Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Produktive Rezeption und dekonstruktive Produktion
Arwen Haase

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Univer... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 40 Seiten  Weitere Informationen
20%
14.50 CHF 11.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Andere Kunden kauften auch

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Universität Mannheim (Seminar für deutsche Philologie. Neuere Germanistik I: Neuere deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Produktive Rezeption im Film, im Hörspiel und in der Oper, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ob auf historisch getreue oder freie, abstrakte und im Kontext ihrer Zeit "moderne" Art und Weise wurde der Stoff um die historische Figur des Sturm- und Drangdichters Jacob Michael Reinhold Lenz schon mehrfach zu Filmen wie LENZ - ICH ABER WERDE DUNKEL SEIN von Egon Günther (1992) oder LENZ von Thomas Imbach (2006) verwoben. Im Gegensatz zu LENZ von George Moorse (1971), der mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurde, ist JONATAN BRIEL'S LENZ - EINE DEUTSCHE PHYSIOGNOMIK aus demselben Jahr dem Schicksal der Vergessenheit ausgeliefert. Zieht man Bilanz der Rezensionen aus dem Jahr 1971, als der Film im Nachtprogramm des ZDFs zu sehen war, kommt man zu dem Schluss, dass die KritikerInnen mit Briels Film mangels Vorwissen oder Kenntnisse über das Thema und seine Hintergründe wenig anfangen konnten. Briels Lenz-Film, denn als Verfilmung kann man ihn wohl kaum bezeichnen, muss als Versuch und nicht als abgeschlossenes Werk begriffen werden. Es ist kein Film über Lenz, sondern im Geiste von Lenz. Er kann nicht unter dem Genre Literaturverfilmung subsumiert werden, denn er ist weder eine Adaption von Georg Büchners Lenz-Novelle noch Peter Schneiders Neubearbeitung Lenz. Vielmehr ist der Film eine biographische, literarische und transtextuelle Annäherung des Regisseurs Briel an Gestalt und Persönlichkeit von J. M. R. Lenz mit Referenz auf die deutsche Geschichte und Gesellschaft. Das Kommunikat verfolgt politische, soziale und ästhetische Interessen und verweigert sich durch Einsatz zahlreicher Verfremdungseffekte der Einfühlung. Im Hinblick darauf lässt sich eine Parallele zwischen dem sozialen Drama von Lenz und dem Essayfilm Briels ziehen. Die verinnerlichten Normkonflikte der 68-er Generation werden mit denen des Sturm- und Drangdichters Lenz parallelisiert. Durch eine Gegenüberstellung des Films mit biographischen Zeitzeugnissen und den literarischen Grundlagetexten, dem Bericht Oberlins und Georg Büchners Lenz kann veranschaulicht werden, dass sich Briel in direkter und indirekter Weise verschiedenster Quellen bedient, einzelne Motive, Elemente und Figuren herausgreift, die er in den Filmtext integriert.

Produktinformationen

Titel: Produktive Rezeption und dekonstruktive Produktion
Untertitel: Der Film: Jonatan Briel's Lenz - Eine deutsche Physiognomik
Autor: Arwen Haase
EAN: 9783640292844
ISBN: 978-3-640-29284-4
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 40
Gewicht: 72g
Größe: H213mm x B149mm x T3mm
Jahr: 2009
Auflage: 1. Auflage.

Filialverfügbarkeit

PLZ, Ort, Name Es wurde kein Treffer gefunden. Bitte geben Sie eine gültige PLZ oder einen gültigen Ort ein. Bitte geben Sie eine PLZ oder einen Ort ein. Dieses Produkt ist in NUMBER Filialen verfügbar Dieses Produkt ist momentan nur im Online-Shop verfügbar. NUMBER Stk. verfügbar Kein aktueller Lagerbestand verfügbar. Detailkarte Detailkarte in einem neuen Fenster anzeigen Route berechnen Route in einem neuen Fenster berechnen Adresse Telefon Öffnungszeiten NUMBER Stk. verfügbar Nicht an Lager Die nächste Filiale finden Es gibt keine Geschäfte in 20 Kilometer Reichweite
  • Geben Sie die Postleitzahl, den Ortsnamen oder den Namen einer Filiale in das Suchfeld ein
  • Klicken Sie auf den "Pfeil"-Button, rechts neben dem Eingabefeld
  • Wählen Sie eine Filiale in der Trefferliste aus

Die nächste Filiale auch mobil finden Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Die nächste Filiale finden
  • Geben Sie die Postleitzahl, den Ortsnamen oder den Namen einer Filiale in das Suchfeld ein
  • Klicken Sie auf den "Pfeil"-Button, rechts neben dem Eingabefeld
  • Wählen Sie eine Filiale in der Trefferliste aus

Die nächste Filiale auch mobil finden