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Archive zur Musikkultur nach 1945

  • Kartonierter Einband
  • 776 Seiten
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Die archivische Überlieferung war im DFG-Projekt "Kontinuitäten und Brüche im Musikleben der Nachkriegszeit" Gegenstand ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die archivische Überlieferung war im DFG-Projekt "Kontinuitäten und Brüche im Musikleben der Nachkriegszeit" Gegenstand einer quellenkundlichen Untersuchung. Die Ergebnisse des archivwissenschaftlichen Teilprojekts werden in diesem Band vorgelegt. Um eine vergangene Musikkultur beschreiben zu können, müssen archivalische Quellen herangezogen werden. Die Überlieferung ist aber, gemessen an der Fülle des Lebens, unvollständig und perspektivisch gebrochen. Der Prozess des Archivierens unterliegt manchen Zufällen und ist von vielfältigen Bedingungen abhängig; finanzielle Ressourcen, die Rechtslage, Regeln und Konventionen der archivarischen Praxis sowie Wertungen und Gewichtungen, die in Traditionen des Erinnerns und des Umgangs mit Musik verankert sind, wirken sich aus. Ziel des Bandes ist es, für das Musikleben der Nachkriegszeit in Deutschland eine Zwischenbilanz der Überlieferungsbildung zu ziehen. Der derzeitige Stand der Archivarbeit soll, soweit überschaubar, resümiert werden. Ein Verzeichnis von 218 ausgewählten Archiven mit 1.382 Beständen gibt einen Überblick der Quellenlage. Darüber hinaus werden in 23 Textbeiträgen wichtige Aspekte der Archivarbeit praxisnah beleuchtet. Der Stellenwert der Archive als Brücke zur Vergangenheit wird sichtbar.

Autorentext
Dr. phil. Dietmar Schenk, Leiter des Archivs der Universität der Künste Berlin, das er in seiner heutigen Form aufbaute. Studium der Geschichte, Philosophie und Mathematik in Hamburg und Münster/Westf., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gießen, Archivreferendar am Hauptstaatsarchiv Düsseldorf (mit Besuch der Archivschule Marburg). Arbeitsschwerpunkte auf dem Gebiet der Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Archivtheorie und Archivgeschichte.

Klappentext

Die archivische Überlieferung war im DFG-Projekt "Kontinuitäten und Brüche im Musikleben der Nachkriegszeit" Gegenstand einer quellenkundlichen Untersuchung. Die Ergebnisse des archivwissenschaftlichen Teilprojekts werden in diesem Band vorgelegt. Um eine vergangene Musikkultur beschreiben zu können, müssen archivalische Quellen herangezogen werden. Die Überlieferung ist aber, gemessen an der Fülle des Lebens, unvollständig und perspektivisch gebrochen. Der Prozess des Archivierens unterliegt manchen Zufällen und ist von vielfältigen Bedingungen abhängig; finanzielle Ressourcen, die Rechtslage, Regeln und Konventionen der archivarischen Praxis sowie Wertungen und Gewichtungen, die in Traditionen des Erinnerns und des Umgangs mit Musik verankert sind, wirken sich aus. Ziel des Bandes ist es, für das Musikleben der Nachkriegszeit in Deutschland eine Zwischenbilanz der Überlieferungsbildung zu ziehen. Der derzeitige Stand der Archivarbeit soll, soweit überschaubar, resümiert werden. Ein Verzeichnis von 218 ausgewählten Archiven mit 1.382 Beständen gibt einen Überblick der Quellenlage. Darüber hinaus werden in 23 Textbeiträgen wichtige Aspekte der Archivarbeit praxisnah beleuchtet. Der Stellenwert der Archive als Brücke zur Vergangenheit wird sichtbar.



Zusammenfassung
"Nicht nur für Musikwissenschaftler und -historiker wird dieses Buch bald einen festen Platz unter den nützlichen Nachschlagewerken gefunden haben. Auch Archivare, Bibliothekare, Dokumentare, Dramaturgen, Journalisten, Autoren, Musiker werden es in ihren Recherchen mit einbeziehen." Rüdiger Albrecht, info-netz-musik.net, 9. Februar 2017

Inhalt

- Einleitung I Texte 1. Archive der Kunst - im Blickpunkt der Wissenschaft - Dörte Schmidt: "Nachlass zu Lebzeiten". (Selbst-)Archivierung als auf Dauer gestellte künstlerische Selbstvergewisserung - Sayuri Hatano: Ein Paperchase. Auf der Suche nach dem Nachlass der Berliner Konzertagenten Hermann und Louise Wolff und ihrer Familie 2. Der Prozess des Archivierens und der Archivforschung - Rainer Hering: Information komprimieren ... Übernahme und Bewertung behördlicher Unterlagen als archivarische Aufgabe - Enno Stahl: Über Dokumentationsprofile kultureller Bestände. Das Beispiel Musik - Lynne Heller, Erwin Strouhal: Von der Registratur zum Archiv - Dietmar Schenk: Darf das Archivale beim Verzeichnen gelesen werden? - Sarah Strömer: Der Archivbesuch beginnt in den eigenen vier Wänden. Über die Möglichkeiten und Grenzen der Onlinerecherche - Susanne Kogler: Archivierung im digitalen Zeitalter oder: Auf dem Weg zum Archiv als vielfältig vernetztem Forschungsraum 3. Musikarchive - Institutionen und Bestände - Martina Rebmann: Die Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Ein "Archiv der musikalischen Kunst, zur Beförderung eines gründlichen Studiums derselben" - Reinhard Lorenz: Das Internationale Archiv für Jazz und populäre Musik der Lippmann + Rau-Stiftung Eisenach - Helge Grünewald: Diener verschiedener Interessen. Das historische Archiv der Berliner Philharmoniker - Kim Feser, Susanne Heiter, Dörte Schmidt: "Ereignis" Darmstadt. Das "Archiv" des Internationalen Musikinstituts Darmstadt oder: Wie überliefert man Auseinandersetzungen mit und über Kunst? - Thekla Kluttig: Verlagsarchive. Überreste von Kunstbegeisterung und Geschäftssinn - Antje Kalcher: Achtzig Jahre mit vier Saiten. Der Nachlass des Geigers und Violinpädagogen Max Rostal 4. Musikgeschichtliche Quellen in nicht allein der Musik gewidmeten Archiven - Rico Quaschny: Von Liszt-Briefen, dem "Westfalenlied" und Stadthymnen. Musikgeschichtliche Quellen in Stadtarchiven - Christoph Schmider: Musikgeschichtliche Quellen in Kirchenarchiven. Das Erzbischöfliche Archiv Freiburg - Jutta Lambrecht: Das Gedächtnis des Rundfunks. Rundfunkarchive und ihre Bedeutung für die Musikwissenschaft - Jürgen Bacia, Cornelia Wenzel: Der Sound der Bewegungen oder: Kommt die Musik in den Freien Archiven an? - Wilhelm Füßl: Elektronische Klangwelten im Deutschen Museum - Anne Mitzscherling: Besonderheiten der Musikkultur in der DDR und ihre Auswirkungen auf die heutigen Überlieferungen 5. Archivarbeit und Erinnerungskultur. Überlieferungen im Kontext von Exil und Nachkriegszeit - Matthias Pasdzierny: "Ein sonderbares Gefühl [...] eine abgebrochene Karriere in DM ausgedrückt zu sehen". Entschädigungs- und VdN-Akten als musikgeschichtliche Quellen - Jörn Kischlat: "Stories that go far beyond names". Die Bestände des Archivs des International Tracing Service in Bad Arolsen - Daniela Fugellie: Spuren deutschsprachiger Musikkultur des 20. Jahrhunderts in lateinamerikanischen Archiven II Verzeichnis - Ausgewählte Archive in Deutschland und ihre Bestände zur Musikkultur nach 1945. Ein sachthematisches Verzeichnis. Bearbeitet von Antje Kalcher - Hinweise zur Nutzung des Verzeichnisses Anhang Abkürzungsverzeichnis Bildnachweis Autorinnen und Autoren Danksagung Personenregister CD-Beilage: Verzeichnis archivalischer Quellen als Datenbank

Produktinformationen

Titel: Archive zur Musikkultur nach 1945
Untertitel: Verzeichnis und Texte
Editor:
EAN: 9783869164977
ISBN: 978-3-86916-497-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Edition Text + Kritik
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 776
Gewicht: 1136g
Größe: H231mm x B154mm x T43mm
Veröffentlichung: 14.10.2016
Jahr: 2016
Auflage: 1. Aufl.