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Licht und Lüge

  • Kartonierter Einband
  • 358 Seiten
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Das " Siècle des Lumières ", das hier geschildert wird, hat Probleme aufgewiesen, die auch heute noch Probleme sind. Ged... Weiterlesen
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Beschreibung

Das " Siècle des Lumières ", das hier geschildert wird, hat Probleme aufgewiesen, die auch heute noch Probleme sind. Gedankenfreiheit wird auf dem Globus sehr unterschiedlich erlaubt oder bekämpft, Gemeingut ist sie nicht. Bildung ist so ungleich verteilt wie die Vermögen, die Macht verleihen. Gelöst hat die Aufklärung keines der Probleme, die sie kritisch untersucht hat. Aber sie hat Mut gemacht, sich um Lösungen zu bemühen. Der Dorfgeistliche, der gegen Kirche und Adel aufmuckt und sich als Atheist bekennt, eröffnet ein Zeitalter, das nichts mehr ungeprüft hinnehmen wird, das die Herrschaft der Lüge überführen, Licht in die bestehende oder die absichtsvoll erzeugte Dunkelheit bringen will. Wenn 1789 in der "Erklärung der Menschenrechte" die Gleichheit aller Menschen gefordert wird, so musste doch vorher geklärt werden, was denn die freien Individuen sind, die sich hier zu einer Gesellschaft der Gleichen zusammentun sollen. Da diese Frage nicht leicht zu klären ist, stellt sich die Aufklärung trotz gemeinsamer Grundlage nicht als einheitliche Denkrichtung dar. Sie ist ein Zeitalter der Auseinandersetzung, des Widerspruchs. Die Aufklärer brauchten sich nur umzusehen, um zu erfahren, was Widerspruch herausfordern musste. Daher spricht dieses Buch nicht nur von ihren Theorien, sondern auch von ihrer Lebenswirklichkeit; Denken und Leben sind nicht zu trennen.

Autorentext

Armin Volkmar Wernsing studierte Rmanistik und Germanistik,in Freiburg und Grenoble, wurde Lehrer am Gymnasium, dann Ausbilder von Französischlehrern: Er verfasste Lehrwerke und eine Grammatik des Französischen und promovierte in Gießen über "Kreativität im Französischunterricht"



Klappentext

Das « Siècle des Lumières », das hier geschildert wird, hat Probleme aufgewiesen, die auch heute noch Probleme sind. Gedankenfreiheit wird auf dem Globus sehr unterschiedlich erlaubt oder bekämpft, Gemeingut ist sie nicht. Bildung ist so ungleich verteilt wie die Vermögen, die Macht verleihen. Gelöst hat die Aufklärung keines der Probleme, die sie kritisch untersucht hat. Aber sie hat Mut gemacht, sich um Lösungen zu bemühen. Der Dorfgeistliche, der gegen Kirche und Adel aufmuckt und sich als Atheist bekennt, eröffnet ein Zeitalter, das nichts mehr ungeprüft hinnehmen wird, das die Herrschaft der Lüge überführen, Licht in die bestehende oder die absichtsvoll erzeugte Dunkelheit bringen will. Wenn 1789 in der "Erklärung der Menschenrechte" die Gleichheit aller Menschen gefordert wird, so musste doch vorher geklärt werden, was denn die freien Individuen sind, die sich hier zu einer Gesellschaft der Gleichen zusammentun sollen. Da diese Frage nicht leicht zu klären ist, stellt sich die Aufklärung trotz gemeinsamer Grundlage nicht als einheitliche Denkrichtung dar. Sie ist ein Zeitalter der Auseinandersetzung, des Widerspruchs. Die Aufklärer brauchten sich nur umzusehen, um zu erfahren, was Widerspruch herausfordern musste. Daher spricht dieses Buch nicht nur von ihren Theorien, sondern auch von ihrer Lebenswirklichkeit; Denken und Leben sind nicht zu trennen.

Produktinformationen

Titel: Licht und Lüge
Untertitel: Aufklärung in Frankreich
Schöpfer:
Autor:
EAN: 9783826055478
ISBN: 978-3-8260-5547-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 358
Gewicht: 550g
Größe: H233mm x B154mm x T30mm
Veröffentlichung: 18.09.2014
Jahr: 2014
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