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ADHS - erfolgreiche Strategien für Erwachsene und Kinder

  • Kartonierter Einband
  • 278 Seiten
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ADHS ist kein Schicksal, sondern eine Herausforderung. Man kann etwas tun! Das Buch gibt konkrete und leicht umsetzbare Anleitunge... Weiterlesen
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Beschreibung

ADHS ist kein Schicksal, sondern eine Herausforderung. Man kann etwas tun! Das Buch gibt konkrete und leicht umsetzbare Anleitungen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen und das gesamte soziale Umfeld, und es berücksichtigt dabei die Entwicklung und Veränderung der ADHS von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

Edison und Leonardo da Vinci, Mozart und Tschaikowsky sollen es gehabt haben, aber auch Hemingway und Klaus Kinski. Jedenfalls steht fest, dass in Deutschland ca. 400 000 Kinder an ADHS leiden und dass der Absatz des Medikaments Ritalin in den letzten Jahren um mehr als das 40fache angestiegen ist. ADHS wird in der Regel zuerst bei Kindern diagnostiziert, die in der Schule auffällig werden. Erst bei näherem Hinsehen zeigt sich, daß häufig auch Vater oder Mutter betroffen sind. Doch bei Erwachsenen sind die Symptome andere. Und sie ahnen häufig nicht einmal, dass ihre Depressionen, ihre Unruhe und Stimmungsschwankungen auf ADHS zurückzuführen sind. Was leistet dieses Buch besonderes: - Während andere Bücher das Problem auf das betroffene Kind reduzieren, betrachtet dieses die gesamte Familie und das weitere soziale Umfeld. - Es betrachtet ADHS im gesamten Lebenslauf. ADHS gibt es eben nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Gezeigt wird, wie sich die Symptome im Laufe des Lebens ändern. - Es zeigt konkrete Wege auf, um das Problem in den Griff zu bekommen: Was kann der Betroffene tun, was die anderen aus dem Umfeld von Familie, Freundeskreis und Beruf? - Es motiviert die Betroffenen: Sie dürfen sich nicht mit ihrer Störung einrichten, sondern müssen selbst etwas dagegen tun.

Vorwort
ADHS ist kein Schicksal, sondern eine Herausforderung. Man kann etwas tun!

Autorentext
Astrid Neuy-Bartmann, Dr.med., ist Fachärztin für Psychotherapie und Psychosomatik. Sie gründete mit anderen Kollegen das ADHS-Zentrum in München und hat eine Facharztpraxis mit Schwerpunkt ADHS in Aschaffenburg. Zum Thema ADHS hält sie viele Vorträge und hat weitere Bücher mit Kollegen veröffentlicht. Sie ist selbst Betroffene und Mutter von fünf Kindern, von denen drei ADHS haben.

Inhalt
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Lesehinweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Erster Teil: Symptome, Ursachen, Behandlungskonzepte Ist ADHS nur eine Modediagnose? . . . . . . . . . . . . . . 19 Was genau bedeutet eigentlich ADHS? . . . . . . . . . . . 21 Wer diagnostiziert ein ADHS? . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Ist jede ADHS behandlungsbedürftig? . . . . . . . . . . . 24 Zur ersten Orientierung: Definition und Kernsymptome von ADHS im Überblick . . . . . . . . . . . 30 Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 ADHS-Typen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Kernsymptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 - Störung der Aufmerksamkeit und Konzentration . . . . 31 - Hyperaktivität, Unruhe und Nervosität . . . . . . . . . 32 - Verträumt, abwesend, scheu, Kontaktstörungen . . . . 33 Stimmungslabilität, emotionale Störungen und - Unzufriedenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 - Desorganisation, Chaos . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 - Mangelnde Affektkontrolle, emotionale Überreaktion und Streßintoleranz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 - Störung der Impulskontrolle und der Steuerungsfähigkeit . . . . 34 - Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Schule und mit Mitmenschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 - Schnelle Erschöpfung und Lustlosigkeit . . . . . . . . . 35 - Vergeßlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 - Selbstzweifel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Die positiven Seiten der ADHS-ler . . . . . . . . . . . . . . 36 ADHS im Verlauf des Lebens . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Hyperaktive ADHS im Verlauf des Lebens . . . . . . . 41 - Neugeborenen- und Kleinkindzeit. . . . . . . . . . . . 41 - Schulalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 - Pubertät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 - Erwachsenenalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Hypoaktive, unaufmerksame ADHS im Verlauf des Lebens . . . 55 - Neugeborenen- und Kleinkindzeit. . . . . . . . . . . . 56 - Schulalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 - Pubertät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 - Erwachsenenalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 - Schaubild: ADHS im Verlauf des Lebens. . . . . . . . . . 64 Begleiterscheinungen der ADHS . . . . . . . . . . . . . . 67 - Legasthenie, Rechen- und Leseschwäche . . . . . . . . 68 - Depressionen, Ängste . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 - Störung des Sozialverhaltens . . . . . . . . . . . . . . 69 - Suchtentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 - Zwänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 - Schlafstörungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 - Hohe Unfallrate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Ursachen der ADHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Was genau geschieht im Gehirn eines Menschen mit ADHS? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Diagnosestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Wer diagnostiziert ein ADHS? . . . . . . . . . . . . . . . 77 Wie wird diagnostiziert? . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Die Behandlung von ADHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Baustein Information, Aufklärung und Beratung . . . . 81 Baustein Akzeptanz und Selbstmanagement . . . . . . 83 Baustein Coaching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Baustein Psychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 - Psychotherapie bei Kindern . . . . . . . . . . . . . . . 86 - Psychotherapie bei Erwachsenen. . . . . . . . . . . . 88 - Fallbeispiel: Jens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 - Therapieszenarien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 - Therapieansätze für ADHS-ler . . . . . . . . . . . . . . . 94 - Verhaltenstherapie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 - Gruppentherapie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Medikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 - Was genau sind Stimulanzien? . . . . . . . . . . . . . 102 - Medikation bei Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 - Medikation bei Erwachsenen . . . . . . . . . . . . . . 106 - Nebenwirkungen der Stimulanzien . . . . . . . . . . . 108 - Weitere hilfreiche Maßnahmen . . . . . . . . . . . . . 110 Zweiter Teil: Die täglichen Herausforderungen in den Griff bekommen Störung der Konzentration und Aufmerksamkeit - »Schon wieder nicht bei der Sache« . . . . . . . . . . . . 116 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 117 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 118 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 119 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 122 Fallbeispiel: Der zerstreute Professor . . . . . . . . . . . 124 Überaktivität, Unruhe und Nervosität - »Strategien für den Zappelphilipp« . . . . . . . . . . . . 125 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 125 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 126 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 126 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 127 Verträumt, abwesend, kontaktscheu - »Hilfen für Träumer« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 129 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 129 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 130 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 131 Fallbeispiel: Das verkannte Genie . . . . . . . . . . . . . 131 Stimmungslabilität, emotionale Störung, Unzufriedenheit - »Leben auf der Achterbahn der Gefühle« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 137 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 139 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . 140 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 141 Fallbeispiel: Das Leben ist eine Achterbahn . . . . . . . 141 Desorganisation - »Chaos im Kopf und Chaos im Leben« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 150 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 155 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . 157 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 161 Fallbeispiel: Das ganz normale tägliche Chaos . . . . . 162 Emotionale Überreaktion, Streßintoleranz - »Warum denn gleich in die Luft gehen« . . . . . . . . . 164 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 165 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 165 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . 166 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 166 Störung der Impulskontrolle und der Steuerungsfähigkeit - »Wenn der Gaul durchgeht« . . . . . . . . . 167 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 170 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 17 3 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . 175 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 178 Fallbeispiel: Eine Chaotenfamilie . . . . . . . . . . . . . 179 Schnelle Erschöpfung, Lustlosigkeit - »Null-Bock auf gar nichts« . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 182 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 183 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . 183 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 184 Vergeßlichkeit - »Aus den Augen, aus dem Sinn« . . . . 184 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 186 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 188 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 189 Was Sie als Pädagoge tun können . . . . . . . . . . . . 191 Selbstzweifel - »Immer geht alles schief« . . . . . . . . 192 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 194 Was die anderen, Partner, Eltern und Pädagogen tun können . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 Emotionale Störungen wie Ängste oder Depressionen - »Ich schaffe es sowieso nicht« . . . . . . 196 Risikobereitschaft, Langeweile, innere Leere - »Lust auf Action und Abenteuer« . . . . . . . . . . . . . 196 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 197 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 198 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 198 Suchtverhalten - »Auf der Suche nach mehr« . . . . . . 199 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 200 Was die anderen, Partner, Eltern und Pädagogen tun können . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 Dissoziale Entwicklung - »Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert« . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Was Partner, Eltern und Pädagogen tun können . . . . . 203 Schwierigkeiten im Umgang mit Geld - »Ohne Moos nix los« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 Was Sie selbst für sich tun können . . . . . . . . . . . . 205 Was Sie als Partner tun können . . . . . . . . . . . . . . 206 Was Sie als Eltern tun können . . . . . . . . . . . . . . . 207 Zusammengefaßt: Selbstmanagement im Alltag praktisch umgesetzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 Bestandsaufnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 Zeitplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210 Coach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210 Arbeitsroutine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 Berufs- und Lebensplanung . . . . . . . . . . . . . . . . 212 Partnerwahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 Dritter Teil: ADHS - nicht nur ein individuelles Problem: Auswirkungen auf Beziehungen und Gesellschaft Menschen mit ADHS in Beziehungen und Partnerschaft . 217 10 Regeln für lebendige Beziehungen . . . . . . . . . . 217 Fallbeispiel: Beziehungschaos . . . . . . . . . . . . . . 224 Kinder mit ADHS - Herausforderung für Eltern und Lehrer . . . 231 Strategien für die Erziehungsarbeit . . . . . . . . . . . 232 ADHS in unserer Gesellschaft - Chancen und Konsequenzen . 244 Warum ADHS gerade heute so relevant für unsere Gesellschaft ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 Voneinander lernen, besser miteinander leben . . . . . 249 Anhang ADHS-Fragebögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 Elternfragebogen nach DSM IV . . . . . . . . . . . . . . 253 Elternfragebogen nach Wender . . . . . . . . . . . . . 256 Lehrerfragebogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257 ADHS-Fragebogen für Erwachsene . . . . . . . . . . . . . 259 ADHS-Fragebogen nach aktuellen spezifischen Symptomen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 Tages-Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 Checkliste für Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 Adressen: Selbsthilfegruppen und Verbände . . . . . . . 271 Weitere Internetadressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273

Produktinformationen

Titel: ADHS - erfolgreiche Strategien für Erwachsene und Kinder
Autor:
EAN: 9783608962772
ISBN: 978-3-608-96277-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klett-Cotta Fachbuch
Anzahl Seiten: 278
Gewicht: 327g
Größe: H204mm x B126mm x T25mm
Veröffentlichung: 21.11.2017
Jahr: 2019
Auflage: 8., überarb. Aufl.
Land: DE
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