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Mutter-Tochter-Beziehungen in der Migration

  • Kartonierter Einband
  • 295 Seiten
Biographische Erfahrungen im alevitischen und sunnitischen Kontext This book is designed to act as an off-the-shelf guide to assis... Weiterlesen
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Beschreibung

Biographische Erfahrungen im alevitischen und sunnitischen Kontext This book is designed to act as an off-the-shelf guide to assist health care providers evaluating patients presenting common musculoskeletal complaints in the primary care setting. It is divided into chapters covering major body regions and injuries.

1 Einleitung Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen Familien- und Lebensgeschichten von alevitischen und sunnitischen Müttern sowie deren Töchter in Deutschland. Die Sunniten machen in der Türkei die Mehrheitsgesellschaft aus, die Aleviten bilden die soziale Minderheitsgruppe. Die Studie untersucht die geschlech- spezifischen Tradierungsprozesse in der Migration im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zu einer Mehrheits- oder Minderheitskultur in der Herkunf- gesellschaft Türkei, daher ist die vorliegende Arbeit eine migrationsb- graphische Vergleichsstudie. 1 In der Migrationsforschung in Deutschland herrscht über MigrantInnen , insbesondere über Frauen aus der Türkei, eine Fokussierung auf die Ankunf- gesellschaft bzw. eine ethnozentristische Perspektive der deutschen Mehrhei- gesellschaft vor. Dies verursacht eine Wissenslücke innerhalb dieser F- schungen, da Untersuchungen zu den Herkunftskontexten der Frauen a- geblendet werden. Ihre Lebenserfahrungen werden als Defizit bzw. als Konflikt- 2 3 potenzial zwischen ihnen und der Mehrheitsgesellschaft stigmatisiert . Diese Tatsache verursacht m.E. eine Diskontinuitätserfahrung bei den Frauen, da sie entsprechend den Erwartungen der Einwanderungsgesellschaft ihre Lebe- erfahrungen im Herkunftsland als etwas dort Zurückgelassenes betrachten müssen. Dies möchte die vorliegende Arbeit mit ihrem vergleichenden Ansatz, indem der Herkunftskontext und die Lebenserfahrungen der Frauengenerationen mit in die Studie einbezogen werden, ändern. 1 In der vorliegenden Arbeit werden an den Stellen, wo beide Geschlechter gemeint sind, die Synonyme mit dem großen I verwendet.

Vorwort
Biographische Erfahrungen im alevitischen und sunnitischen Kontext

Autorentext
Dr. Asiye Kaya ist Sozialwissenschaftlerin, Dipl.-Päd., und zurzeit als Vertretungsprofessorin für das Lehrgebiet Soziologie der Kindheit und Jugend, Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule/ University of Applied Sciences Bielefeld tätig.

Klappentext
Die Zugehörigkeit von Müttern zu einer Mehrheits- oder Minderheitengruppe hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die biographische Entwicklung ihrer Töchter in der Einwanderungsgesellschaft. In der Studie wird dieser Zusammenhang vergleichend an alevitischen und sunnitischen Mütter-Töchter-Beziehungen untersucht. Es zeigt sich, dass unterschiedliche Bindungen zwischen Müttern und Töchtern entstehen, über die eine geschlechtsspezifische Tradierung und Transformation von Zugehörigkeitserfahrungen in der Migration erfolgt. Gesellschaftliche Machtverhältnisse sowie Inklusions- und Exklusionserfahrungen sind dabei ebenso von Bedeutung, wie das Beziehungsgefüge von Mutter und Tochter und ihrer institutionellen Kontexte.

Inhalt
Einleitung - Sunniten und Aleviten in der Türkei - Frauen aus der Türkei in Deutschland - Methodisches Vorgehen und Forschungsdesign - Falldarstellungen - Typisierung und Zusammenfassung der Ergebnisse - Fazit

Produktinformationen

Titel: Mutter-Tochter-Beziehungen in der Migration
Untertitel: Biographische Erfahrungen im alevitischen und sunnitischen Kontext
Autor:
EAN: 9783531168753
ISBN: 978-3-531-16875-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 295
Gewicht: 398g
Größe: H213mm x B150mm x T17mm
Jahr: 2009
Auflage: 2010
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