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Die Schlechtleistung des Arbeitnehmers im Synallagma des Arbeitsvertrags

  • Kartonierter Einband
  • 297 Seiten
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Eine verschuldensunabhängige Haftung des Arbeitnehmers für Schlechtleistungen ist mit 326 Abs. 1 Satz 2 BGB und der Differenzierun... Weiterlesen
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Beschreibung

Eine verschuldensunabhängige Haftung des Arbeitnehmers für Schlechtleistungen ist mit 326 Abs. 1 Satz 2 BGB und der Differenzierung des Schulrechts zwischen den Leistungsstörungstatbeständen der Nicht- und der Schlechtleistung nicht zu vereinbaren. Auch eine Ausweitung des Tatbestands der Nichtleistung auf Grundlage eines funktionalen Teilleistungsbegriffs scheidet aus. Demgegenüber stehen einer verschuldensabhängigen Haftung des Arbeitnehmers für objektiv bestimmte Schlechtleistungen keine durchgreifenden Bedenken entgegen. Der Austausch von Arbeit und Lohn darf nicht losgelöst von den Strukturprinzipien des Arbeitsverhältnisses betrachtet werden. Gerade die Abhängigkeit des Arbeitnehmers und seine Einbindung in eine fremde Arbeitsorganisation verlangen nach einer gesteigerten Sensibilität des Rechtsanwenders für die arbeitsvertragliche Interessenlage und Risikoverteilung.

Autorentext

Arendt Gast studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Paris und Berlin. Von 2005 bis 2009 war er in Hamburg am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht von Matthias Jacobs an der Bucerius Law School als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Die Bucerius Law School promovierte Arendt Gast im Jahr 2012. Seit dem Abschluss seines Referendariats am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg im Jahr 2011 ist er in der Kanzlei Zimmermann, Scholz und Partner als Rechtsanwalt tätig und berät Gewerkschaften, Betriebsräte und Arbeitnehmer im Kollektiv- und Individualarbeitsrecht.



Klappentext

Eine verschuldensunabhängige Haftung des Arbeitnehmers für Schlechtleistungen ist mit § 326 Abs. 1 Satz 2 BGB und der Differenzierung des Schuldrechts zwischen den Leistungsstörungstatbeständen der Nicht- und der Schlechtleistung nicht zu vereinbaren. Auch eine Ausweitung des Tatbestands der Nichtleistung auf Grundlage eines funktionalen Teilleistungsbegriffs scheidet aus. Demgegenüber stehen einer verschuldensabhängigen Haftung des Arbeitnehmers für objektiv bestimmte Schlechtleistungen keine durchgreifenden Bedenken entgegen. Der Austausch von Arbeit und Lohn darf nicht losgelöst von den Strukturprinzipien des Arbeitsverhältnisses betrachtet werden. Gerade die Abhängigkeit des Arbeitnehmers und seine Einbindung in eine fremde Arbeitsorganisation verlangen nach einer gesteigerten Sensibilität des Rechtsanwenders für die arbeitsvertragliche Interessenlage und Risikoverteilung.



Zusammenfassung
quot;Dass es nur wenige Beiträge in der österreichischen fachspezifischen Literatur gibt, die sich (eingehend) mit der Frage der Schlechtleistung im Arbeitsverhältnis befassen, ist beinahe untertrieben. Auch oder gerade deshalb kann die Lektüre des Werks von Gast [...] nur empfohlen werden." Elisabeth Brameshuber, in: Das Recht der Arbeit, 2/2016

Inhalt

§ 1 Das Synallagma des Arbeitsvertrags - ein vernachlässigtes Stiefkind der Arbeitsrechtswissenschaft § 2: Der Arbeitsvertrag als Austauschvertrag § 3: Arbeitnehmerseitige Leistungsstörungen und das Synallagma des Arbeitsvertrags Der Begriff Synallagma als Bezeichnung für die Austauschbeziehung in gegenseitigen Verträgen - Sicherung des Leistungsaustauschs durch das genetische, konditionelle und funktionelle Synallagma - Arbeitnehmerseitige Leistungsstörungen als Problem des konditionellen Synallagmas § 4: Die Schlechtleistung des Arbeitnehmers als Problem des konditionellen Synallagmas und seiner Durchbrechungen Das konditionelle Synallagma als wesentlicher Bestandteil der Zweckstruktur des gegenseitigen Vertrags - Das Prinzip des konditionellen Synallagmas und die Schlechterfüllung der Arbeitspflicht - Gründe für eine Durchbrechung des konditionellen Synallagmas im Arbeitsverhältnis - Lohnminderungsrecht de lege ferenda? § 5: Abgrenzung von teilweiser Nichterfüllung und Schlechterfüllung der Arbeitspflicht Grundsätzlicher Vorrang der Schlechterfüllung nach §§ 434 Abs. 3, 633. Abs. 2 Satz 3 BGB analog? - Lohnminderung bei funktionalen Teilleistungen nach Kerstin Tillmanns - Die Arbeitsleistung als lediglich zeitlich teilbare Leistung - Maßgebliche Identifikationsmerkmale für die Unterscheidung von Nicht- und Schlechterfüllung der Arbeitspflicht § 6: Verschuldensabhängige Haftung des Arbeitnehmers für Schlechtleistungen § 7: Abgrenzung von ordnungsgemäßer Leistung und Schlechterfüllung der Arbeitspflicht § 8: Ersatz des Minderwerts der Arbeitsleistung § 9: Zusammenfassung Literaturverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Schlechtleistung des Arbeitnehmers im Synallagma des Arbeitsvertrags
Untertitel: Eine Untersuchung des rechtlichen Verhältnisses von Arbeit und Lohn
Autor:
EAN: 9783428140534
ISBN: 978-3-428-14053-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 297
Gewicht: 455g
Größe: H233mm x B159mm x T20mm
Veröffentlichung: 23.12.2014
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage

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