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Anthroponymie

  • Kartonierter Einband
  • 32 Seiten
Quelle: Wikipedia. Seiten: 29. Kapitel: Pseudonym, Namensrecht, Ortsneckname, Hausname, Notname, Spitzname, Genanntname, Kampfnam... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 29. Kapitel: Pseudonym, Namensrecht, Ortsneckname, Hausname, Notname, Spitzname, Genanntname, Kampfname, Kosename, Berufsname, Kneipname, Werdenberger Namenbuch, Liechtensteiner Namenbuch, Ordensname, Übername, Wohnstättenname, Beiname, Movierte Namen, Fahrtenname, Zwischenname, Nekronym, Biername. Auszug: Das Namensrecht in der Bundesrepublik Deutschland ist durch verschiedene Regelungen, insbesondere durch das Bürgerliche Gesetzbuch, festgesetzt. Das Namensrecht besteht sowohl aus dem Recht auf einen Namen, als auch aus dem Recht, der sich aus dem Namen ergibt. Zu Regelungen bezüglich der Auswahl von Vornamen für Kinder, siehe auch Vorname. Das Namensrecht wurde im Römischen Reich erstmals als Bestandteil des allgemeinen Rechts und insofern als Grundrecht eines Bürgers erwähnt. Der gemeinrechtlichen Geltung der römischen Vorschrift nach blieb die Wahl des Vornamens und des Familiennamens in das Belieben des Einzelnen gestellt. Diese Regelung blieb bis zum Spätmittelalter unverändert. Während der Völkerwanderung in Europa kehrte man zur Einnamigkeit zurück. Ab dem 8. Jahrhundert wurden in Deutschland Beinamen zum Rufnamen eingeführt. In der Regel gaben diese Beinamen, die späteren Nachnamen, die Herkunft, die Wohnstätte, den Beruf, das Amt oder die Aufgabe, körperliche oder geistige Fähigkeiten oder besondere Schwächen an. Ab dem 15. Jahrhundert wurden die Familiennamen dann nur noch vererbt und der Nachname war nun nicht mehr das individuelle Kennzeichen einer besonderen Eigenschaft, Fähigkeit oder eines Berufes. Am 12. März 1677 wurde durch den Ferdinand Maria, Kurfürst von Bayern, per Mandat im Heiligen Römischen Reich die allgemeine Namensfreiheit abgeschafft. Das Gesetz blieb mangels Strafandrohung wirkungslos und wurde von der Bevölkerung nicht befolgt. Die Verordnung wurde später von anderen deutschen Ländern übernommen. In Preußen wurde parallel zur großen preußischen Rechtsreform per Gesetz 1794 das Benutzen von fremden Namen verboten. Nachdem auch diese Verordnung nicht befolgt wurde, folgte eine weitere Verordnung am 30. Oktober 1816, die nunmehr auch das Führen von fremden oder erdichteten Namen bei Androhung einer Geldbuße oder eines Arrestes verbot. Hessen-Darmstadt folgte mit einer ähnlichen Verordnung im Jahr 1810, Hamburg im Jahr 1815 und 1876 folgte

Produktinformationen

Titel: Anthroponymie
Untertitel: Pseudonym, Namensrecht, Ortsneckname, Hausname, Notname, Spitzname, Genanntname, Kampfname, Kosename, Berufsname, Kneipname, Werdenberger Namenbuch, Liechtensteiner Namenbuch, Ordensname, Übername, Wohnstättenname, Beiname, Movierte Namen
Editor:
EAN: 9781233221349
ISBN: 978-1-233-22134-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Anzahl Seiten: 32
Gewicht: g
Größe: H246mm x B189mm x T2mm
Jahr: 2011
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