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Partizipation in der Stadtplanung
Antonia Levy

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 144 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Universität Kassel (Stadtplanung / Landschaftsplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Dem Einsatz neuer Medien, wie z.B. Internet oder Computersimulationen, im Rahmen von Beteiligungsverfahren in der Planung wird zunehmend Aufmerksamkeit zuteil. Mit der verstärkten Verbreitung des Internet als Informations- und Kommunikationsmedium verbinden sich Hoffnungen, Partizipationsmöglichkeiten durch die Erleichterung des Informationszugang und direkter Kommunikation zu verbessern. Ziel dieser Arbeit ist es zu analysieren, inwieweit diese Erwartungen realistisch sind. Das erste Kapitel geht der Frage nach, was unter Partizipation zu verstehen ist. Der Begriff stammt aus der Politikwissenschaft, in welcher verschiedene Theorien zur Partizipation entwickelt worden sind. Einigkeit besteht darin, dass Partizipation neben Freiheit und Gleichheit eine Grundvoraussetzung von Demokratie und unabdingbar für die Legitimation demokratischer Entscheidungen ist. Die konkrete Ausgestaltung von Partizipation ist jedoch vom jeweiligen Demokratieverständnis abhängig. Da Stadtplanung und Stadtentwicklung nicht unabhängig von der Einbettung in das jeweilige politische System begriffen werden können, ist es von Bedeutung, die politischen und zeitgeschichtlichen Rahmenbedingung zu kennen, in denen Beteiligungsprozesse vollzogen werden. Darüber hinaus ist es wichtig aufzuzeigen, welche Möglichkeiten und Grenzen von Partizipation aus politikwissenschaftlicher Sicht gesehen werden. Im Mittelpunkt des zweiten Kapitels steht die Partizipation in der Stadtplanung. Um ein Verständnis für die Praxis von Partizipation zu bekommen, muss diese in ihrem speziellen historischen Kontext gesehen werden. Wie deutlich werden wird, haben sich sowohl das Aufgabenspektrum der Stadtplanung als auch die Ansprüche und Realisierung von Beteiligung ständig erweitert. In jüngerer Vergangenheit jedoch sind durchaus Brüche und gegenläufige Entwicklungen im Hinblick auf die Gewährung von Partizipation festzustellen. Gleichzeitig kann heute eine Unterscheidung zwischen formellen Beteiligungsverfahren einerseits und informellen Beteiligungsformen andererseits getroffen werden, woraus sich sehr unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an Partizipation ergeben. Zur Bestimmung der Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligung spielen des weiteren Faktoren wie die Entwicklung von bürgerschaftlichem Engagement und sozialer Ungleichheit eine besondere Rolle. Auf der Grundlage der ersten beiden Kapitel geht das dritte Kapitel der Frage nach, inwieweit die Hoffnungen auf verbesserte Partizipationsmöglichkeiten durch den Einsatz neuer Medien berechtigt sind. Anhand der Thesen einer elektronischen Demokratie werden erste praktische Erfahrungen der Planungsbeteiligung durch neue Medien auf ihre eventuell verbesserte Teilhabe hin untersucht. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einführung4 1.Partizipation und Demokratie5 1.1Grundlagen der Demokratietheorie6 1.2Normatives versus instrumentelles Demokratieverständnis9 1.2.1Elitäres Demokratieverständnis11 1.2.2Egalitäres Demokratieverständnis14 1.3Repräsentative versus direkte Demokratie17 1.3.1Direkte Demokratie der Schweiz19 1.3.2Repräsentative Demokratie der BRD24 1.4Möglichkeiten und Grenzen politischer Partizipation37 2.Partizipation in der Stadtplanung48 2.1Geschichte von Partizipation in der Planung49 2.1.1Stadtplanung im Wandel50 2.1.2Entwicklung von Partizipation in der Planung62 2.2Partizipation in der Planung heute69 2.2.1Aufgaben der Planung und formelle Beteiligung69 2.2.2Neue Planungsverfahren und informelle Beteiligung77 2.3Möglichkeiten und Grenzen informeller P...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Dem Einsatz neuer Medien, wie z.B. Internet oder Computersimulationen, im Rahmen von Beteiligungsverfahren in der Planung wird zunehmend Aufmerksamkeit zuteil. Mit der verstärkten Verbreitung des Internet als Informations- und Kommunikationsmedium verbinden sich Hoffnungen, Partizipationsmöglichkeiten durch die Erleichterung des Informationszugang und direkter Kommunikation zu verbessern. Ziel dieser Arbeit ist es zu analysieren, inwieweit diese Erwartungen realistisch sind. Das erste Kapitel geht der Frage nach, was unter Partizipation zu verstehen ist. Der Begriff stammt aus der Politikwissenschaft, in welcher verschiedene Theorien zur Partizipation entwickelt worden sind. Einigkeit besteht darin, dass Partizipation neben Freiheit und Gleichheit eine Grundvoraussetzung von Demokratie und unabdingbar für die Legitimation demokratischer Entscheidungen ist. Die konkrete Ausgestaltung von Partizipation ist jedoch vom jeweiligen Demokratieverständnis abhängig. Da Stadtplanung und Stadtentwicklung nicht unabhängig von der Einbettung in das jeweilige politische System begriffen werden können, ist es von Bedeutung, die politischen und zeitgeschichtlichen Rahmenbedingung zu kennen, in denen Beteiligungsprozesse vollzogen werden. Darüber hinaus ist es wichtig aufzuzeigen, welche Möglichkeiten und Grenzen von Partizipation aus politikwissenschaftlicher Sicht gesehen werden. Im Mittelpunkt des zweiten Kapitels steht die Partizipation in der Stadtplanung. Um ein Verständnis für die Praxis von Partizipation zu bekommen, muss diese in ihrem speziellen historischen Kontext gesehen werden. Wie deutlich werden wird, haben sich sowohl das Aufgabenspektrum der Stadtplanung als auch die Ansprüche und Realisierung von Beteiligung ständig erweitert. In jüngerer Vergangenheit jedoch sind durchaus Brüche und gegenläufige Entwicklungen im Hinblick auf die Gewährung von Partizipation festzustellen. Gleichzeitig kann heute eine Unterscheidung zwischen formellen Beteiligungsverfahren einerseits und informellen Beteiligungsformen andererseits getroffen werden, woraus sich sehr unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an Partizipation ergeben. Zur Bestimmung der Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligung spielen des weiteren Faktoren wie die Entwicklung von bürgerschaftlichem Engagement und sozialer Ungleichheit eine besondere Rolle. Auf der Grundlage der ersten beiden Kapitel geht das dritte Kapitel der Frage nach, inwieweit die Hoffnungen [...]

Produktinformationen

Titel: Partizipation in der Stadtplanung
Untertitel: Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes neuer Medien
Autor: Antonia Levy
EAN: 9783838681948
ISBN: 978-3-8386-8194-8
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: diplom.de
Genre: Geowissenschaften
Anzahl Seiten: 144
Gewicht: 216g
Größe: H211mm x B149mm x T15mm
Jahr: 2004

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