt werden. 1998 bis 2000 Referendariat und Absolvierung des zweiten Staatsexamens und seit 2001 Beginn der Rechtsanwaltstätigkeit. 2005 kommt die Arbeit über die historischen Hintergründe der germanischen Heldensagen zum Abschluss. 2008 Besuch Tschuwaschiens. Sträßner, Christoph Christoph Sträßner, geboren 1967 in München. Studium der Geschichte, Slawistik und Politologie an der Universität Bonn, Abschluss als Magister 2003. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte Nowgorods, der Völker Russlands und Zentralasiens ebenso wie die Sagen der Völkerwanderungszeit und des Mittelalters. Im Mittelpunkt steht für ihn dabei die Frage, welchen Beitrag die kleinen Völker zur Kultur und Geschichte Russlands und zum Kulturimpuls Eurasiens leisten. Heute ist Christoph Sträßner in Hamburg als Antiquar und Referent tätig.

Klappentext

Attil und Krimkilte das ist die Geschichte der tragischen,
am Ende tödlichen Begegnung zwischen dem Hunnenzar
Attila und seiner schönen Gefangenen Krimkilte, beide im
Westen besser bekannt aus dem Nibelungenlied als König
Etzel und die Burgunderkönigin Kriemhild. Ihre Geschichte
wird hier erstmals aus östlicher, aus hunnischer Sicht erzählt.
Der Russlandforscher Kai Ehlers entdeckte das Epos 1992
in den Truhen des tschuwaschischen Nationaldichters Mischi
Juchma, wo es es die Zeiten der stalinschen Repression
überstanden hatte, nachdem tschuwaschische Autoren es
Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Vergessenheit der Geschichte
gerettet hatten. Das Epos wurde Jahrhunderte lang im
tschuwaschischen Volk von Mund zu Mund weitergegeben.
Es ist nicht nur eine literarische Exotik; es öffnet auch einen
bisher unbekannten Zugang zum Sagenkreis der Nibelungen.
Es lässt einen Raum lebendig werden, der bis heute nicht nur
hinter dem eisernen, sondern auch hinter einem mongolischen
und einem hunnischen Vorhang verborgen war. Es ist der Raum
zwischen Asien und Europa, in dem sich die Kulturen Eurasiens
zu einer miteinander verwobenen Mythen-, Helden- und Sagenwelt
verbinden. Hier öffnet sich das Abenteuer neuer Erkenntnisse zu
bisher verschütteten Zusammenhängen unserer gemeinsamen
Eurasischen Geschichte.



Inhalt

Inhaltsverzeichnis Teil 1 Zum Geleit 7 Vorwort Wie Attilas Kinder eine andere Seite der Geschichte aufblättern Von Kai Ehlers 9 Wer war Attila? Das Attila-Epos als neu entdeckter Teil des Nibelungen-Sagenkreises Von Mario Bauch 15 Teil 2 Das tschuwaschische Original 27 Attil und Krimkilte Das von Dichtern über die uralten Tschuwaschen verfasste Heldengedicht 31 Nachwort Die altertümliche Glocke - Entstehungsgeschichte, Hintergründe und Bewertungen der tschuwaschischen Ausgabe des Epos Von Mischi Juchma 107 Briefzeugnisse zur Geschichte der Unterdrückung des Epos 125 Teil 3 Beiträge zur Forschung 129 Bulgaren - Vorfahren der Tschuwaschen. Das Vermächtnis der Hunnen-Tschuwaschen Von Mischi Juchma 131 Parallelen zur deutschen und skandinavischen Nibelungensage Von Mario Bauch 139 Das tschuwaschische Epos, die Nibelungensage und die römische Geschichtsschreibung - Anregungen und offene Fragen Von Christoph Sträßner 143 Anhang 157 Anmerkungen 159 Chronologie 173 Namensregister 177 Abbildungsverzeichnis 183 Quellen- und Literaturangaben 185 Literatur 189 Biographisches 191 Dokumentation des tschuwaschischen Originals 193

Produktinformationen

Titel: Attil und Krimkilte
Untertitel: Das tschuwaschische Epos zum Sagenkreis der Nibelungen
Ausgewählt von:
Editor:
EAN: 9783941216501
ISBN: 978-3-941216-50-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Rhombos Verlag
Genre: Vor- und Frühgeschichte
Anzahl Seiten: 266
Gewicht: 612g
Größe: H243mm x B171mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.04.2011
Jahr: 2011

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