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Personelle Verflechtungen über Aufsichtsräte

  • Kartonierter Einband
  • 384 Seiten
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Beschreibung

Klappentext

Netzwerkanalysen sind als Instrumente zur Darstellung und Analyse sozialer Beziehungen in den Sozialwissenschaften seit langem bekannt. Auch in den Wirtschaftswissenschaften hat die Netzwerkanalyse immer wieder Verwendung gefunden. Amo Pfannschmidt setzt die Netz­ werkanalyse ein, urn personelle Verflechtungen institutioneller Art zu analysieren. Er hatte die Aufgabe, den Zusammenhang zwischen personellen Verflechtungen von Untemehmen iiber Aufsichtsriite und Untemehmenserfolg zu analysieren. Nach einer EinfUhrung, in der bisherige Untersuchungen personeller Verflechtungen dargestellt werden, untersucht pfannschmidt zunachst den rechtlichen Rahmen institutioneller Verflechtungen iiber Aufsichtsriite. Nicht jede denkbare Beziehung ist namlich rechtlich zulassig. 1m dritten Teil gibt der Verfasser einen Uberblick iiber die Datenbank personeller Ver­ flechtungen, mit denen die Analyse durchgefUhrt wird. pfannschmidt stellt die GrOBe der Aufsichtsriite dar und zeigt, wie die Mandate der untersuchten Untemehmen auf Personen verteilt sind. Er zeigt Beziehungen zwischen der Anzahl der Verbindungen zwischen Personen und der Kapitalbindung zwischen Untemehmen auf. Interessant erscheint, da6 die GrOBe der Beteiligung mit der Anzahl der personellen Verflechtungen korreliert. Vorstand­ Vorstandverflechtungen lassen sich vollstandig durch Kapitalverflechtungen erklaren. 1m vierten Teil seiner Arbeit untersucht Pfannschmidt die Bedeutung von personellen Ver­ flechtungen iiber Aufsichtsriite fUr den Untemehmenserfolg. Dabei steht die Bedeutung von Bankenvertretem im Aufsichtsrat von Industrieuntemehmen im Mittelpunkt der Analyse.



Inhalt

A. Einführung.- I. Problemstellung.- II. Überblick über bisherige Untersuchungen personeller Verflechtungen.- 1. Untersuchungen im deutschsprachigen Raum.- 1.1. Empirische Arbeiten.- 1.2. Sonstige Untersuchungen.- 2. Untersuchungen im Ausland.- 2.1. USA.- 2.2. Sonstiges Ausland.- III. Gang der Untersuchung.- B. Rechtlicher Rahmen.- I. Der Aufsichtsrat im Aktienrecht.- 1. Historische Entwicklung des Aktienrechts.- 2. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft.- 2.1. Interessengruppen im Aufsichtsrat.- 2.2. Größe des Aufsichtsrats.- 2.3. Wahlverfahren.- 2.4. Amtszeit und Abberufung.- 3. Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des Aufsichtsrates und seiner Mitglieder.- 3.1. Die innere Organisation des Aufsichtsrats.- 3.1.1. Vorsitz im Aufsichtsrat.- 3.1.2. Verfahrensablauf.- 3.1.3. Aufsichtsratsausschüsse und Aufsichtsratspräsidien.- 3.2. Die Aufgabenbereiche des Aufsichtsrats.- 3.2.1. Die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes durch den Aufsichtsrat.- 3.2.2. Bestellung und Anstellung des Vorstands.- 3.2.3. Prüfung und Feststellung von Jahresabschluß, Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag.- 3.2.4. Beratung des Vorstands.- 3.2.5. Die Bedeutung der Aufgaben aus Sicht der Praxis.- 3.3. Rechte und Durchsetzungsmöglichkeiten des Aufsichtsrates.- 3.3.1. Informationsrechte.- 3.3.1.1. Berichte des Vorstandes.- 3.3.1.2. Weitere Informationsrechte des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorstand.- 3.3.1.3. Einsichts- und Prüfrechte des Aufsichtsrates.- 3.3.1.4. Prüfungsbericht des Abschlußprüfers.- 3.3.2. Stellungnahmen und Beanstandungen.- 3.3.3. Geschäftsordnung für den Vorstand.- 3.3.4. Feststellung des Jahresabschlusses.- 3.3.5. Zustimmungsvorbehalte.- 3.3.6. Einberufung der Hauptversammlung.- 3.3.7. Abberufung von Vorstandsmitgliedern.- 3.3.8. Klage des Aufsichtsrats gegen den Vorstand.- 3.4. Rechte, Pflichten und Grenzen einzelner Aufsichtsratsmitglieder.- 3.4.1. Gleichheitsgrundsatz und Unabhängigkeit.- 3.4.2. Informationsrechte.- 3.4.3. Handlungsrechte.- 3.4.4. Persönliche Ansprüche.- 3.4.5. Allgemeine Pflichten des einzelnen Aufsichtsratsmitglieds.- 3.4.6. Unternehmensinteresse und Interessenkollision.- 4. Kritische Anmerkungen zur Aufsichtsrats-/Vorstandsverfassung.- 4.1. Das amerikanische board-Modell.- 4.2. Schwächen des deutschen Aufsichtsrats.- II. Personelle Verflechtungen in Aufsichtsräten.- 1. Begriff.- 2. Personelle Verflechtungen im Aktiengesetz und Handelsgesetzbuch.- 2.1. Aktiengesetz.- 2.1.1. Höchstzahl an Mandaten.- 2.1.2. Verbot der Selbstkontrolle bei abhängigen und herrschenden Unternehmen.- 2.1.3. Verbot der Überkreuzverflechtung.- 2.1.4. Vorstand und Aufsichtsrat.- 2.1.5. Genehmigungs- oder mitteilungspflichtige Personenidentitäten.- 2.2. Handelsgesetzbuch.- 3. Verflechtungsmuster.- 3.1. Allgemeine Kennzeichnung personeller Verflechtungen.- 3.2. Merkmale einfacher personeller Verflechtungen.- 3.2.1. Aufsichtsrat - Aufsichtsrat.- 3.2.2. Vorstand - Aufsichtsrat.- 3.2.3. Vorstand - Vorstand.- 3.3. Merkmale mehrfacher personeller Verflechtungen.- C. Personen- und Kapitalverflechtungen zum Jahreswechsel 1989/1990.- I. Stichprobe.- 1. Firmenauswahl und Datenerhebung.- 2. Branchen.- 3. Verteilung der Unternehmensgrößen.- 4. Wirtschaftliche Selbständigkeit der Unternehmen.- II. Organgrößen.- 1. Vorstand und Geschäftsführung.- 2. Aufsichtsrat/Kontrollorgan.- 3. Unternehmensgröße und Organgröße.- III. Die Verteilung der Mandate auf Personen.- IV. Das Ausmaß personeller Verflechtungen.- 1. Mehrfachmandate als Grundlage personeller Verflechtungen.- 2. Organbeteiligung personeller Verflechtungen.- 3. Mehrfache Personenverbindungen zwischen Unternehmen.- 4. Verteilung der Personenverbindungen auf die Unternehmen.- 5. Das Netzwerk der Personenverbindungen.- 6. Die Punktzentralitäten nach Freeman.- V. Das Ausmaß der Kapitalververflechtungen zwischen den Unternehmen.- 1. Häufigkeiten von Kapitalverbindungen.- 2. Verteilung der Kapitalverbindungen auf die Unternehmen.- VI. Verflechtungen der Finanzinstitute und anderer Gruppen.- D. Einzelwirtschaftliche Erklärungsansätze.- I. Transaktionskosten zur Erklärung personeller Verflechtungen.- 1. Der Transaktionskostenansatz.- 1.1. Transaktionen und Transaktionskosten.- 1.2. Das Markt-Hierarchie-Paradigma von Williamson.- 1.3. Effiziente Organisationsformen.- 1.3.1. Das Markt-Hybrid-Hierarchie-Modell von Williamson.- 1.3.2. Vertragstypologie und zweidimensionale Zuordnungsdeterminanten.- 1.3.3. Netzwerke.- 2. Transaktionskostenansatz und personelle Verflechtungen.- 2.1. Rahmenbedingungen personeller Verflechtungen.- 2.2. Absicherung-Preis-Modell von Williamson.- 3. Personelle Verflechtungen bei Eigenkapitalbindungen.- 3.1. Theoretische Ableitung der Hypothesen.- 3.1.1. Der Aufsichtsrat als Instrument der Absicherung der Aktionäre.- 3.1.2. Der Anteilsbesitz von Unternehmen an Unternehmen.- 3.1.3. Konzernverbindung.- 3.1.3.1. Merkmale der Konzernverbindung.- 3.1.3.1.1. Konzernbegriff.- 3.1.3.1.2. Einheitliche Leitung.- 3.1.3.1.3. Beherrschender Einfluß/Abhängigkeit.- 3.1.3.2. Personelle Verflechtungen und Konzernverbindung.- 3.1.3.2.1. Vorstand-Vorstand-Verflechtung.- 3.1.3.2.2. Vorstand-Aufsichtsrat-Verflechtung.- 3.1.3.2.3. Aufsichtsrat-Aufsichtsrat-Verflechtung.- 3.2. Empirische Überprüfung der Hypothesen.- 3.2.1. Der Einfluß von Kapitalverbindungen auf Personenverbindungen.- 3.2.2. Der Zusammenhang zwischen der Höhe des Anteilsbesitzes und den personellen Verflechtungen.- 3.2.3. Stärke der Personenverbindungen bei gegebenen direkten Kapitalverbindungen.- 3.2.4. Beherrschungsvertrag und Verflechtungsmuster.- 3.2.5. Personenverbindungen bei gegebenen indirekten Kapitalverbindungen.- 3.2.6. Kapitalverbindungen bei gegebenen Personenverbindungen.- 4. Fremdkapitalvertreter im Aufsichtsrat.- 4.1. Transaktionskostentheoretische Beurteilung.- 4.2. Überprüfung der Hypothesen.- 4.2.1. Identifikationsschwierigkeiten reiner Fremdkapitalgeber.- 4.2.2. Verflechtungen von Nichtbanken mit Banken.- 4.2.3. Determinanten von Aufsichtsrat-Vorstand-Verflechtungen zu Banken.- 4.2.4. Verflechtungen zwischen NichtVersicherungen und Versicherungen.- 5. Personelle Verflechtungen bei Liefer- und Leistungsverbindungen.- 5.1. Theoretische Ableitung der Hypothesen.- 5.1.1. Zulieferer-/Abnehmervertreter im board nach dem Absicherung-Preis-Modell.- 5.1.2. Personelle Verflechtungen als organisatorische Zwischenform.- 5.2. Überprüfung der Hypothesen.- 5.2.1. Zulieferer-Abnehmer-Verhältnisse.- 5.2.2. Personen- und Kapitalverbindungen bei Zulieferer-Abnehmer-Verhältnissen.- 5.2.3. Signifikante Unterschiede der Personenverbindungen.- 5.2.4. Personelle Verflechtungsunterschiede zwischen den Transaktionsklassen.- 5.2.5. Kapitalverbindungen und Transaktionsklassen.- 6. Personelle Verflechtungen ohne Transaktions- oder Kapitalbeziehung.- 6.1. Herleitung der Hypothesen.- 6.1.1. Signalling von Mandatsträgern.- 6.1.1.1. Mitglieder der Geschäftsleitung.- 6.1.1.2. Aufsichtsratsmitglieder.- 6.1.1.3. Mehrfachmandatsträger.- 6.1.2. Anforderungen an Aufsichtsratsmitglieder.- 6.1.3. Transaktionseffizientes Auswahlverfahren von Aufsichtsratsmitgliedern durch die Berufung von Mandatsinhabern.- 6.1.4. Kostengünstige Beschaffung entscheidungsrelevanter Informationen.- 6.2. Empirische Ergebnisse.- 7. Multiple Regressionsmodelle.- 8. Überblick und Diskussion der Ergebnisse.- II. Personelle Verflechtungen zwischen Wettbewerbern.- 1. Theoretische Betrachtung.- 1.1. Konkurrenzverhältnisse.- 1.2. Einzelne Formen der Zusammenarbeit zwischen Wettbewerbern.- 1.2.1. Horizontale Kollusion.- 1.2.1.1. Vorteilhaftigkeit von Abstimung zwischen Wettbewerbern.- 1.2.1.2. Stabilität der Abstimmung.- 1.2.1.3. Ausdrückliche und stillschweigende Abstimmung.- 1.2.1.4. Horizontale Kollusion und Mißbrauch im deutschen Wettbewerbsrecht.- 1.2.1.5. Personelle Verflechtungen und Wettbewerbsbeschränkung.- 1.2.2. Strategische Allianzen.- 1.2.3. Informales know-how trading.- 1.3. Personelle Verflechtungen zwischen Wettbewerbern im Überblick.- 2. Empirische Ergebnisse zu horizontalen Verflechtungen.- 2.1. Verflechtungen zwischen Wettbewerbern.- 2.2. Beispiele für Geschäftsfelder mit personellen Verflechtungen.- 2.2.1. Mineralölerzeugung und -handel.- 2.2.2. Anlagenbau.- 2.2.3. Schienenfahrzeuge.- 2.2.4. Kreditinstitute.- 2.3. Aufsichtsrat-Aufsichtsrat-Verbindungen durch Vertreter bestimmter Interessengruppen.- 2.3.1. Gesetzliche Vertreter von Finanzinstituten in Aufsichtsräten von Konkurrenten.- 2.3.2. Verbindungen zwischen Konkurrenten durch Arbeitnehmer-Vertreter.- 2.3.3. Zusammenfassung der Verbindungen durch diese Interessengruppen.- 2.4. Personenverbindungen und Zahl der Unternehmen im Geschäftsfeld.- 2.4.1. Horizontale Verflechtungen bei vielen Wettbewerbern.- 2.4.2. Sachliche Abgrenzung der Geschäftsfelder.- 2.4.2.1. Mineralöl.- 2.4.2.2. Schienenfahrzeuge.- 2.4.2.3. Kreditinstitute.- 2.5. Fazit.- III. Entscheidungsträger personeller Verflechtungen.- 1. Entscheidungsträger und Interessengruppen.- 2. Die aktienrechtlichen Organe unter Prinzipal-Agenten-Gesichtspunkten.- 3. Empirische Ergebnisse zu Eigentümerstruktur und personellen Verflechtungen.- 4. Die Entscheidung des Mehrmandatsträgers.- 4.1. Nutzenzuwachskriterien.- 4.2. Nutzeneinbußen.- 4.3. Folgerungen.- IV. Personelle Verflechtungen und Unternehmenserfolg.- 1. Vorbemerkungen.- 2. Die Erfolgskennzahlen von Peters und Waterman.- 3. Zusammenhänge zwischen personellen Verflechtungen und Erfolg.- 4. Verflechtungen der Besten und der Schlechtesten.- E. Schlußbetrachtung.- I. Zusammenfassung.- II. Folgerungen.- 1. Folgerungen für die Unternehmen.- 2. Weitere Mandatsbeschränkung?.- Anhang 1: Die Unternehmen der Stichprobe.- Anhang 2: Umsatzerlöse der Unternehmen der Stichprobe.- Anhang 3: Beschäftigte der Unternehmen der Stichprobe.- Anhang 4: Zusammenhangskomponenten: Mindestens 2 Personenverbindungen.- Anhang 5: Zusammenhangskomponenten: Mindestens 3 Personenverbindungen.- Anhang 6: Zulieferer-Abnehmer-Verhältnisse.- Gesetze.

Produktinformationen

Titel: Personelle Verflechtungen über Aufsichtsräte
Untertitel: Mehrfachmandate in deutschen Unternehmen
Autor:
EAN: 9783409139953
ISBN: 978-3-409-13995-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 384
Gewicht: 479g
Größe: H215mm x B150mm x T22mm
Jahr: 1993
Auflage: 1993

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