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Buchstaben als paradeigma in Platons Spätdialogen

  • Fester Einband
  • 322 Seiten
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Die Beiträge zur Altertumskunde enthalten Monographien, Sammelbände, Editionen, Übersetzungen und Kommentare zu Themen aus den Ber... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Beiträge zur Altertumskunde enthalten Monographien, Sammelbände, Editionen, Übersetzungen und Kommentare zu Themen aus den Bereichen Klassische, Mittel- und Neulateinische Philologie, Alte Geschichte, Archäologie, Antike Philosophie sowie Nachwirken der Antike bis in die Neuzeit. Dadurch leistet die Reihe einen umfassenden Beitrag zur Erschließung klassischer Literatur und zur Forschung im gesamten Gebiet der Altertumswissenschaften.

Warum veranschaulicht Platon an einschlägigen Stellen der Spätdialoge seine Methode der Dialektik am paradeigma der Buchstaben? Was ist ein paradeigma und welche Rolle kommt ihm in Platons Epistemologie und Ontologie zu?Gezeigt wird, wie Platon aus jeweils unterschiedlicher Perspektive die Buchstaben als Modell heranzieht: Im "Theaitetos" werden die Versuche zu definieren, was Erkenntnis ist, indirekt durch das Buchstabenmodell widerlegt. Im "Sophistes" und "Politikos" wird anhand der Buchstaben demonstriert, wie mittels der Methode der Dialektik Sein bestimmt wird, und nur in diesen beiden Dialogen wird explizit die Methode des paradeigma diskutiert. Im "Philebos" verknüpft Platon die Dialektik und das Buchstabenmodell mit téchne im Allgemeinen.Die Untersuchung der Buchstaben als Modell für Dialektik ermöglicht, Kernthemen der späten Ontologie und Epistemologie Platons von diesem Blickwinkel aus zu beleuchten. Dabei rückt die Frage nach der Bedeutung des Modells als solchem in den Vordergrund. Das paradeigma erweist sich als eigenständige Methode in Platons philosophischer Argumentation. Zugleich ist mit dem paradeigma die von Platons Philosophie untrennbare ethische Dimension verknüpft.

Autorentext

Arnold Alois Oberhammer, Berlin, Germany.



Zusammenfassung
"Overall, Oberhammer's book makes a welcome contribution to scholarship on Plato's late metaphysics and epistemology and has the distinct advantage of coming at these subjects with a methodological focus that is less commonly the avenue of approach to them." Verity Harte in: Bryn Mawr Classical Review 2017.10.78

Produktinformationen

Titel: Buchstaben als paradeigma in Platons Spätdialogen
Untertitel: Dialektik und Modell im "Theaitetos", "Sophistes", "Politikos" und "Philebos"
Autor:
EAN: 9783110462166
ISBN: 978-3-11-046216-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Vor- und Frühgeschichte
Anzahl Seiten: 322
Gewicht: 608g
Größe: H236mm x B163mm x T25mm
Jahr: 2016