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Büromöbelleasing - Chancen eines öko-effizienten Dienstleistungskonzeptes

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Hochschule für Technik und Wirtschaft... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Wirtschaftswissenschaften II), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Etwa zwölf Millionen Büromöbel werden jährlich in Deutschland dem Sperrmüll zugeführt. Angesichts begrenzter Ressourcen macht diese Zahl deutlich, daß Wege gefunden werden müssen, dieses Volumen einzudämmen. In der wissenschaftlichen Diskussion wird Leasing neben seiner Finanzierungsfunktion als ein Instrument angesehen, das zur Ressourcenschonung und demzufolge zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Die Arbeit untersucht die Annahme, daß Büromöbelhersteller und Händler an der Langlebigkeit von Produkten geschäftliches Interesse haben, wenn Büroeinrichtungen nicht verkauft sondern vermietet werden. Leasing gilt seit Jahren als erfolgreiches Finanzierungsinstrument innerhalb der deutschen Wirtschaft. Beim Leasing überträgt der Leasing-Geber (Vermieter) dem Leasing-Nehmer (Mieter) die Nutzung an einer Sache auf eine bestimmte Zeit gegen Entgelt. Die wesentlichen Vorteile von Leasing liegen in der Liquiditätsschonung und steuerlichen Einsparungen. Ein Nachteil für den Leasing-Nehmer ist die hohe monatliche Belastung, die in ihrer Summe den eigentlichen Kaufpreis fast immer übersteigt. Innerhalb der Büromöbelbranche zeigt sich, daß es kaum Angebote für Büromöbelleasing gibt. Beim Hersteller CEKA und der BFL Leasing macht das Leasinggeschäft nur einen kleinen Teil vom Gesamtumsatz aus. Leasingkonzepte des Unternehmens Wilkhahn und des Projekts SYSKREIS konnten bisher nicht in der Praxis umgesetzt werden. Die wenigen Leasingangebote stellen keine Konkurrenz für den klassischen Verkauf dar. Leasing von Büromöbeln wird in der Praxis als klassisches Finanzierungsinstrument angeboten. Das Geschäftsinteresse besteht nicht in der Förderung von Produktlanglebigkeit. Der wissenschaftlich geführte Dialog um Leasing als Instrument zur Ressourcenschonung beachtet den eigentlichen Charakter von Leasing als Finanzierungsinstrument ungenügend. Die geforderten Öko-Leasingverträge sind in der Praxis von Büromöbelleasing nicht umsetzbar, weil vor allem dem Leasing-Geber als Anbieter der Dienstleistung in ökonomischer Hinsicht kaum Beachtung geschenkt wird. Büromöbelleasing setzt sich auch als Finanzierungsinstrument nicht durch. Die Fachhändler als hauptsächliche Vermittler zwischen Leasing-Geber und Leasing-Nehmer forcieren das Angebot nicht ausreichend am Markt, da ihr Interesse eher am Verkauf der Produkte liegt. Auf der Seite des Leasing-Nehmers sind Büromöbel als Leasinggut eher unbekannt. Sozialpsychologische Aspekte, wie das Eigentum, spielen bei der Entscheidung eine Rolle, ob Büroeinrichtungen gekauft oder gemietet werden. Langlebig konzipierte Produkte und Serviceleistungen, wie Reparatur und Aufarbeitung, sind der Büromöbelbranche nicht unbekannt. Es ist weiterhin erkennbar, daß die Nachfrage an gebrauchten Büromöbeln existiert (z.B. bei Neugründern). Wenn Leasing eine Verbindung mit Ressourcenschonung eingehen kann, dann geschieht das nur über die Vermietung von Gebrauchtgütern. Denn bei dem Leasing von Gebrauchtmöbeln besteht die Chance, daß Büromöbel nach langjähriger Nutzung nicht auf dem Sperrmüll landen, sondern aufgearbeitet an einen neuen Nutzer gelangen. Diese Idee verfolgt das Wilkhahn-Leasingkonzept. Bisher hat sich mangels entsprechender Produkte jedoch noch kein ansprechender Zweitmarkt entwickeln können. Diese Situation könnte sich ändern, wenn Büromöbel der neuen Generation, also recyclingfähige und ergonomisch ansprechend gestaltete Produkte, an die Hersteller zurückkehren. Ein weiterer Einflußfaktor auf den Zweitmarkt sind steigende Entsorgungskosten. Die Herausforderung bei Leasing von Gebrauchtgütern besteht in der umfassenden Auseinandersetzung mit der Ziel...

Autorentext
Antje Vollmer, geboren 1962 in Hamburg. Ausbildung zur Krankenschwester, Fort- und Weiterbildung als Psychotherapeutin, Hypnose- und Reinkarnationstherapeuten sowie als Reikilehrerin. Seit 1994 selbstständig, Seminare in Hypnose-Reinkarnationstherapie und Reiki.

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Etwa zwölf Millionen Büromöbel werden jährlich in Deutschland dem Sperrmüll zugeführt. Angesichts begrenzter Ressourcen macht diese Zahl deutlich, daß Wege gefunden werden müssen, dieses Volumen einzudämmen. In der wissenschaftlichen Diskussion wird Leasing neben seiner Finanzierungsfunktion als ein Instrument angesehen, das zur Ressourcenschonung und demzufolge zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Die Arbeit untersucht die Annahme, daß Büromöbelhersteller und Händler an der Langlebigkeit von Produkten geschäftliches Interesse haben, wenn Büroeinrichtungen nicht verkauft sondern vermietet werden. Leasing gilt seit Jahren als erfolgreiches Finanzierungsinstrument innerhalb der deutschen Wirtschaft. Beim Leasing überträgt der Leasing-Geber (Vermieter) dem Leasing-Nehmer (Mieter) die Nutzung an einer Sache auf eine bestimmte Zeit gegen Entgelt. Die wesentlichen Vorteile von Leasing liegen in der Liquiditätsschonung und steuerlichen Einsparungen. Ein Nachteil für den Leasing-Nehmer ist die hohe monatliche Belastung, die in ihrer Summe den eigentlichen Kaufpreis fast immer übersteigt. Innerhalb der Büromöbelbranche zeigt sich, daß es kaum Angebote für Büromöbelleasing gibt. Beim Hersteller CEKA und der BFL Leasing macht das Leasinggeschäft nur einen kleinen Teil vom Gesamtumsatz aus. Leasingkonzepte des Unternehmens Wilkhahn und des Projekts SYSKREIS konnten bisher nicht in der Praxis umgesetzt werden. Die wenigen Leasingangebote stellen keine Konkurrenz für den klassischen Verkauf dar. Leasing von Büromöbeln wird in der Praxis als klassisches Finanzierungsinstrument angeboten. Das Geschäftsinteresse besteht nicht in der Förderung von Produktlanglebigkeit. Der wissenschaftlich geführte Dialog um Leasing als Instrument zur Ressourcenschonung beachtet den eigentlichen Charakter von Leasing als Finanzierungsinstrument ungenügend. Die geforderten Öko-Leasingverträge sind in der Praxis von Büromöbelleasing nicht umsetzbar, weil vor allem dem Leasing-Geber als Anbieter der Dienstleistung in ökonomischer Hinsicht kaum Beachtung geschenkt wird. Büromöbelleasing setzt sich auch als Finanzierungsinstrument nicht durch. Die Fachhändler als hauptsächliche Vermittler zwischen Leasing-Geber und Leasing-Nehmer forcieren das Angebot nicht ausreichend am Markt, da ihr Interesse eher am Verkauf der Produkte liegt. Auf der Seite des Leasing-Nehmers sind Büromöbel als Leasinggut eher unbekannt. Sozialpsychologische Aspekte, wie [...]

Produktinformationen

Titel: Büromöbelleasing - Chancen eines öko-effizienten Dienstleistungskonzeptes
Untertitel: Theoretische Grundlagen und erste praktische Ansätze
Autor:
EAN: 9783838618425
ISBN: 978-3-8386-1842-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 161g
Größe: H210mm x B148mm x T7mm
Jahr: 1999
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