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Die Liberalisierung des britischen Telekommunikationsmarktes

  • Kartonierter Einband
  • 416 Seiten
Eine der Aufgaben des Wissenschaftlichen Instituts fUr Kommu­ nikationsdienste der Deutschen Bundespost ist die Analyse der fernm... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Eine der Aufgaben des Wissenschaftlichen Instituts fUr Kommu­ nikationsdienste der Deutschen Bundespost ist die Analyse der fernmeldepolitischen Entwicklung in den westlichen Industrie­ landern aus 6konomischer Sicht. Angesichts der Veranderungen, die die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen gegenwartig weltweit im Telekommunikationsbereich erfahren, ist diese Auf­ gabe von besonderem wissenschaftlichen Reiz. Innerhalb eines Landes erlaubt nur der Vergleich der Leistung einer Industrie vor und nach grundlegenden ordnungspolitischen ~nderungen den EinfluB von Rahmenbedingungen auf eben die Leistung abzuschat­ zen. Auch die Ermittlung des Einflusses ordnungspolitischer Rahmenbedingungen Uber einen internationalen Vergleich setzt die Existenz von grundlegend voneinander verschiedenen Markt­ organisationen voraus. Aber auch der ProzeB der ~nderungen bestehender Marktorganisationen ist von eigenstandigem wissen­ schaftlichen Interesse. Nach den USA war GroBbritannien weltweit das zweite und in Europa das erste Land, das in der Telekommunikation die Markt­ organis~tion des staatlichen bzw. staatlich geschUtzten Mono­ pols aufgab, auf allen Ebenen des Telekommunikationsmarktes bestehende Marktzutrittsschranken minderte und Wettbewerb zu­ lieB. 1m Rahmen der Neuorientierung der Fernmeldepolitik wurde nicht nur das unter dem Dach eines 6ffentlichen Unternehmens l vereinte Post- und Fernmeldewesen voneinander getrennt ), die Fernmeldeverwaltung British Telecom wurde auch noch in ein privates Unternehmen UberfUhrt.



Inhalt

0. Einleitung.- 1. Die Ausgangslage.- 1.1 Geänderte wirtschaftspolitische Grundhaltung gegenüber öffentlichen Unternehmen in Großbritannien.- 1.1.1 Die interventionistische Politik in Großbritannien bis 1979.- 1.1.2 Die monetaristische Politik ab 1979.- 1.2 Informationstechnologiepolitik der Regierung Thatcher.- 1.3 Die informationstechnologische Industriestruktur in Großbritannien.- 1.3.1 Mikroelektronik: Die Schlüsseltechnologie.- 1.3.2 Der Weltmarkt für Informationstechnik.- 1.3.3 Der britische Markt für Informationstechnik: Die Angebotsseite.- 1.3.4 Die Nachfrageseite: Die Rolle von British Telecom.- 1.4 Die Entwicklung der neuen Fernmeldepolitik.- 1.4.1 Die Trennung von Ministerium und Post Office 1969.- 1.4.2 Die Liberalisierung des Telekommunikationsbereichs ab 1980.- 1.5 Die Verantwortlichkeiten öffentlicher Organisationen im Telekommunikationsbereich.- 1.5.1 Die Organisation 1974 bis 1981.- 1.5.2 Die Organisation 1983.- 1.5.3 Die Organisation ab 1984.- 2. Analyse der Liberalisierungsschritte.- 2.1 Die Trennung von Post- und Fernmeldebereich.- 2.1.1 Der "Carter Report".- 2.1.2 Analyse der Unternehmensaufspaltung aus theoretischer Sicht.- 2.1.3 Kritische Würdigung der britischen Entscheidung.- 2.2 Die Liberalisierung des Endgerätemarktes.- 2.2.1 Abgrenzung von Endgerätemarkt und Netzmarkt.- 2.2.2 Marktvolumen und Angebotsstrukturen des Endgerätemarktes.- 2.2.3 Interdependenzen zwischen dem Endgerätemarkt privater Firmen und dem Netzmarkt von British Telecom.- 2.2.4 British Telecom als Mitbewerber im Endgerätemarkt.- 2.2.5 Zusammenfassende Beurteilung.- 2.3 Die Zulassung von Wettbewerb im Netz.- 2.3.1 Die Ausgangssituation.- 2.3.1.1 Zwei Stufen des Wettbewerbs.- 2.3.1.2 Die Rechte von British Telecom vor der Liberalisierung.- 2.3.1.3 Die Entscheidungen zur Zulassung von Wettbewerb im Netz.- 2.3.1.4 Der Telecommunications Act von 1984.- 2.3.2 Die Zulassung von Wettbewerb auf der Dienstebene.- 2.3.2.1 Value Added Network Services.- 2.3.2.2 Wiederverkauf und gemeinsame Nutzung.- 2.3.2.3 Informationsdienst.- 2.3.3 Die Zulassung von Wettbewerb auf der Netzebene.- 2.3.3.1 Mercury - Der zweite nationale Netzbetreiber.- 2.3.3.1.1 Die Gründung des Unternehmens.- 2.3.3.1.2 Das technische und marktmäßige Konzept.- 2.3.3.1.3 Die Regulierung von Mercury.- 2.3.3.1.4 Der bisherige Weg des Unternehmens.- 2.3.3.2 Die Cellular Radio Companies.- 2.3.3.3 Kabelnetzbetreiber.- 2.3.3.4 Das Interconnection-Problem.- 2.3.4 Die Organisation der internationalen Telekommunikation.- 2.3.5 Eine Einschätzung der Wettbewerbssituation.- 2.4 Die Privatisierung von British Telecom.- 2.4.1 Politische und ökonomische Begründung der Privatisierung.- 2.4.2 Gesetzliche Grundlage, Planung und Durchführung des Verkaufs.- 2.4.2.1 Gesetzliche Grundlage.- 2.4.2.2 Ablaufplan zur Privatisierung.- 2.4.2.3 Unternehmensbewertungsprobleme.- 2.4.2.4 Verkaufsvorbereitungen und -konditionen.- 2.4.3 ökonomische Analyse der Privatisierungseffekte.- 3. Die Staatliche Regulierung des Telekommunikations-Sektors.- 3.1 Regulierungsstrategien.- 3.2 Regulierungsinstanzen.- 3.3 Die Regulierung von British Telecom.- 3.3.1 Gründe für die Regulierung.- 3.3.2 Die Regulierung der Marktmacht von British Telecom.- 3.3.2.1 Die Vorgabe einer maximalen Rate of Return.- 3.3.2.2 Die output-bezogene Gewinnabgabe.- 3.3.2.3 Der Vorschlag einer partiellen Preiskontrolle.- 3.3.2.4 Die erfolgte Preisregulierung.- 3.3.3 Die Fernmeldelizenz für British Telecom.- 3.4 Die Regulierung von Mercury.- 3.5 Zur ökonomischen Einschätzung.- 4. Breitbandverkabelung und Kabelfernsehen in Grossbritannien.- 4.1 Einleitung.- 4.2 Die Ausgangssituation.- 4.2.1 Stand der Breitbandverkabelung und Kabelnetzträger.- 4.2.2 Rundfunksystem und Programmangebote in Großbritannien.- 4.2.2.1 Die BBC.- 4.2.2.2 Das kommerzielle Fernsehen.- 4.2.2.3 Pay TV-Versuche.- 4.3 Entwicklungslinien der neuen Kabelpolitik.- 4.3.1 Überblick.- 4.3.2 Der Bericht des Information Technology Advisory Panel.- 4.3.3 Der Verkabelungsplan von British Telecom.- 4.3.4 Der Hunt-Report.- 4.3.5 Das White Paper der Regierung zur Breitbandverkabelung und zum Kabelfernsehen.- 4.3.5.1 Übersicht über das White Paper.- 4.3.5.2 Die Regelungsbereiche.- 4.3.5.2.1 Die Kabeltechnologie.- 4.3.5.2.2 Die Kabelbehörde.- 4.3.5.2.3 Die Lizenzvergabe.- 4.3.5.2.4 Rundfunkpolitik und Kabelfernsehen.- 4.3.5.2.5 Programmangebote und die Rolle der Kabelbehörde.- 4.3.5.2.6 Breitbandnetze und Telekommunikation.- 4.3.6 Die ersten Schritte zur Implementierung der neuen Kabelpolitik.- 4.3.7 Der Cable and Broadcasting Act von 1984.- 4.4 Das Direktsatellitenfernsehen.- 4.5 Kritische Würdigung.- 5. Effekte und Zielkonflikte der Fernmeldepolitik.- 5.1 Wettbewerbsreaktionen von British Telecom.- 5.1.1 Anpassungen in der Gebührenstruktur.- 5.1.2 Änderungen im betrieblichen Rechnungswesen.- 5.1.3 Organisationsstruktur, Dienstleistungsangebot und Beschaffungspolitik.- 5.1.3.1 Local Communications Services (LCS).- 5.1.3.2 National Networks.- 5.1.3.3 British Telecom International (BTI).- 5.1.3.4 British Telecom Enterprises (BTE).- 5.1.3.5 Entwicklung und Beschaffung.- 5.1.3.6 Zusammenfassung.- 5.1.4 Personalpolitik.- 5.2 Wettbewerb und natürliches Monopol.- 5.2.1 Allgemeine Bemerkungen zur Theorie des natürlichen Monopols.- 5.2.2 Natürliches Monopol und Marktzutritt im Telekommunikationsbereich.- 5.2.3 Wettbewerb, natürliches Monopol und technischer Fortschritt im Telekommunikationsbereich.- 5.3 Zulassung von Wettbewerb und Realisierung sozialer Ziele.- 5.4 Industriepolitik und Wettbewerbspolitik.- 5.5 Wettbewerb und Innovation.- 5.6 Liberalisierung und Privatisierung.- 6. Schlussbemerkung.- Abkürzungsverzeichnis.- Tabellenverzeichnis.- Verzeichnis der Abbildungen.

Produktinformationen

Titel: Die Liberalisierung des britischen Telekommunikationsmarktes
Autor:
EAN: 9783540159414
ISBN: 978-3-540-15941-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 626g
Größe: H235mm x B155mm x T22mm
Jahr: 1985
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