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Angst bei SØren Kierkegaard

  • Leinen-Einband
  • 196 Seiten
"Nur wer in Angst war, findet Ruhe" Kierkegaard in "Furcht und Zittern" Angst ist in diesem Buch und bei Søren Kierkegaard kein is... Weiterlesen
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Beschreibung

"Nur wer in Angst war, findet Ruhe" Kierkegaard in "Furcht und Zittern" Angst ist in diesem Buch und bei Søren Kierkegaard kein isoliertes Thema, sondern erschließt die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Arne Grøn gibt ausgehend von der Schrift "Der Begriff Angst" eine Einführung in Kierkegaards Begrifflichkeit und Denken und zeigt seinen maßgeblichen Einfluß auf die Philosophie und Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts.

Angst ist im Denken Kierkegaards einer der zentralen Begriffe, an dem sich nicht zuletzt zeigt, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Angst, von der hier die Rede ist, ist mehr als nur Angst, sie führt direkt zu dem Begriff der Freiheit. An beiden Begriffen - Angst und Freiheit - wird deutlich, daß ein Mensch nicht ohne weiteres er selbst ist, sondern es in entscheidender Weise erst noch werden muß. Søren Kierkegaards Schrift "Der Begriff Angst", 1844 erstmals veröffentlicht, hat in der Folgezeit Philosophie und Theologie maßgeblich beeinflußt. Arne Grøn gibt hier eine Einleitung in dieses Hauptwerk des großen dänischen Denkers. Von hier aus verfolgt er die zentralen Themen und Motive, die Kierkegaard in anderen Schriften bearbeitet. Ausgehend von der Erschließung des Angstphänomens werden Kierkegaards Begriffe der Existenz, Freiheit und Verzweiflung, aber auch seine Interpretation der Geschichte, der Ethik und der Sozialität zusammenfassend dargestellt. Diese Einführung versucht eine Interpretation, die ohne großen wissenschaftlichen Apparat, aber auf dem Niveau gegenwärtiger Forschung, dem inneren Zusammenhang des Kierkegaardschen Werks nachgeht.

Angst ist in diesem Buch und bei Soren Kierkegaard kein isoliertes Thema, sondern erschließt die Frage, was bedeutet es, ein Mensch zu sein. Arne Gron gibt ausgehend von der Schrift 'Der Begriff Angst' eine Einführung in Kierkegaards Begrifflichkeit und Denken und zeigt seinen maßgeblichen Einfluß auf die Philosophie und Theologie des 19. Und 20. Jahrhunderts.

Vorwort
»Nur wer in Angst war, findet Ruhe« Kierkegaard in »Furcht und Zittern«

Klappentext

Angst ist in diesem Buch und bei Søren Kierkegaard kein isoliertes Thema, sondern erschließt die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Arne Grøn gibt ausgehend von der Schrift »Der Begriff Angst« eine Einführung in Kierkegaards Begrifflichkeit und Denken und zeigt seinen maßgeblichen Einfluß auf die Philosophie und Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Angst ist im Denken Kierkegaards einer der zentralen Begriffe, an dem sich nicht zuletzt zeigt, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Angst, von der hier die Rede ist, ist mehr als nur Angst, sie führt direkt zu dem Begriff der Freiheit. An beiden Begriffen - Angst und Freiheit - wird deutlich, daß ein Mensch nicht ohne weiteres er selbst ist, sondern es in entscheidender Weise erst noch werden muß. Søren Kierkegaards Schrift »Der Begriff Angst«, 1844 erstmals veröffentlicht, hat in der Folgezeit Philosophie und Theologie maßgeblich beeinflußt. Arne Grøn gibt hier eine Einleitung in dieses Hauptwerk des großen dänischen Denkers. Von hier aus verfolgt er die zentralen Themen und Motive, die Kierkegaard in anderen Schriften bearbeitet. Ausgehend von der Erschließung des Angstphänomens werden Kierkegaards Begriffe der Existenz, Freiheit und Verzweiflung, aber auch seine Interpretation der Geschichte, der Ethik und der Sozialität zusammenfassend dargestellt. Diese Einführung versucht eine Interpretation, die ohne großen wissenschaftlichen Apparat, aber auf dem Niveau gegenwärtiger Forschung, dem inneren Zusammenhang des Kierkegaardschen Werks nachgeht.



Leseprobe
Vorwort: ?... nur wer in Angst war, findet Ruhe? (Furcht und Zittern, 23) Der Begriff Angst ist gerade dadurch ein Schlüsselwerk, daß es eine Abhandlung über Angst ist. Kurz gesagt zeigt die Angst, daß ein Mensch nicht ohne weiteres er selbst ist, sondern in entscheidender Hinsicht erst noch werden muß. Ein Mensch ist ein seltsam ?zusammengesetztes? Wesen, das für sich selbst in Problem ist. Der erste Teil der folgenden Darstellung (Kapitel 1-5) dreht sich daher um die zentralen Bestimmungen in Kierkegaards Sicht des Menschen: ?Synthese?, Selbst, Existenz, Freiheit - und Unfreiheit. Das letzte ist eine wichtige Hinzufügung. Der Angstbegriff führt direkt zum Begriff der Freiheit, was Freiheit aber bedeutet, wird in einer negativen Annäherung untersucht, nämlich in der Untersuchung der Formen von Unfreiheit. In der Angst zeigt sich die Möglichkeit der Freiheit, in Angst wird ein Mensch jedoch auch unfrei. Angst ist eine zweideutige Macht im Menschen. Obendrein ist die Bedeutung der Angst zweideutig, insofern die Angst nicht bloß etwas ist, von dem ein Mensch frei werden soll. Ein Mensch soll auch lernen, sich zu ängstigen. Der zweite Teil (Kapitel 6-9) vertieft die Bedeutung dieser Sicht des Menschen. Er stellt vor allem die Frage, wie das Verhältnis zwischen dem Selbst-Verständnis und dem Verstehen anderer Menschen aussieht. Die Antwort suche ich in einer Verbindung von Kierkegaards Begriff des Einzelnen mit seinem Begriff vom Allgemein-Menschlichen, (dem Menschlichen,) und mit seiner Auffassung der Forderung der Nächstenliebe. Von hier aus wird die Bedeutung des Ethischen und des Religiösen bei Kierkegaard näher bestimmt. Im abschließenden Kapitel wird der Zusammenhang zwischen der Angstanalyse, der Sicht des Menschen und Kierkegaard kritischer Diagnose dessen, was er selbst ?unsere Zeit? nannte, untersucht. Angst ist bei Kierkegaard demnach nicht ein isoliertes Thema, sondern erschließt die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Insofern ich mit der folgenden Darstellung eine thematische Einführung geben will, erscheint es gerechtfertigt, diese Frage nach der Sicht des Menschen als diejenige Frage hervorzuheben, die die verschiedenen Themen untereinander verbindet. In ihr geht es um die Weise, in der man sich selbst und den anderen Menschen sieht, und darin um die Sicht des Menschlichen. Obwohl Kierkegaards Abhandlung über die Angst nicht zu einem Liebesroman wird, weist Angst dennoch einen Zusammenhang mit Liebe auf - negativ wie positiv. In Angst kann ein Mensch sich in sich selbst verschließen, aber in Angst kann er auch so auf sich selbst aufmerksam werden, daß er die Verbindung zwischen sich selbst und dem anderen Menschen sieht. Auch in dieser Hinsicht ist die Angst, mit Kafka gesprochen, ?mehr als alles Angstmachendes?.

Produktinformationen

Titel: Angst bei SØren Kierkegaard
Untertitel: Eine Einführung in sein Denken
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783608919363
ISBN: 978-3-608-91936-3
Format: Leinen-Einband
Herausgeber: Klett-Cotta Literatur
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 196
Gewicht: 368g
Größe: H223mm x B144mm x T23mm
Jahr: 1999