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Tiere und Tod

  • Kartonierter Einband
  • 150 Seiten
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In der fünften Ausgabe von Tierstudien geht es um das Thema "Tiere und Tod". Tiere werden Opfer von Krankheiten, Unfälle... Weiterlesen
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Beschreibung

In der fünften Ausgabe von Tierstudien geht es um das Thema "Tiere und Tod". Tiere werden Opfer von Krankheiten, Unfällen oder von Altersschwäche. Doch die Geschichte des Tier-Mensch-Verhältnisses ist nicht nur geprägt vom natürlichen Tod von Tieren, sondern vor allem auch vom gewaltsamen Tod. Zuweilen töten Tiere Menschen; viel häufiger ist es aber in heutiger Zeit, dass Menschen Tiere töten, direkt und indirekt durch ihre Lebensweise: Nicht nur bei der Schlachtung, sondern auch bei Sport und Spiel, im Krieg und in der Forschung, durch Umweltzerstörung oder Gedankenlosigkeit, beim Opferritus oder durch vom Gesundheitsamt angeordnete Massentötungen. Dabei wird der Tod von Individuen verschiedener Tierspezies unterschiedlich bewertet. Manche Todesfälle werden betrauert, andere nicht. Es wird sogar bezweifelt, dass Tiere überhaupt eine Vorstellung vom Tod haben, doch können Menschen dies nicht wissen. Die Beiträge dieser Ausgabe fragen danach, wie, warum und wo Tiere sterben und wie der Tod von Tieren erlebt, gerechtfertigt, repräsentiert, verarbeitet oder verdrängt wird. Dafür setzen sie sich mit Tieropfern, Tiergräbern, Stierkampf, gestrandeten Walen und der Rolle von Tieren im Krieg auseinander, untersuchen Repräsentationen des Todes von Tieren in der Kunst und im Film oder Verkörperungen des Todes in Tiergestalt sowie den Tod von Tieren aus phänomenologischer Sicht.

Autorentext

Jessica Ullrich (Dr. phil) ist Lehrbeauftragte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Sie kuratierte diverse Ausstellungen von zeitgenössischer Skulptur und Fotografie. Sie ist Mitglied des Senior Editorial Board von "Antennae, Journal for Nature in the Visual Arts", Repräsentantin und Board-Mitglied von Minding Animals Germany und Mitglied von Bündnis für Mensch und Tier, München, ferner von Animalität und Ästhetik Berlin, der Forschungsinitiative Tiertheorie (FiTT), CLAS (Cultural Literary Animal Studies) an der Universität Würzburg und Animals in History, einer von den Universitäten Konstanz, Wien und Zürich getragenen Gemeinschaftsinitiative. Ullrich studierte Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Germanistik in Frankfurt am Main sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Sie promovierte zu dem Thema "Wachs als ästhetisches Material. Körper und Körperfragmente in der Wachsbildnerei am Ende des 20. Jahrhunderts und ihre kulturhistorischen Einflüsse". Im Kontext der Human Animal Studies veröffentlichte sie u.a. gemeinsam mit Friedrich Weltzien und Heike Fuhlbrügge den Sammelband "Ich, das Tier. Tiere als Persönlichkeiten in der Kulturgeschichte" (Reimer, 2008). Antonia Ulrich (M.A.) ist Doktorandin am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. Sie arbeitet zum Thema einer feministischen Resignifizierung kultureller (Re-)Produktion. Ulrich war Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses (DFG) an der Universität der Künste Berlin. Sie publiziert und lehrt zu den Forschungsschwerpunkten: Philosophie der Kunst und Ästhetik, vor allem Kreativitätstheorie und Produktionsästhetik; politische, medien- und genderspezifische Bedingungen der Philosophie und der Kunst; die Ränder der Philosophie sowie Animal Studies. Sie co-kuratierte unter anderem die Ausstellung Tier-Werden, Mensch-Werden in der NGBK Berlin (2009) und ist Mitglied von Minding Animals Germany, Animalität und Ästhetik Berlin sowie CLAS (Cultural Literary Animal Studies) an der Universität Würzburg. Ulrich studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur in Hamburg und in Paris.



Klappentext

In der fünften Ausgabe von "Tierstudien". geht es um das Thema "Tiere und Tod".. Alle Tiere sterben. Sie werden Opfer von Krankheiten, Unfällen oder von ,Altersschwäche'. Doch die Geschichte des Tier-Mensch-Verhältnisses ist nicht nur geprägt vom natürlichen Tod von Tieren, sondern vor allem vom gewaltsamen Tod. Menschen töten Tiere direkt und indirekt durch ihre Lebensweise: Nicht nur bei der Schlachtung, sondern auch bei Sport und Spiel, im Krieg und in der Forschung, durch Umweltzerstörung oder Gedankenlosigkeit, beim Opferritus oder sogar durch richterlich angeordnete Hinrichtungen. Dabei wird der Tod von Individuen verschiedener Tierspezies unterschiedlich bewertet. Manche Todesfälle werden betrauert, andere nicht. Es wird häufig bezweifelt, dass Tiere überhaupt eine Vorstellung vom Tod haben. So erscheint der Tod eines Tieres oft weniger gravierend als der eines Menschen. Die Beiträge dieser Ausgabe fragen danach, wie, warum und wo Tiere sterben und wie der Tod von Tieren erlebt, gerechtfertigt, repräsentiert und verarbeitet wird. Dafür setzen sie sich mit Tieropfern, Tiergräbern, Stierkampf, Euthanasie, gestrandeten Walen und der Rolle von Tieren im Krieg auseinander, untersuchen Repräsentationen des Todes von Tieren in der Kunst und im Film oder Verkörperungen des Todes in Tiergestalt sowie den Tod von Tieren aus phänomenologischer Sicht.

Produktinformationen

Titel: Tiere und Tod
Untertitel: Tierstudien 05/2014
Editor:
Autor:
EAN: 9783943414400
ISBN: 978-3-943414-40-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Neofelis Verlag GmbH
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 150
Gewicht: 275g
Größe: H211mm x B134mm x T20mm
Veröffentlichung: 03.04.2014
Jahr: 2014
Land: DE