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Sozialprodukt des Alters

  • Kartonierter Einband
  • 236 Seiten
Die Älteren werden, wieder einmal, zu Sündenböcken für die Belastung öffentlicher Haushalte gestempelt, nicht ohne altersfeindlich... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Älteren werden, wieder einmal, zu Sündenböcken für die Belastung öffentlicher Haushalte gestempelt, nicht ohne altersfeindliche Tiraden in den Medien. Älteren Arbeitskräften wird mangelnde Produktivität zugeschrieben, und den wohlhabenderen, gesunden und aktiven Alten wird vorgeworfen, sie verprassten das Erbe der Jungen. Es ist höchst an der Zeit, eine Neubestimmung der Begriffe "Lebensqualität" und "Produktivität " vorzunehmen und die Leistungen der älteren Bevölkerung für das Wohlergehen aller systematisch darzustellen. Soziale und kulturelle, geistig-psychische und emotionale Produktivität und Konstruktivität müssen neu bewertet und als Gegenformel zu einem rein materiell gesehenen Lebensstandard bewertet werden.

Autorentext

Günther Ehgartner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Zentrum für Alternswissenschaften, Gesundheits- und Sozialpolitikforschung" (ZENTAS) an der Niederösterreichischen Landesakademie und an der Universität Wien.



Klappentext

Die Älteren werden, wieder einmal, zu Sündenböcken für die Belastung öffentlicher Haushalte gestempelt, nicht ohne altersfeindliche Tiraden in den Medien. Älteren Arbeitskräften wird mangelnde Produktivität zugeschrieben, und den wohlhabenderen, gesunden und aktiven Alten wird vorgeworfen, sie verprassten das Erbe der Jungen. Es ist höchst an der Zeit, eine Neubestimmung der Begriffe "Lebensqualität" und "Produktivität " vorzunehmen und die Leistungen der älteren Bevölkerung für das Wohlergehen aller systematisch darzustellen. Soziale und kulturelle, geistig-psychische und emotionale Produktivität und Konstruktivität müssen neu bewertet und als Gegenformel zu einem rein materiell gesehenen Lebensstandard bewertet werden.



Inhalt

Vorwort Kapitel 1 : Die vertrackte Verwandtschaft von Erzählungen und Tatsachen 1.1 Die Rolle von »Erzählungen« 1.2 Emanzipation, Fortschritt und bessere Gesellschaft 1.3 Ökonomie und Individualismus 1.4 Kommunitarismus gegen Individualismus ? 1.5 Risiken und Chancen Kapitel 2 : Die Sprachspiele über Produktivität 2.1 »Ökonomen sind dumm« 2.2 Schwierigkeiten mit dem Produktivitätsbegriff 2.3 Produktion um jeden Preis - auch im Alter ? Kapitel 3: Die Rückholung des Alters in die gesellschaftliche Verwertung 3.1 Hegemoniale Tendenzen der Aktivierungslehre 3.2 Die Entdeckung der Produktivität des Alters Kapitel 4: Das Ressourcenparadox und die Produktivitätsformen 4.1 Begriffsklärungen und Vorschläge 4.2 Autoproduktivität 4.3 Heteroproduktivität 4.4 Kompetenz und Selbstaufmerksamkeit 4.5 Erfahrungswissen nützen Kapitel 5: Lebensqualität und Sozialprodukt des Alters 5.1 Dimensionen der Lebensqualität 5.1.1 Politische Dimensionen des Begriffs 5.1.2 Systematische Dimensionen der Lebensqualität 5.1.3 Lebensqualität und Ziele 5.2 Objektive Lebensqualität 5.3 Subjektive Lebensqualität 5.4 Lebensqualität im Alter 5.5 Ein Sozialprodukt des Alters ? 5.6 Was heißt Krise ? Kapitel 6: Ein Kaleidoskop der Aktivitäten Älterer 6.1 Aktivitätsideologie in der Wissenschaft 6.2 Freiwillige Tätigkeiten und das »Ehrenamt« 6.2.1 Ehrenamtliches Engagement 6.2.2 Kinder-/Enkelbetreuung und Pflege 6.2.3 Enkelbetreuung 6.2.4 Pflege und Betreuung 6.2.5 Informelle Unterstützung und Transfers 6.3 Eine erweiterte Perspektive - das Breitbandwissen der Älteren. Kapitel 7: Lebensqualität in Europa - Gesundheit, Glück und Leid 7.1 Mittendrin beginnen - im Pflegeheim 7.2 Erste Weiterung - Gesundheit und Glück 7.3 Zweite Weiterung - über die Lebensspanne 7.4 Lebensqualität in Europa - einige Zahlen 7.5 Facetten der Arbeitslosigkeit Kapitel 8: Kompetenz, Vitalität und das »erlösende Lachen« 8.1 Ausgangslage 8.2 Lachen hilft und Denken kann nicht schaden 8.3 Wer die Satire im Herzen hat, hat das Lächeln auf dem Gesicht 8.4 Komik als Ablenkung und Trost 8.5 Das Komische schließt ein und es schließt aus 8.6 Eine Zwischenbetrachtung 8.7 Kompetenz,Vitalität und Lebenshaltung 8.8 Was bleibt ? Kapitel 9: Altersstrukturwandel weltweit 9.1 Die globale Perspektive 9.2 Das Alterungsphänomen 9.2.1 Die Demografie 9.2.2 Einige Details im allgemeinen Bild 9.3 Die UN und das weltweite Altern 9.4 Entwicklungsländer - Armut und Soziale Sicherheit 9.5 Internationale Migration 9.6 Das knappe Gut Gesundheit Kapitel 10: Fragliche Altersbilder - gefährliche Gesellschaftsperspektiven 10.1 Vorbemerkung 10.2 Die Idee der Konstruktion sozialer Ordnungen des Alter(n)s 10.2.1 Fragliche Altersbilder und Widersprüche 10.2.2 Die Not mit der Last 10.3 Perspektivenkrise ? .. 10.4 Generationenvertrag und Verteilungskampf Kapitel 11: Sozialprodukt des Alters - Module für eine Theorie 11.1 Vorklärungen 11.2 Allgemeiner Bezugsrahmen - Modul 1 11.3 Gesamtnutzen und Lebensqualität - Modul 2 11.4 Potenziale und Ressourcen - Modul 3 11.5 Kompetenz und Erfahrung - Modul 4 11.6 Individuelle Strategien - Modul 5 11.7 Sozialprodukt des Alters - erste Fassung 11.8 Gesundheit, Sozialkapital und Vitalität - Modul 6 11.9 Sozialprodukt des Alters - zweite Fassung Kapitel 12: Theoretische Nachüberlegungen - selbstkritisch Zitierte Quellen Anmerkungen Personenregister

Produktinformationen

Titel: Sozialprodukt des Alters
Untertitel: Über Produktivitätswahn, Alter und Lebensqualität
Autor:
EAN: 9783205785118
ISBN: 978-3-205-78511-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Böhlau, Wien
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 236
Gewicht: 425g
Größe: H238mm x B159mm x T20mm
Jahr: 2010