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Das Verfahren der Einbildung

  • Kartonierter Einband
  • 274 Seiten
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Ausgehend von einer Kritik aktueller Theorien des ästhetischen Scheins (K.H. Bohrer, R. Bubner) zeigt diese Studie, daß Schiller u... Weiterlesen
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Beschreibung

Ausgehend von einer Kritik aktueller Theorien des ästhetischen Scheins (K.H. Bohrer, R. Bubner) zeigt diese Studie, daß Schiller und Humboldt am Beginn moderner Ästhetik als philosophischer Disziplin ein idealtypisches Modell ästhetischer Erfahrung von großer explanativer Kraft entwickeln, das den gegenwärtigen Verkürzungen des Wahrnehmungsbegriffs ante tempus widerspricht. Im Rückgriff auf die Funktion der Einbildungskraft in der Philosophie Kants wird ästhetische Erfahrung als interessengeleitete Objektivationsleistung des Transzendentalen Subjekts bestimmt. Die traditionellen kunstphilosophischen Probleme des "Schönen" und des "Erhabenen" werden integriert in ein Konzept reflektierter Wahrnehmung, das sich am Transzendentalen Schematismus der Erkenntnistheorie orientiert. Dabei wächst dem Zeitschema der Simultaneität besondere Bedeutung zu.

Autorentext

Der Autor: Armin Göbels wurde 1960 in Kettwig an der Ruhr geboren. Er studierte zunächst Psychologie, dann Sprachwissenschaften und Philosophie an der Universität Hamburg. Während seiner Promotion arbeitete er als Lehrbeauftragter in verschiedenen Projekten zur sprachlichen und sozialen Integration von Zuwanderern; Promotion 1994.



Klappentext

Ausgehend von einer Kritik aktueller Theorien des ästhetischen Scheins (K.H. Bohrer, R. Bubner) zeigt diese Studie, daß Schiller und Humboldt am Beginn moderner Ästhetik als philosophischer Disziplin ein idealtypisches Modell ästhetischer Erfahrung von großer explanativer Kraft entwickeln, das den gegenwärtigen Verkürzungen des Wahrnehmungsbegriffs ante tempus widerspricht. Im Rückgriff auf die Funktion der Einbildungskraft in der Philosophie Kants wird ästhetische Erfahrung als interessengeleitete Objektivationsleistung des Transzendentalen Subjekts bestimmt. Die traditionellen kunstphilosophischen Probleme des «Schönen» und des «Erhabenen» werden integriert in ein Konzept reflektierter Wahrnehmung, das sich am Transzendentalen Schematismus der Erkenntnistheorie orientiert. Dabei wächst dem Zeitschema der Simultaneität besondere Bedeutung zu.



Inhalt

Aus dem Inhalt: «Schein» versus «Form» - Antizipierte Synthesis - Schema und Symbol - Mimetische Transformation - Gestalt und Einbildungskraft.

Produktinformationen

Titel: Das Verfahren der Einbildung
Untertitel: Ästhetische Erfahrung bei Schiller und Humboldt
Autor:
EAN: 9783631473870
ISBN: 978-3-631-47387-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 274
Gewicht: 360g
Größe: H210mm x B151mm x T18mm
Jahr: 1994
Auflage: Neuausg.