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Donarem Pateras
Anton Elter

Excerpt from Donarem Pateras: Horat. Carm. 4, 8Dem Censorinus übersendet Horaz seine frisch erschienenen Carmina mit einem poetis... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 192 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Klappentext

Excerpt from Donarem Pateras: Horat. Carm. 4, 8

Dem Censorinus übersendet Horaz seine frisch erschienenen Carmina mit einem poetischen Briefchen; er schreibt nicht auf das Exemplar: mit bestem Glückwunsch zu irgend einer Gelegenheit, oder: in dankbarer Verehrung seinem Gönner Censorinus, oder: mit er gebensten Empfehlungen und Bitte um freundliche Aufnahme, oder: als kleine Gegengabe, oder was sonst so an Dedikationen üblich ist; er sagt auch nichts von alledem, womit sonst der Autor, wenn erst der letzte Bogen fertig ist, in der sog. Vorrede seinem gepressten Herzen Luft zu machen p egt, kein Wort von seinen Carmina selbst, das versteht sich zwischen ihm und seinem Sodalen Censorinus alles von selbst; statt patems und tripodas und artes grosser Meister bringt er ihm seine anspruchslosen Carmina und dass das keine epischen Heldenlieder etwa sind, braucht er ihm auch gewiss nicht erst zu sagen. Wenn er trotzdem ankündigt pretium dicere muneri, und so anhebt, als ob seine bescheidenen Gedichte doch noch über Marmordenkmäler gehen würden, und dann solche Umstände macht und in den höchsten Tönen von dem hellen und unvergänglichen Ruhm der Poesie redet, von Ennius und von Scipio und Romulus und Hercules und Bacchus u. S. W dann sieht man, dass das so in keinem Verhältnis und in keiner direkten Beziehung zu' einander stehen kann. Wenn eine solche Anknüpfung sich somit nicht von selbst aus dem Zweck und bisherigen Inhalt des Gedichts ergibt, so muss sie irgendwie durch einen äusseren Umstand veranlasst sein, der den Dichter auf den Gedanken brachte, seiner Gabe eine ganz aparte Empfehlung beizufügm, und diese noch dazu durch ein auffallendes, aber die Erwartung um so mehr spannendes possumus pretium dicere wuneri anzukündigen. Es kann wirklich nur die zufällig von selbst sich darbietende Gelegenheit gewesen sein, die den alten Schelm der Satiren gereizt hat, seinen Gedichtchen eine Art Empfehlung mitzugeben in einem Lob des Dichters Ennius gegenüber dem anspruchsvollen unglücklichen neuesten Scipiodenkmal, und man versteht jetzt auch, wie er sich zu diesem Punkte den Weg gebahnt hat durch die Einleitung von den paterae bis zur Marmorstatue eines Scopas. Besser als solch Marmordenkmal eines Scipio ist sicher Ennius' Gedicht, dessen Lob wenigstens wahr ist und ehrlich, und wenn sie selbst ein inneres pretium nicht hätte, das muss man der Poesie lassen, hoc possumus pretium dicere muneri, so was wie denselben Scipio den Hannibal besiegen und Carthago zerstören lassen, das tut sie wenigstens nicht. Jedoch die Vorstellung von einer solchen Bezugnahme des Horaz aufein besonderes neues Denkmal ist für uns moderne Nordländer zu ungewohnt, als dass man sich so ohne Weiteres darin finden wird. Es wird darum nützlich sein, die Erklärung, die nach Grammatik und Zusammenhang allein möglich ist, die Auffassung der Worte releres fugae, reiectaeque sqq. Als Text der Inschrift des Denkmals, durch den Hinweis auf römische Anschauung und Sitte noch etwas besser zu erläutern.

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Produktinformationen

Titel: Donarem Pateras
Untertitel: Horat. Carm. 4, 8 (Classic Reprint)
Autor: Anton Elter
EAN: 9780484956062
ISBN: 978-0-484-95606-2
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Forgotten Books
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 192
Gewicht: 266g
Größe: H229mm x B152mm x T10mm
Jahr: 2018

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