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Die chemische Blockierung des adrenergischen Systems am Menschen

  • Kartonierter Einband
  • 152 Seiten
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Eine pharmakologische Einflußnahme auf das sympathische Ner vensystem ist auf zwei Wegen möglich, einmal durch Hemmung der periphe... Weiterlesen
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Beschreibung

Eine pharmakologische Einflußnahme auf das sympathische Ner vensystem ist auf zwei Wegen möglich, einmal durch Hemmung der peripher ausgelösten Sympathicuswirkungen mittels adrenolytischer bzw. sympathicolytischer Substanzen, zum anderen durch eine Blok kierung der cholinergischen Erregungsübertragung in den ganglionären Schaltstellen des vegetativen Nervensystems. Die klinische Beurteilung solcher Stoffe war bisher aber dadurch erschwert, daß die therapeutische Anwendung auf tierexperimentellen Ergebnissen basierte und vielfach keine exakte Prüfung der pharmakologischen Wirksamkeit am Men schen vorausgegangen war. Mit der vorliegenden Arbeit hat Bernsmeier versucht, die spezifi sche Wirkung der Sympathicolytica und der Ganglienblocker am menschlichen Organismus festzustellen. An Hand der Untersuchungen wird der Beweis erbracht, daß die kritiklose Übertragung tierexperi menteller Erfahrungen auf die Klinik oftmals zu Fehlschlüssen in der Deutung von Befunden führen kann. Die Ausrichtung auf das Pro blem der Quantität zeichnet die Untersuchungen aus. Die Bedeutung der Hemmungsstoffe beider Gruppen für die innere Medizin ist nach den klinischen Erfahrungen der letzten Jahre aus führlich dargestellt und bewertet. Mit modernsten Methoden wurde der Einfluß auf die Hirndurchblutung gemessen. Die Ergebnisse stehen heute so sehr im Brennpunkt des allgemeinen Interesses, daß sie eine weite Verbreitung erfahren dürften. Die Arbeit stellt ein Beispiel einer klinischen Pharmakologie dar, die diesen oft mißverstandenen und falsch gebrauchten Ausdruck wirklich verdient. München, im Februar 1954 Prof. Dr. Dr. G. Bodechtel Direktor der H. Medizinischen Klinik der Universität München Inhaltsverzeichnis.

Klappentext

Eine pharmakologische Einflußnahme auf das sympathische Ner­ vensystem ist auf zwei Wegen möglich, einmal durch Hemmung der peripher ausgelösten Sympathicuswirkungen mittels adrenolytischer bzw. sympathicolytischer Substanzen, zum anderen durch eine Blok­ kierung der cholinergischen Erregungsübertragung in den ganglionären Schaltstellen des vegetativen Nervensystems. Die klinische Beurteilung solcher Stoffe war bisher aber dadurch erschwert, daß die therapeutische Anwendung auf tierexperimentellen Ergebnissen basierte und vielfach keine exakte Prüfung der pharmakologischen Wirksamkeit am Men­ schen vorausgegangen war. Mit der vorliegenden Arbeit hat Bernsmeier versucht, die spezifi­ sche Wirkung der Sympathicolytica und der Ganglienblocker am menschlichen Organismus festzustellen. An Hand der Untersuchungen wird der Beweis erbracht, daß die kritiklose Übertragung tierexperi­ menteller Erfahrungen auf die Klinik oftmals zu Fehlschlüssen in der Deutung von Befunden führen kann. Die Ausrichtung auf das Pro­ blem der Quantität zeichnet die Untersuchungen aus. Die Bedeutung der Hemmungsstoffe beider Gruppen für die innere Medizin ist nach den klinischen Erfahrungen der letzten Jahre aus­ führlich dargestellt und bewertet. Mit modernsten Methoden wurde der Einfluß auf die Hirndurchblutung gemessen. Die Ergebnisse stehen heute so sehr im Brennpunkt des allgemeinen Interesses, daß sie eine weite Verbreitung erfahren dürften. Die Arbeit stellt ein Beispiel einer klinischen Pharmakologie dar, die diesen oft mißverstandenen und falsch gebrauchten Ausdruck wirklich verdient. München, im Februar 1954 Prof. Dr. Dr. G. Bodechtel Direktor der H. Medizinischen Klinik der Universität München Inhaltsverzeichnis.



Inhalt

A. Einleitung und Problemstellung.- 1. Vegetatives Nervensystem und innere Erkrankungen.- 2. Definition der vegetativen Hemmungsstoffe.- B. Die Blockierung des adrenergischen Systems durch die Sympathicolytica.- I. Übersicht über die Hemmungssubstanzen.- II. Übersicht über die pharmakologischen Eigenschaften der Sympathicolytica nach tierexperimentellen Untersuchungen.- III. Untersuchungen über die sympathicolytische Wirksamkeit am Menschen.- 1. Die Möglichkeiten eines Nachweises.- 2. Der Einfluß einer pharmakologischen Sympathicushemmung auf die durch Adrenalin und Noradrenalin bedingten Reaktionen.- 3. Die Beeinflussung der Blutdruckwirkung von Adrenalin und Noradrenalin durch verschiedene Sympathicolytica am Menschen.- IV. Der Mechanismus der "Adrenalinumkehr" am Blutdruck.- 1. Die Blutdruckreaktion auf Adrenalin-Injektion.- 2. Veränderungen der Druckphasen nach Adrenalin durch Sympathicolytica.- 3. Die Deutung der Adrenalinumkehr am Blutdruck als inhibitorischer Adrenalineffekt.- 4. "Die vollständige Hemmung der Adrenalin-Blutdruckwirkung ohne Umkehr".- 5. "Umkehr der Adrenalinblutdrucksteigerung".- 6. Druckreaktion auf Noradrenalin.- 7. Zur Beeinflussung inhibitorischer Adrenalineffekte durch Sympathicolytica.- 8. Die Tachycardie als inhibitorischer Effekt.- 9. Die Beeinflussung der Adrenalin-Arrhythmie durch Sympathicolytica.- 10. Angriffspunkt und Mechanismus der sympathicolytischen Reaktion.- 11. Zusammenfassung der Ergebnisse über die "Adrenalinumkehr".- V. Klinische und experimentelle Untersuchungen bei der Anwendung der Sympathicolytica am Menschen.- 1. Die Wirkung auf den Kreislauf.- 2. Die Wirkung auf die Durchblutung.- 3. Weitere Beobachtungen an den Gefäßen nach Sympathicushemmung.- VI. Die Blockierung des adrenergischen Systems in der klinischen Therapie.- 1. Die Beurteilung klinischer Mitteilungen über Erfolge mit sympathicolytischer Therapie.- 2. Zur Behandlung peripherer Durchblutungsstörungen mit sympathicolytischen Substanzen.- 3. Die Bedeutung der Sympathicolytica für die Behandlung cerebraler Zirkulationsstörungen.- 4. Die Anwendung der Sympathicolytica in der Therapie des Hochdrucks.- 5. Das Phaeochromocytom.- 6. Die therapeutische Anwendung der Sympathicolytica bei anderen Erkrankungen.- C. Die Beeinflussung des vegetativen Systems durch die Ganglienblocker.- I. Übersicht über die ganglienblockierenden Substanzen.- II. Zur Wirksamkeit der Ganglienblocker nach tierexperimentellen Beobachtungen.- III. Klinische experimentelle Beobachtungen mit ganglienblockierenden Substanzen.- 1. Die Herz- und Kreislaufwirkung.- 2. Das Verhalten der Zirkulation.- 3. Die vaskulären Reflexe und die Vasomotorenregulation.- 4. Zur Wirkung peripherer Kreislaufmittel.- 5. Die Hemmung parasympathischer Impulse.- IV. Zur therapeutischen Verwendung der Ganglienblocker.- 1. Hochdruck.- 2. Eklamptische Urämie.- 3. Hirndruck und Hirnödem.- 4. Augeninnendruck und Glaukom.- 5. Lungenödem.- 6. Hypotension contrôlée.- 7. Periphere Gefäßerkrankungen und Gefäßembolien.- 8. Angina pectoris.- 9. Vegetative Schmerzzustände.- 10. Sonstige Indikationen.- D. Zusammenfassende Übersicht über die Bedeutung der chemischen Sympathicushemmung für die klinische Medizin.

Produktinformationen

Titel: Die chemische Blockierung des adrenergischen Systems am Menschen
Untertitel: Experimentelle Studien und klinische Beobachtungen mit sympathicolytischen und ganglienblockierenden Substanzen unter besonderer Berücksichtigung des Kreislaufs und der Gefäße
Autor:
EAN: 9783211803325
ISBN: 978-3-211-80332-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Vienna
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 152
Gewicht: 273g
Größe: H244mm x B170mm x T8mm
Jahr: 1954

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