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Blattkritik
Anton Hunger

"Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können - das macht den Journalisten." Karl KrausJournalisten sollen aufklären, objektiv ... Weiterlesen
Fester Einband, 248 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

"Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können - das macht den Journalisten." Karl Kraus

Journalisten sollen aufklären, objektiv berichten, vollkommen unabhängig sein und so tun, als ob sie die Welt von einem Punkt außerhalb dieser Welt erklären könnten. Aber sie sind Teil dieser Welt, sie schreiben und senden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sie sind nicht objektiv, weil niemand objektiv ist und sie sind nicht unabhängig, schon gar nicht von redaktionellen Zwängen. In diesem Spannungsverhältnis haben Journalisten ihren Job zu machen: Zuweilen gelingt dies brillant, manchmal tatsächlich aufklärend, sehr oft aber biegen sie die Wahrheit, bis die Story passt. Der Anspruch, dem sie gerecht werden sollen, verleitet zu Selbstgerechtigkeit und zu einem moralischen Rigorismus, der bisweilen in Zynismus ausartet und Grenzüberschreitungen billigend in Kauf nimmt. Um solche Grenzüberschreitungen geht es in diesem Buch. Und um die Wahrnehmungsfähigkeit von Journalisten und Medienmachern, die sich von der Wahrnehmungsfähigkeit derer, die nicht in Redaktionen arbeiten, eklatant unterscheidet. An Beispielen wird gezeigt, dass Journalisten Maßstäbe, die sie an andere anlegen, für sich selbst nicht gelten lassen.

Anton 'Toni' Hunger weiß, wovon er schreibt. Er hat in seinem Journalistenleben bisweilen verletzende Kritik geübt und er hat später in seiner Sprecherrolle Verletzungen erfahren. Man muss ihm nicht in allem zustimmen, aber er legt den Finger in eine Wunde: Sein Buch, spannend und mit leichter Feder geschrieben, ist Pflichtlektüre für alle politisch Interessierten, die manchmal nicht verstehen können, warum Medien so ticken, wie sie ticken.

Autorentext
Anton Hunger, 1948 in Cham in Bayern geboren. Studierte Volkswirtschaft, Politik und Soziologie an den Universitäten Regensburg und Tübingen, absolvierte auch eine Lehre als Schriftsetzer und war viele Jahre Journalist, u.a. bei der Stuttgarter Zeitung. Von 1992 bis 2009 war er Kommunikationschef bei Porsche in Stuttgart. Mitgesellschafter beim Wirtschaftsmagazin »brand eins«, Kuratoriumsmitglied der Zeitenspiegel Reportageschule und ständiger Kolumnist beim »Medium Magazin«. Ausgezeichnet mit mehreren renommierten Journalistenpreisen, ausgezeichnet auch als PR-Manager des Jahres. Von ihm herausgegeben erschien 2002 bei Eichborn, später bei Wagenbach der Band »Das Davidprinzip«. 2007 hatte er bei Piper einen großen Erfolg mit seiner »Gebrauchsanweisung für Schwaben«. Anton Hunger lebt und arbeitet heute als Publizist am Starnberger See.

Klappentext

Journalisten sollen aufklären, objektiv berichten, vollkommen unabhängig sein und so tun, als ob sie die Welt von einem Punkt außerhalb dieser Welt erklären könnten. Aber sie sind Teil dieser Welt, sie schreiben und senden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sie sind nicht objektiv, weil niemand objektiv ist und sie sind nicht unabhängig, schon gar nicht von redaktionellen Zwängen. In diesem Spannungsverhältnis haben Journalisten ihren Job zu machen: Zuweilen gelingt dies brillant, manchmal tatsächlich aufklärend, sehr oft aber biegen sie die Wahrheit, bis die Story passt. Der Anspruch, dem sie gerecht werden sollen, verleitet zu Selbstgerechtigkeit und zu einem moralischen Rigorismus, der bisweilen in Zynismus ausartet und Grenzüberschreitungen billigend in Kauf nimmt. Um solche Grenzüberschreitungen geht es in diesem Buch. Und um die Wahrnehmungsfähigkeit von Journalisten und Medienmachern, die sich von der Wahrnehmungsfähigkeit derer, die nicht in Redaktionen arbeiten, eklatant unterscheidet. An Beispielen wird gezeigt, dass Journalisten Maßstäbe, die sie an andere anlegen, für sich selbst nicht gelten lassen.



Zusammenfassung
Journalisten sind Wegelagerer und Indiskretins. Helmut Schmidt

Inhalt

Inhalt Zum Verständnis 7 Theater bis zum Umfallen 13 Wer Wind sät 31 Das Netz und der Transparenzwahn 41 Urheberrecht und Shitstorm 55 Die Affärenflüsterer sind die ungeschützten Helden 63 Sex und die versteckten Kameras 81 Bild - Neues Leitmedium oder altes Schmuddelblatt? 94 Witwen schütteln 105 Rabatte, Upgrades, Einladungen - Empörung über das Normale 110 Die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftspresse ist verspielt 118 Exklusivität als heiße Ware 136 Die Bodenhaftung und der Pollenflug 141 Im Netz der Schattenmänner 149 Ein kleiner Schritt ins totale Abseits 166 Der seriöse Journalismus ist nicht unbefleckt 173 Wachsende Distanziertheit gegenüber den Medien 178 Lehrstücke für Skandalisierung 184 Der Medienfall Bögerl 192 Die Lüge als konstitutives Element unserer Gesellschaft 200 Brent Spar - für die Medien der Supergau 206 Die Unmöglichkeit des Nichtereignisses 215 Lust am Untergang 221 Journalisten verdecken ihre Spielkarten 227 Literatur 237

Produktinformationen

Titel: Blattkritik
Untertitel: Vom Glanz und Elend der Journaille
Autor: Anton Hunger
EAN: 9783863510596
ISBN: 978-3-86351-059-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Klöpfer & Meyer
Genre: Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 321g
Größe: H192mm x B123mm x T29mm
Jahr: 2013
Land: DE

Filialverfügbarkeit

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