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Die ewige Krise
Armin Müller , Torsten Graap

Bücher, Aufsätze, Interviews und Talkshows hat es doch wahrlich genügend zur Finanzkrise gegeben. Und nun kommt noch so ein Buch d... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 282 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Bücher, Aufsätze, Interviews und Talkshows hat es doch wahrlich genügend zur Finanzkrise gegeben. Und nun kommt noch so ein Buch daher, viel zu spät, die Krise schien längst überwunden, zumindest in Deutschland. Der Schein trügt - die Verschuldung der Staaten und vor allem vieler Finanzinstitute ist nach wie vor exorbitant hoch. In der zweiten Jahreshälfte 2012 droht das Euro-System zu kollabieren und damit auch Deutschland in den Abgrund zu reißen. Dieses Buch versucht, die tieferliegenden Ursachen für derartige Finanzkrisen aufzuspüren. Dass die derzeitige Krise keine reine Wirtschaftskrise verkörpert, sondern vielmehr eine Krise der westlichen Staaten und ihrer kulturellen sowie moralischen Fundamente darstellt, wird von den Autoren systematisch herausgearbeitet. Dazu werden nicht nur die Dogmen in der Wirtschaftswelt, wie die Selbstheilungskraft der Märkte oder die Fiktion des "homo oeconomicus", einer kritischen Prüfung unterzogen, auch das herkömmliche Verständnis von Wirtschaften unter ethischen Anforderungen wird näher beleuchtet. Die Verfasser sind der Meinung, dass Wirtschaften keinen Selbstzweck verkörpert, sondern per Saldo einen nicht nur materiellen Nutzen für die Gesellschaft erbringen muss. Insbesondere sozio-kulturelle Ursachen für Wirtschaftskrisen werden als die eigentlichen Ansatzpunkte für ein umfassendes Verständnis betrachtet. Hierzu gehören kontraproduktive Einstellungen und Verhaltensweisen, die auf kurzfristigem und linearem Denken basieren, aber auch das zu beobachtende "Herdentier"-Verhalten beim Massenkonsum oder bei Anlagestrategien. Dort wo es sinnvoll erscheint, werden Erkenntnisse der Hirnforschung genutzt, um zu fundierten Erklärungen beizutragen. Zum Schluss werden Einschätzungen der Verfasser zur wirtschaftlichen Entwicklung und mögliche Lösungswege aus der Krise aufgezeigt.

Autorentext
Dr. rer. pol. Armin Müller, Studium der VWL an der Uni Augsburg;1980 Promotion; danach Berufspraxis in der Privatwirtschaft, bei einer großen WP-Gesellschaft (DTG) und der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH; Professur an der FH München für Managementlehre und Betriebliches Rechnungswesen;seit WS 1996 Professur an der FH Ingolstadt für Managementlehre, Kostenrechnung und Kostenmanagement sowie Controlling.

Klappentext

Bücher, Aufsätze, Interviews und Talkshows hat es doch wahrlich genügend zur Finanzkrise gegeben. Und nun kommt noch so ein Buch daher, viel zu spät, die Krise schien längst überwunden, zumindest in Deutschland. Der Schein trügt - die Verschuldung der Staaten und vor allem vieler Finanzinstitute ist nach wie vor exorbitant hoch. In der zweiten Jahreshälfte 2012 droht das Euro-System zu kollabieren und damit auch Deutschland in den Abgrund zu reißen. Dieses Buch versucht, die tieferliegenden Ursachen für derartige Finanzkrisen aufzuspüren. Dass die derzeitige Krise keine reine Wirtschaftskrise verkörpert, sondern vielmehr eine Krise der westlichen Staaten und ihrer kulturellen sowie moralischen Fundamente darstellt, wird von den Autoren systematisch herausgearbeitet. Dazu werden nicht nur die Dogmen in der Wirtschaftswelt, wie die Selbstheilungskraft der Märkte oder die Fiktion des "homo oeconomicus", einer kritischen Prüfung unterzogen, auch das herkömmliche Verständnis von Wirtschaften unter ethischen Anforderungen wird näher beleuchtet. Die Verfasser sind der Meinung, dass Wirtschaften keinen Selbstzweck verkörpert, sondern per Saldo einen nicht nur materiellen Nutzen für die Gesellschaft erbringen muss. Insbesondere sozio-kulturelle Ursachen für Wirtschaftskrisen werden als die eigentlichen Ansatzpunkte für ein umfassendes Verständnis betrachtet. Hierzu gehören kontraproduktive Einstellungen und Verhaltensweisen, die auf kurzfristigem und linearem Denken basieren, aber auch das zu beobachtende "Herdentier"-Verhalten beim Massenkonsum oder bei Anlagestrategien. Dort wo es sinnvoll erscheint, werden Erkenntnisse der Hirnforschung genutzt, um zu fundierten Erklärungen beizutragen. Zum Schluss werden Einschätzungen der Verfasser zur wirtschaftlichen Entwicklung und mögliche Lösungswege aus der Krise aufgezeigt.

Produktinformationen

Titel: Die ewige Krise
Untertitel: Warum wir aus der (Wirtschafts-)Krise nicht herauskommen
Autor: Armin Müller Torsten Graap
EAN: 9783895189753
ISBN: 978-3-89518-975-3
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Metropolis
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 282
Gewicht: 378g
Größe: H211mm x B136mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.09.2012
Jahr: 2012
Land: DE

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