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'Mit Wörtern das Ende aufschieben'

  • Kartonierter Einband
  • 276 Seiten
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Die Studie ist eine Gesamtinterpretation der "Rättin". Leitmotiv der Darstellung ist ein gleichfalls poetischer wie poli... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studie ist eine Gesamtinterpretation der "Rättin". Leitmotiv der Darstellung ist ein gleichfalls poetischer wie politischer Anspruch des fiktiven Ich-Erzählers, mit Wörtern das drohende Menschheitsende aufzuschieben. In den einzelnen Binnenepisoden der "Rättin" untersucht der Verfasser verschiedene Perspektivierungen von Wirklichkeit und analysiert die Erzählung als eine ästhetische Form ideologiekritischer Erfahrungsbildung des fiktiven Erzählers. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das Bemühen des Erzählers, die Aufmerksamkeit des Lesers auf soziale wie kulturelle Verdrängungsmechanismen zu lenken. Diese Methodik gründet auf der Prämisse, daß Sprache selbst bereits ein Organ der Erfahrungsbildung darstellt, in der sich die Wahrnehmungen des Erzählers widerspiegeln. Theoriegeschichtlich bestimmt Adornos negativ-dialektischer Erfahrungsbegriff die Methodik, im Medium der Sprache das Unbegriffliche transparent zu machen.

Autorentext
Der Autor: Arnd Flügel studierte von 1982 bis 1984 Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Bayreuth, 1984 bis 1989 Fortsetzung des Studiums an der Universität Tübingen, dort 1989 M.A. Promotionsstudium an der Universität Bayreuth von 1989 bis 1993.

Klappentext

Die Studie ist eine Gesamtinterpretation der «Rättin». Leitmotiv der Darstellung ist ein gleichfalls poetischer wie politischer Anspruch des fiktiven Ich-Erzählers, mit Wörtern das drohende Menschheitsende aufzuschieben. In den einzelnen Binnenepisoden der «Rättin» untersucht der Verfasser verschiedene Perspektivierungen von Wirklichkeit und analysiert die Erzählung als eine ästhetische Form ideologiekritischer Erfahrungsbildung des fiktiven Erzählers. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das Bemühen des Erzählers, die Aufmerksamkeit des Lesers auf soziale wie kulturelle Verdrängungsmechanismen zu lenken. Diese Methodik gründet auf der Prämisse, daß Sprache selbst bereits ein Organ der Erfahrungsbildung darstellt, in der sich die Wahrnehmungen des Erzählers widerspiegeln. Theoriegeschichtlich bestimmt Adornos negativ-dialektischer Erfahrungsbegriff die Methodik, im Medium der Sprache das Unbegriffliche transparent zu machen.



Inhalt
Aus dem Inhalt: Erkenntnistheoretische Grundlagen des Erfahrungsbegriffs, Aspekte von Adornos Erfahrungsbegriff - Die Sisyphosarbeit des Schreibens: Skizze zu Grass' Poetik - Dialogbeziehung von Ich-Erzähler und Rättin - Konzeptualisierung von Erfahrung.

Produktinformationen

Titel: 'Mit Wörtern das Ende aufschieben'
Untertitel: Konzeptualisierung von Erfahrung in der 'Rättin' von Günter Grass
Autor:
EAN: 9783631481264
ISBN: 978-3-631-48126-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 276
Gewicht: 368g
Größe: H208mm x B146mm x T20mm
Jahr: 1995
Auflage: Neuausg.

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