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Von der Repräsentation zur Intervention

  • Kartonierter Einband
  • 173 Seiten
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Wissenschaft, wie sie heute betrieben wird, äußert sich in zwei Spielarten. Die eine heißt Repräsentationismus, die andere Interve... Weiterlesen
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Beschreibung

Wissenschaft, wie sie heute betrieben wird, äußert sich in zwei Spielarten. Die eine heißt Repräsentationismus, die andere Interventionismus. Der Repräsentationismus unterstellt in der Welt dort draußen ein Sein, das es durch Schauen und Kontemplation zu erkennen gilt. Am Schluss des Erkenntnisprozesses, wenn er ordentlich durchgeführt wird und gelingt, fallen Denken und Sein zusammen. Anders der Interventionismus: Er begreift die Welt als ein Werden, als ein Prozessgeschehen, das es zu gestalten gilt. Erkenntnis wird gewonnen durch handelndes Tun, durch Herstellung des zu Erkennenden. Darin unterscheidet sich die Philosophie des Interventionismus radikal von der des Repräsentationismus: Wahrheiten werden nicht mehr gefunden, sie werden gemacht durch Produktion des zu Erkennenden. Ein früher Vorläufer des Interventionismus ist John Dewey (1859 1952), ein im deutschen Sprachraum sträflich vernachlässigter Sozialwissenschaftler neben Wittgenstein und Heidegger der bedeutendste Philosoph des 20. Jahrhundert (Richard Rorty). Im vorliegenden Buch wird eine doppelseitige Argumentation auf zwei Ebenen entfaltet: auf der sozialhistorischen Ebene im Nachvollzug der realen Entwicklung, die die abendländische Wissenschaft genommen hat, und zugleich in Auseinandersetzung mit der interventionistischen Kritik dieser Entwicklung durch John Dewey.

Autorentext
Prof. Dr. Arno Bammé, geboren 1944, in Nordfriesland und Kärnten gleichermaßen zu Hause, ist ordentlicher Universitätsprofessor in Klagenfurt und Direktor des Interdisziplinären Kollegs für Wissenschafts- und Technikforschung in Graz. Er ist Mitherausgeber der Reihe Nordfriesland im Roman im Husum Verlag.

Klappentext

Wissenschaft, wie sie heute betrieben wird, äußert sich in zwei Spielarten. Die eine heißt Repräsentationismus, die andere Interventionismus. Der Repräsentationismus unterstellt in der Welt dort draußen ein Sein, das es durch Schauen und Kontemplation zu erkennen gilt. Am Schluss des Erkenntnisprozesses, wenn er ordentlich durchgeführt wird und gelingt, fallen Denken und Sein zusammen. Anders der Interventionismus: Er begreift die Welt als ein Werden, als ein Prozessgeschehen, das es zu gestalten gilt. Erkenntnis wird gewonnen durch handelndes Tun, durch Herstellung des zu Erkennenden. Darin unterscheidet sich die Philosophie des Interventionismus radikal von der des Repräsentationismus: Wahrheiten werden nicht mehr gefunden, sie werden gemacht - durch Produktion des zu Erkennenden. Ein früher Vorläufer des Interventionismus ist John Dewey (1859 - 1952), ein im deutschen Sprachraum sträflich vernachlässigter Sozialwissenschaftler - "neben Wittgenstein und Heidegger der bedeutendste Philosoph des 20. Jahrhundert" (Richard Rorty). Im vorliegenden Buch wird eine doppelseitige Argumentation auf zwei Ebenen entfaltet: auf der sozialhistorischen Ebene im Nachvollzug der realen Entwicklung, die die abendländische Wissenschaft genommen hat, und zugleich in Auseinandersetzung mit der interventionistischen Kritik dieser Entwicklung durch John Dewey.

Produktinformationen

Titel: Von der Repräsentation zur Intervention
Untertitel: Variationen über John Dewey
Autor:
EAN: 9783731610120
ISBN: 978-3-7316-1012-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Metropolis
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 173
Gewicht: 253g
Größe: H210mm x B137mm x T15mm
Jahr: 2013

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