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Transparenz in Kreditmärkten

  • Fester Einband
  • 136 Seiten
Für die Kreditwirtschaft, aber auch andere Branchenwächst die Bedeutung von Risikobewertung. Als Anhaltspunkt einer Bonitätsprüfun... Weiterlesen
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Beschreibung

Für die Kreditwirtschaft, aber auch andere Branchenwächst die Bedeutung von Risikobewertung. Als Anhaltspunkt einer Bonitätsprüfung dienen oft die Daten eines Kreditbüros. Sie bauen vor einer Kreditentscheidungrasch Vertrauen auf und mindern dieRisiken der situationsbedingten Informationsasymmetrie:Der Verbraucher kennt all seine Daten, derKreditgeber nicht.In Zeiten immer mobilerer Verbraucher kommt daherder Verfügbarkeit, Qualität und Aussagekraft dieserDaten eine hohe Bedeutung zu. Kreditbüros wie inDeutschland etwa die SCHUFA tragen zurRisikominderung für den Kreditgeber genauso bei wiezur unbürokratischen Kreditvergabe für den Verbraucher,auch zu dessen Überschuldungsprävention.Doch die Vollständigkeit von Daten hat Grenzen. Zumeinen setzt sie der Datenschutz, zum anderen einmangelndes Bewusstsein in der Öffentlichkeit, welcheDaten wo sinnvoll und zum eigenen Vorteil verwendetwerden. Transparenz in Kreditmärkten zeigt auf, welcheGeschäftsmodelle in der Praxis komplexer Kreditvergabeprozessefunktionieren, um Sicherheit undzielführende Transparenz zu gewährleisten: Sowohlfür den Kreditgeber, wer bei ihm anfragt, als auch fürden Verbraucher, welche Daten dazu notwendig sind. Die aktuelle Bankenkrise beweist, wie wichtig es ist,sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Autorentext
Arnold Picot folgte 1984 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Industrielle Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität München, bevor er 1988 Vorstand des Instituts für Information, Organisation und Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde. Im akademischen Jahr 2004/2005 vertrat er den Konrad Adenauer-Gastlehrstuhl an der Georgetown University, Washington D.C.. Er ist Vorsitzender des Münchner Kreis, Mitglied in diversen wissenschaftlichen Beiräten, Vorständen und Kommissionen sowie in Aufsichts- und Beiräten in der Wirtschaftspraxis und (Mit-)Herausgeber von mehreren Zeitschriften, Schriftreihen und Sammelwerken. Seine Forschungsschwerpunkte befassen sich mit Grundfragen wirtschaftswissenschaftlicher Theorie, mit Organisation und Unternehmensführung, Wirtschaftsinformatik, Wissensmanagement sowie mit den Wechselwirkungen zwischen neuen Technologien und Strukturen von Unternehmen und Märkten. Seit 1999 ist Picot ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Am 1. Januar 2007 wurde er Sekretar der Philosophisch-historischen Klasse dieser Einrichtung.

Klappentext

Für die Kreditwirtschaft, aber auch andere Branchen wächst die Bedeutung von Risikobewertung. Als Anhaltspunkt einer Bonitätsprüfung dienen oft die Daten eines Kreditbüros. Sie bauen vor einer Kreditentscheidung rasch Vertrauen auf und mindern die Risiken der situationsbedingten Informationsasymmetrie: Der Verbraucher kennt all seine Daten, der Kreditgeber nicht. In Zeiten immer mobilerer Verbraucher kommt daher der Verfügbarkeit, Qualität und Aussagekraft dieser Daten eine hohe Bedeutung zu. Kreditbüros - wie in Deutschland etwa die SCHUFA - tragen zur Risikominderung für den Kreditgeber genauso bei wie zur unbürokratischen Kreditvergabe für den Verbraucher, auch zu dessen Überschuldungsprävention. Doch die Vollständigkeit von Daten hat Grenzen. Zum einen setzt sie der Datenschutz, zum anderen ein mangelndes Bewusstsein in der Öffentlichkeit, welche Daten wo sinnvoll und zum eigenen Vorteil verwendet werden. "Transparenz in Kreditmärkten" zeigt auf, welche Geschäftsmodelle in der Praxis komplexer Kreditvergabeprozesse funktionieren, um Sicherheit und zielführende Transparenz zu gewährleisten: Sowohl für den Kreditgeber, wer bei ihm anfragt, als auch für den Verbraucher, welche Daten dazu notwendig sind. Die aktuelle Bankenkrise beweist, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen

Inhalt
Aus dem Inhalt: Vorwort 7 1 Informationen im Marktprozess und Entstehung von Informationsasymmetrien 9 1.1 Rolle von Informationen in marktlichen Austauschprozessen 9 1.2 Kategorisierung der marktlichen Austauschprozesse 11 1.3 Markt für Bonitätsinformationen 13 1.4 Theoretische Einordnung 20 1.5 Existenz von Informationsasymmetrien auf dem Kreditmarkt 28 1.6 Zusammenfassung 34 2 Der Markt für Bonitätsinformationen 35 2.1 Problemstellung 35 2.2 Bedeutung des Kreditmarktes 37 2.3 Abgrenzungen der Marktstrukturen für Bonitätsinformationen 39 2.4 Die Rolle des Datenschutzes 51 2.5 Zusammenfassung 67 3 Rolle von Transparenz 69 3.1 Transparenzbeeinflussende Faktoren 70 3.2 Effizienzoptimale Transparenz der Score-Verfahren 78 3.4 Zusammenfassung 80 4 Geschäftsmodelle auf dem Markt für Bonitätsinformationen 83 4.1 Organisationstheoretische Einordnung:Geschäftsmodelle zwischen Markt und Hierarchie 84 4.2 Konkretisierung relevanter Geschäftsmodelle 89 4.3 Zur Effizienz der Geschäftsmodelle 97 4.4 Erweiterung der Geschäftsmodelle 106 4.5 Zusammenfassung 110 5 Netz- und Skaleneffekte 113 6 Zusammenfassung und Ableitung von Handlungsempfehlungen 119 Anmerkungen 123 Literatur 129 Die Autoren 134

Produktinformationen

Titel: Transparenz in Kreditmärkten
Untertitel: Auskunfteien und Datenschutz vor dem Hintergrund asymmetrischer Information
Autor:
EAN: 9783899811544
ISBN: 978-3-89981-154-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Frankfurter Allgemeine
Genre: Recht, Beruf & Finanzen
Anzahl Seiten: 136
Gewicht: 387g
Größe: H237mm x B157mm x T14mm
Jahr: 2007