Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die Moderne und Platon

  • Kartonierter Einband
  • 596 Seiten
Eine provokative These zum Diskussionspunkt Antike - Moderne Der Bruch mit dem Mittelalter, aus dem sich die Moderne entwickelt ha... Weiterlesen
20%
42.00 CHF 33.60
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 3 Wochen.

Beschreibung

Eine provokative These zum Diskussionspunkt Antike - Moderne Der Bruch mit dem Mittelalter, aus dem sich die Moderne entwickelt hat, zeichnet sich durch eine umfassende Hinwendung zur Welt des empirisch Erfahrbaren und Individuellen aus. Diese Wende war eine Absage an Platons Vorstellung, es gebe eine eigene Wirklichkeit des Rationalen und Geistigen. Eine Auseinandersetzung auf gleichem Niveau mit dem "alten", von Platon ausgehenden Rationalitätsbegriff hielt schon die Renaissance nicht mehr für nötig. Dieser bis heute nicht eingelösten Aufgabe stellt sich dieses Buch und versucht, in einer Gegenüberstellung der Argumente für den Vorzug eines an der Theorie oder an der Praxis orientierten Lebens eine Verlust- und Gewinn-Bilanz zu geben.

Positionsbestimmung. Erhebt die Aufklärung zu Recht den Anspruch, zum ersten Mal eine kritische Erkenntnisbegründung gegeben zu haben? Der Autor geht diesem modernen Vorurteil und seinen historischen Gründen nach und zeigt, dass es angesichts eines großen Textcorpus antiker Erkenntniskritik nicht haltbar ist. Die 'Moderne' hat nicht "die" Vernunft "entdeckt", sondern einen anderen Vernunftbegriff. Der Anspruch, allein dieser neue Vernunftbegriff garantiere Selbstbestimmung und Freiheit, hatte einen bis heute nachwirkenden Kulturbruch zur Folge. Das Buch öffnet den Blick auf andere Formen der Rationalität und auf neue Möglichkeiten der Verständigung mit der eigenen Geschichte.

Autorentext
Arbogast Schmitt, Professor für Literatur und Philosophie der griechischen Antike, Universität Marburg

Klappentext

Positionsbestimmung. Erhebt die Aufklärung zu Recht den Anspruch, zum ersten Mal eine kritische Erkenntnisbegründung gegeben zu haben? Der Autor geht diesem modernen Vorurteil und seinen historischen Gründen nach und zeigt, dass es angesichts eines großen Textcorpus antiker Erkenntniskritik nicht haltbar ist. Die Moderne hat nicht "die" Vernunft "entdeckt", sondern einen anderen Vernunftbegriff. Der Anspruch, allein dieser neue Vernunftbegriff garantiere Selbstbestimmung und Freiheit, hatte einen bis heute nachwirkenden Kulturbruch zur Folge. Das Buch öffnet den Blick auf andere Formen der Rationalität und auf neue Möglichkeiten der Verständigung mit der eigenen Geschichte.

Produktinformationen

Titel: Die Moderne und Platon
Untertitel: Zwei Grundformen europäischer Rationalität
Autor:
EAN: 9783476022455
ISBN: 978-3-476-02245-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Metzler-Pöschel
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 596
Gewicht: 991g
Größe: H230mm x B155mm
Jahr: 2008
Auflage: 2. A.
Land: DE
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen