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Antikenrezeption

Quelle: Wikipedia. Seiten: 101. Kapitel: Renaissance, Klassizismus, Bücherverluste in der Spätantike, Die Amazonenschlacht, Querel... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 101 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 101. Kapitel: Renaissance, Klassizismus, Bücherverluste in der Spätantike, Die Amazonenschlacht, Querelle des Anciens et des Modernes, Monatsbilder im Palazzo Schifanoia, Iphigenie auf Tauris, Elektra, Pompeji, Et in Arcadia ego, Iphigénie en Tauride, Medea: Stimmen, Primavera, Portal des Filarete, Revolutionsarchitektur, Klassische Kunst, Die Geburt der Venus, Die Bürgschaft, Ariadne auf Naxos, Landschaft mit dem Sturz des Ikarus, Pandora, Juno und Argus, Der Ring des Polykrates, Die Götter im Exil, Prometheus, Klassizistischer Barock, Medicina antiqua, Der Gang nach dem Eisenhammer, Ödipus und die Sphinx, Die Schule von Athen, Italienische Reise, Einschiffung nach Kythera, Orfeo ed Euridice, Palladianismus, Das goldene Vlies, Turmbau zu Babel, Der gefesselte Prometheus, Ikarus in der Populärkultur, Venus vor dem Spiegel, Sine Cerere et Baccho friget Venus, Das Gastmahl des Belsazar, Allegorie der Liebe, Italiensehnsucht, Weimarer Preisaufgaben, Amphitryon, Die Verleumdung des Apelles, Antonio Cesari, Iphigénie en Aulide, Der Tod des Sardanapal, Leda, Rundbogenstil, Xenien, Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto, Die Kraniche des Ibykus, Jupiter, Neptun und Pluto, Pathosformel, Alceste, Hektorlied, Goliathhaus, Paduaner. Auszug: Die Bücherverluste in der Spätantike (der Epoche zwischen dem späten 3. und dem späten 6. Jahrhundert) stellen eine unwiederbringliche Einbuße für das kulturelle Erbe der klassischen Antike dar. Durch den Überlieferungsverlust eines Großteils der antiken griechischen und lateinischen Literatur ist die Anzahl der Werke, die bis in die Neuzeit erhalten geblieben sind, äußerst gering. Die meisten der dennoch überlieferten Texte sind in mittelalterlichen Abschriften bewahrt, originale Textzeugnisse der Antike sind nur sehr wenige erhalten. Die Gründe für diesen massiven Verlust sind vielfältig und umstritten. Ein Einschnitt kann in der sogenannten Reichskrise des 3. Jahrhunderts gesehen werden. Belegt sind systematische Vernichtungen christlicher Schriften während der Christenverfolgung sowie paganer ( heidnischer ) Schriften im Zuge der Christianisierung des Römischen Reiches. Andere Ursachen dürften im kulturellen Niedergang und den Wirren der Völkerwanderungszeit besonders im Westen zu finden sein, als zahlreiche Buchbestände kriegerischen Zerstörungen zum Opfer gefallen sein dürften und mit den gebildeten Eliten die noch verbleibenden kulturellen Träger der Überlieferung schwanden. Veränderungen der Medien so die Umschreibung vom Beschreibstoff Papyrus auf Pergament und von der Schriftrolle zum Codex sowie des literarischen Kanons und des Schulwesens bildeten weitere Barrieren. Die Überlieferung von Werken endete, wenn sie nicht in das neue Medium umgeschrieben wurden und somit aus dem Kanon ausschieden. Während im byzantinischen Reich die literarische Tradition der Antike noch bis zum Fall Konstantinopels wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung gepflegt wurde, bewahrte am Ende der Antike im lateinischen Westen nur eine kleine Elite von Wohlhabenden und Gebildeten das literarische Erbe der Antike in geringerer Auswahl. Zu diesem Kreis gehörte der aus einer senatorischen Familie stammende Cassiodor, der im 6. Jahrhundert die für ihn noch erreichbaren Reste

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 101. Kapitel: Renaissance, Klassizismus, Bücherverluste in der Spätantike, Die Amazonenschlacht, Querelle des Anciens et des Modernes, Monatsbilder im Palazzo Schifanoia, Iphigenie auf Tauris, Elektra, Pompeji, Et in Arcadia ego, Iphigénie en Tauride, Medea: Stimmen, Primavera, Portal des Filarete, Revolutionsarchitektur, Klassische Kunst, Die Geburt der Venus, Die Bürgschaft, Ariadne auf Naxos, Landschaft mit dem Sturz des Ikarus, Pandora, Juno und Argus, Der Ring des Polykrates, Die Götter im Exil, Prometheus, Klassizistischer Barock, Medicina antiqua, Der Gang nach dem Eisenhammer, Ödipus und die Sphinx, Die Schule von Athen, Italienische Reise, Einschiffung nach Kythera, Orfeo ed Euridice, Palladianismus, Das goldene Vlies, Turmbau zu Babel, Der gefesselte Prometheus, Ikarus in der Populärkultur, Venus vor dem Spiegel, Sine Cerere et Baccho friget Venus, Das Gastmahl des Belsazar, Allegorie der Liebe, Italiensehnsucht, Weimarer Preisaufgaben, Amphitryon, Die Verleumdung des Apelles, Antonio Cesari, Iphigénie en Aulide, Der Tod des Sardanapal, Leda, Rundbogenstil, Xenien, Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto, Die Kraniche des Ibykus, Jupiter, Neptun und Pluto, Pathosformel, Alceste, Hektorlied, Goliathhaus, Paduaner. Auszug: Die Bücherverluste in der Spätantike (der Epoche zwischen dem späten 3. und dem späten 6. Jahrhundert) stellen eine unwiederbringliche Einbuße für das kulturelle Erbe der klassischen Antike dar. Durch den Überlieferungsverlust eines Großteils der antiken griechischen und lateinischen Literatur ist die Anzahl der Werke, die bis in die Neuzeit erhalten geblieben sind, äußerst gering. Die meisten der dennoch überlieferten Texte sind in mittelalterlichen Abschriften bewahrt, originale Textzeugnisse der Antike sind nur sehr wenige erhalten. Die Gründe für diesen massiven Verlust sind vielfältig und umstritten. Ein Einschnitt kann in der sogenannten Reichskrise des 3. Jahrhunderts gesehen werden. Belegt sind systematische Vernichtungen christlicher Schriften während der Christenverfolgung sowie paganer ("heidnischer") Schriften im Zuge der Christianisierung des Römischen Reiches. Andere Ursachen dürften im kulturellen Niedergang und den Wirren der Völkerwanderungszeit besonders im Westen zu finden sein, als zahlreiche Buchbestände kriegerischen Zerstörungen zum Opfer gefallen sein dürften und mit den gebildeten Eliten die noch verbleibenden kulturellen Träger der Überlieferung schwanden. Veränderungen der Medien - so die Umschreibung vom Beschreibstoff Papyrus auf Pergament und von der Schriftrolle zum Codex - sowie des literarischen Kanons und des Schulwesens bildeten weitere Barrieren. Die Überlieferung von Werken endete, wenn sie nicht in das neue Medium umgeschrieben wurden und somit aus dem Kanon ausschieden. Während im byzantinischen Reich die literarische Tradition der Antike noch bis zum Fall Konstantinopels - wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung - gepflegt wurde, bewahrte am Ende der Antike im lateinischen Westen nur eine kleine Elite von Wohlhabenden und Gebildeten das literarische Erbe der Antike in geringerer Auswahl. Zu diesem Kreis gehörte der aus einer senatorischen Familie stammende Cassiodor, der im 6. Jahrhundert die für ihn noch erreichbaren Reste

Produktinformationen

Titel: Antikenrezeption
Untertitel: Renaissance, Klassizismus, Bücherverluste in der Spätantike, Die Amazonenschlacht, Querelle des Anciens et des Modernes, Monatsbilder im Palazzo Schifanoia, Iphigenie auf Tauris, Elektra, Pompeji, Et in Arcadia ego, Iphigénie en Tauride
Editor: Quelle: Wikipedia
EAN: 9781158760268
ISBN: 978-1-158-76026-8
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Anzahl Seiten: 101
Gewicht: 211g
Größe: H249mm x B189mm x T12mm
Jahr: 2011

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