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Aspekte und Komponenten der städtischen Identität in Italien und Deutschland (14.-16. Jahrhundert)

Wie stets in den Sammelbänden, die aus den Tagungen des italienisch-deutschen Instituts in Trient hervorgehen, suchen die einzelne... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 419 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Wie stets in den Sammelbänden, die aus den Tagungen des italienisch-deutschen Instituts in Trient hervorgehen, suchen die einzelnen Beiträge typische Züge des zentralen Themas "Städtische Identität" in den beiden Ländern zu erfassen, um den Vergleich zu ermöglichen. Konstruktionen und Formen von Identitäten sozialer Gruppen gehören derzeit zum bevorzugten Arbeitsgebiet von Historikern mit der Neigung zum interdisziplinären Zugriff, und so hat das Institut in Trient im Jahre 2000 eine Tagung zur städtischen Identität zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit veranschlagt. In fünfzehn Beiträgen untersuchen Historiker die Ausbildung von Traditionen der politischen Ordnung, ihre tatsächliche oder nur angenommene Kontinuität, die Rolle des Fürsten und seiner Residenz für das Selbstverständnis der Stadtgesellschaft, die Rolle der Memoria, insbesondere der Familienmemoria und den Beitrag, den Zeremoniell und Ritual vor allem in der Gestaltung von Festen und Prozessionen zur Identitätsstiftung der städtischen Gesellschaft geleistet haben. In engem Zusammenhang damit stehen die Wege, die die Städte zur Selbstdarstellung beschritten, um durch soziales Handeln oder Architektur und Kunst ein bestimmtes Bild von sich zu entwerfen und nach außen zu spiegeln. Mehrere Beiträge behandeln dagegen Sonderprobleme, wie die Gefährdung der Identität durch Parteienbildung in der Stadt, die verhinderte Identitätsstiftung für die in der Stadt lebenden Juden durch den Wandel ihres Bürgerrechtsstatus oder auch die Rolle der Kirche und der Kleriker mit ihrem Sonderstatus bei der Ausbildung städtischer Identität. Insgesamt ergeben diese Beiträge ein facettenreiches Bild der Entwicklung in Deutschland und Italien und vermitteln kräftige Anstöße zur Weiterführung der Diskussion, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat.

Autorentext
Dr. phil. Peter Johanek, geboren 1937 in Prag, Professor für westfälische Landesgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Direktor des Instituts für vergleichende Städtegeschichte, Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen-Lippe, Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinigungen, korrespondierendes Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaften.

Klappentext

Wie stets in den Sammelbänden, die aus den Tagungen des italienisch-deutschen Instituts in Trient hervorgehen, suchen die einzelnen Beiträge typische Züge des zentralen Themas "Städtische Identität" in den beiden Ländern zu erfassen, um den Vergleich zu ermöglichen. Konstruktionen und Formen von Identitäten sozialer Gruppen gehören derzeit zum bevorzugten Arbeitsgebiet von Historikern mit der Neigung zum interdisziplinären Zugriff, und so hat das Institut in Trient im Jahre 2000 eine Tagung zur städtischen Identität zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit veranschlagt. In fünfzehn Beiträgen untersuchen Historiker die Ausbildung von Traditionen der politischen Ordnung, ihre tatsächliche oder nur angenommene Kontinuität, die Rolle des Fürsten und seiner Residenz für das Selbstverständnis der Stadtgesellschaft, die Rolle der Memoria, insbesondere der Familienmemoria und den Beitrag, den Zeremoniell und Ritual vor allem in der Gestaltung von Festen und Prozessionen zur Identitätsstiftung der städtischen Gesellschaft geleistet haben. In engem Zusammenhang damit stehen die Wege, die die Städte zur Selbstdarstellung beschritten, um durch soziales Handeln oder Architektur und Kunst ein bestimmtes Bild von sich zu entwerfen und nach außen zu spiegeln. Mehrere Beiträge behandeln dagegen Sonderprobleme, wie die Gefährdung der Identität durch Parteienbildung in der Stadt, die verhinderte Identitätsstiftung für die in der Stadt lebenden Juden durch den Wandel ihres Bürgerrechtsstatus oder auch die Rolle der Kirche und der Kleriker mit ihrem Sonderstatus bei der Ausbildung städtischer Identität. Insgesamt ergeben diese Beiträge ein facettenreiches Bild der Entwicklung in Deutschland und Italien und vermitteln kräftige Anstöße zur Weiterführung der Diskussion, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat.



Inhalt

Inhalt: G. Chittolini, Introduzione: una traccia per i lavori - B. Roeck, Identität und Stadtbild. Zur Selbstdarstellung der deutschen Stadt im 15. und 16. Jahrhundert - M. Folin, Principi e città in Italia fra medioevo ed età moderna: note a margine del caso ferrarese - B. Studt, Territoriale Funktionen und urbane Identität deutscher Residenzstädte vom 14. bis zum 16. Jahrhundert - F. Opll, Kontinuität und Wandel. Zur Entwicklung des Wien-Bildes an der Wende von Mittelalter und früher Neuzeit - P. Corrao, La difficile identità delle città siciliane - R. Bizzocchi, Memoria famigliare e identità cittadina - G. Gleba, Sehen, Hören, Schmecken: Identifikationsangebote am Beispiel norddeutscher Städte - P. Ventrone, Feste e rituali civici: città italiane a confronto - J. Rogge, Stadtverfassung, städtische Gesetzgebung und ihre Darstellung in Zeremoniell und Ritual in deutschen Städten vom 14. bis 16. Jahrhundert - S. Albrecht, Die Laube als Mittel der Repräsentation in den Rathäusern des südlichen Ostseeraumes - J. F. Battenberg, Minderheiten und städtische Identität. Das Beispiel der Juden - C. Klapisch-Zuber, Une identité citoyenne troublée: les magnats citadins de Florence - L. Arcangeli, Aggregazioni fazionarie e identità cittadina nello stato di Milano (fine XV - inizio XVI secolo) - E. Bünz, Klerus und Bürger. Die Bedeutung der Kirche für die Identität deutscher Städte im Spätmittelalter - G. Cracco, "Et per civitatem transibant": città e religione tra medioevo e prima età moderna

Produktinformationen

Titel: Aspekte und Komponenten der städtischen Identität in Italien und Deutschland (14.-16. Jahrhundert)
Untertitel: Aspetti e componenti dell'identià urbana in Italia e in Germania (secoli XIV-XVI)
Editor: Giorgio Chittolini Peter Johanek
EAN: 9783428112302
ISBN: 978-3-428-11230-2
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 419
Gewicht: 632g
Größe: H241mm x B170mm x T37mm
Jahr: 2012

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