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Couch und Altar

  • Fester Einband
  • 160 Seiten
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Psychotherapie und Seelsorge gehören seit der Antike zusammen. Das ist in Vergessenheit geraten und erst durch Freuds Wiederentdec... Weiterlesen
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Beschreibung

Psychotherapie und Seelsorge gehören seit der Antike zusammen. Das ist in Vergessenheit geraten und erst durch Freuds Wiederentdeckung des Unbewussten erneut sichtbar geworden. Die Seelsorge ist die ältere Schwester der Psychotherapie und pocht daher auf Tradition und längere Erfahrung. Der Psychotherapeut als der jüngere Bruder des Seelsorgers mag als Liebkind der Neuzeit seinen größeren Charme ins Treffen führen. Jedenfalls befinden sich beide seit der Geburt des jüngeren in einer gründlichen Geschwisterrivalität . Die gegenseitig notwendige Abgrenzung gerät bis hin zur Ausgrenzung:Bei aller notwendigen Unterscheidung von Psychotherapie und Seelsorge wird es Zeit, das Verbindende vor das Trennende zu stellen und das große gemeinsame Anliegen hervorzuheben. Das gerade in diesem Zusammenhang vielfach nicht beachtete und erstaunliche Interesse der Pioniere der Psychoanalyse an Religion bietet dazu eine bemerkenswert gute Grundlage.Rund um Couch und Altar eröffnen sich in einem angstfreien Miteinander gegenseitig befruchtende Lebensfelder. Möglichkeiten tun sich auf, die im Lauf der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten sind. Daran zu erinnern, und damit den Geist des Urchristentums wieder lebendig zu machen, wäre ein Liebesdienst, den die Psychotherapie der Seelsorge leisten könnte.

Autorentext
Arnold Mettnitzer, geboren 1952 in Gmünd/Kärnten, Studium der Theologie in Wien und Rom (Dr. theol.), 19792001 Seelsorger in der Diözese Gurk-Klagenfurt. Seit 1991 Lehranalyse bei Erwin Ringel und Ausbildung zum Psychotherapeuten (Individualpsychologie) in Wien. Seit 1996 Psychotherapeut in freier Praxis in Wien; 2003 Verzicht auf den Dienst im Rahmen der kirchlichen Seelsorge; freier Mitarbeiter des ORF und Stellvertretender Vorsitzender des ORF-Publikumsrates. Zahlreiche Vorträge und Seminare zu Fragen von Lebensqualität und seelischer Gesundheit.

Klappentext

Psychotherapie und Seelsorge gehören seit der Antike zusammen. Das ist in Vergessenheit geraten und erst durch Freuds Wiederentdeckung des Unbewussten erneut sichtbar geworden. Die Seelsorge ist "die ältere Schwester der Psychotherapie" und pocht daher auf Tradition und längere Erfahrung. Der Psychotherapeut als "der jüngere Bruder des Seelsorgers" mag als "Liebkind der Neuzeit" seinen größeren Charme ins Treffen führen. Jedenfalls befinden sich beide seit der Geburt des jüngeren in einer gründlichen "Geschwisterrivalität". Die gegenseitig notwendige Abgrenzung gerät bis hin zur Ausgrenzung: Bei aller notwendigen Unterscheidung von Psychotherapie und Seelsorge wird es Zeit, das Verbindende vor das Trennende zu stellen und das große gemeinsame Anliegen hervorzuheben. Das gerade in diesem Zusammenhang vielfach nicht beachtete und erstaunliche Interesse der Pioniere der Psychoanalyse an Religion bietet dazu eine bemerkenswert gute Grundlage. Rund um Couch und Altar eröffnen sich in einem angstfreien Miteinander gegenseitig befruchtende Lebensfelder. Möglichkeiten tun sich auf, die im Lauf der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten sind. Daran zu erinnern, und damit den Geist des Urchristentums wieder lebendig zu machen, wäre ein Liebesdienst, den die Psychotherapie der Seelsorge leisten könnte.

Produktinformationen

Titel: Couch und Altar
Untertitel: Erfahrungen aus Psychiatrie und Seelsorge
Autor:
EAN: 9783222132438
ISBN: 978-3-222-13243-8
Format: Fester Einband
Herausgeber: edition styria
Genre: Spiritualität
Anzahl Seiten: 160
Gewicht: g
Größe: H200mm x B120mm
Jahr: 2008

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