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Die barocken Bauten des Jesuitenordens auf dem Gebiet des heutigen Österreich

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
Auch wenn vielerorts der Glanz des Goldes schon verblasst ist: Die barocken Bauten der Jesuiten lassen bis heute erahnen, welchen ... Weiterlesen
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Beschreibung

Auch wenn vielerorts der Glanz des Goldes schon verblasst ist: Die barocken Bauten der Jesuiten lassen bis heute erahnen, welchen Eindruck diese auf den Menschen der Gegenreformation gemacht haben müssen. Der Jesuitenorden setzte sie als gezieltes Mittel der Gegenreformation ein und überließ kein Detail dem Zufall. Für jeden Neubau gab es ein striktes Baugenehmigungsverfahren. Neben dem Bau repräsentativer Residenzen erfuhr im 17. Jahrhundert auch der Kirchen- und Klosterbau einen enormen Aufschwung, wobei der Theorie der Disziplinierung des Menschen eine entscheidende Bedeutung zukam. So konnte die katholische Kirche in den von der Gegenreformation erfassten Ländern den einzelnen Untertan direkt erreichen eine Möglichkeit, welche die Landesherren oft nicht hatten. Anton Fleckl stellt nicht nur den Ablauf der Bauprozesse im Detail dar, sondern publiziert auch erstmals alle erhaltenen Planzeichnungen der österreichischen Ordensniederlassung aus der Bibliothèque Nationale de Paris. Die im Pariser Archiv vorhandenen Pläne werden mit den erhaltenen Gebäuden der Jesuiten verglichen und beschrieben. Ein wissenschaftstheoretischer Teil über die Begrifflichkeiten des konfessionellen Zeitalters sowie ein Überblick über ausgewählte Architekturtrakte und Theorien der Barockzeit vervollständigen dieses Buch.

Inhalt

Inhalt 1 Einleitung 2 Begriffe 2.1 Reformation, Gegenreformation und konfessionelles Zeitalter 2.2 Early Modern Catholizism 2.3 Katholische Restauration 2.4 Barockbegriff und Jesuitenstil 3 Die Jesuiten in Österreich 4 Der barocke Farbraum. Ein Propagandamittel der Gegenreformation 4.1 Der Farbraum der Wiener Universitätskirche 4.2 Propagandaraum versus Gesamtkunstwerk 5 Jesuitenstil und Sakralarchitektur 6 Das ordensinterne Genehmigungsverfahren 7 Die Verfahrenspraxis im Baugenehmigungsverfahren im 17. Jahrhundert 8 Disziplinierungsabsichten und bildende Kunst 9 Das Transitorische des barocken Kirchenraumes 10 Die visuellen Medien als katholisches Herrschafts- und Disziplinierungskonzept 11 Das Bilderdekret des Trienter Konzils 12 Die Wirkung und Funktion der Malerei für die Gegenreformation 13 Das Bild als Meditationshilfe 14 Neubau von Jesuitenkirchen in Österreich im 17. Jahrhundert 14.1 Die Jesuitenkollegien 14.2 Die Gebäude der Jesuiten in Wien 14.2.1 Kirche am Hof und Mariensäule 14.2.2 Erhaltene Planzeichnungen 14.2.3 Wiener Universitätskirche 14.2.3.1 Der Kirchenraum 14.2.3.2 Erhaltene Planzeichnungen 14.3 Krems 14.3.1 Piaristenkirche 14.3.2 Änderungsmaßnahmen der Jesuiten an der gotischen Bausubstanz und die barocke Ausstattung 14.3.3 Erhaltene Planzeichnungen 14.4 Leoben 14.4.1 Familie der Carlone 14.4.2 Die Stadtpfarrkirche von Leoben 14.4.3 Erhaltene Planzeichnungen 14.5 Judenburg 14.5.1 Ehemalige Jesuitenkirche und Jesuitenkolleg 14.5.2 Erhaltene Planzeichnungen 14.6 Linz 14.6.1 Alter Dom 14.6.2 Erhaltene Planzeichnungen 15 Anhang 15.1 Zusammenfassung 15.2 Abbildungen 15.3 Verzeichnis ungedruckter Quellen 15.4 Abbildungsnachweis 15.5 Literaturliste

Produktinformationen

Titel: Die barocken Bauten des Jesuitenordens auf dem Gebiet des heutigen Österreich
Untertitel: Eine Analyse der Pläne der Bibliothèque nationale de France
Autor:
EAN: 9783828827462
ISBN: 978-3-8288-2746-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: 219g
Größe: H213mm x B149mm x T17mm
Veröffentlichung: 01.09.2011
Jahr: 2011
Auflage: 1. Aufl.
Land: DE
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