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Individualität im komischen Roman der frühen Neuzeit

  • Fester Einband
  • 364 Seiten
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Das aktuelle Spektrum der Literaturwissenschaft ist durch eine komparatistische und kulturwissenschaftliche Öffnung mit mannigfach... Weiterlesen
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Beschreibung

Das aktuelle Spektrum der Literaturwissenschaft ist durch eine komparatistische und kulturwissenschaftliche Öffnung mit mannigfachen interdisziplinären Anschlüssen gekennzeichnet. Die Reihe spectrum Literaturwissenschaft versteht sich als Forum dieser pluralistischen Neuformierung der Literaturwissenschaft; sie präsentiert Studien von methodisch innovativem, häufig komparatistischem Zuschnitt, deren Ergebnisse über enge nationalphilologische Horizonte hinaus von exemplarischer Bedeutung sind.

Charles Sorels Histoire comique de Francion (1623-1633) und Paul Scarrons Roman comique (1651/1657), die hier zusammen mit Antoine Furetières Roman bourgeois (1666) untersucht werden, waren veritable Bestseller im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Die Gattung der Histoire comique, zu der sie zählen, ist ebenso durch ihre facettenreichen Entwürfe einer zeitgenössischen Welt wie durch ihre spielerischen Bezüge auf Fiktionalität charakterisiert. Sie sind, angesichts derartiger 'moderner' Züge, ein besonders geeigneter Gegenstand für die Beschäftigung mit den bislang wenig untersuchten Zusammenhängen der Frühgeschichte von moderner Individualität und Roman. Die Arbeit entwirft Modelle von Individualisierung, Komik und Gattungsgeschichte (ausgehend u.a. von Luhmann, Foucault, Bachtin), die in detaillierte Analysen der drei Romane münden. Ihr Vergleich lässt die Entwicklung einer Komik der Individualität erkennen, die bis an die Schwelle der Moderne führt.

Autorentext
Ansgar Thiele, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Klappentext
Charles Sorels Histoire comique de Francion (1623-1633) und Paul Scarrons Roman comique (1651/1657), die hier zusammen mit Antoine Furetières Roman bourgeois (1666) untersucht werden, waren veritable Bestseller im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Die Gattung der Histoire comique, zu der sie zählen, ist ebenso durch ihre facettenreichen Entwürfe einer zeitgenössischen Welt wie durch ihre spielerischen Bezüge auf Fiktionalität charakterisiert. Sie sind, angesichts derartiger ,moderner' Züge, ein besonders geeigneter Gegenstand für die Beschäftigung mit den bislang wenig untersuchten Zusammenhängen der Frühgeschichte von moderner Individualität und Roman. Die Arbeit entwirft Modelle von Individualisierung, Komik und Gattungsgeschichte (ausgehend u.a. von Luhmann, Foucault, Bachtin), die in detaillierte Analysen der drei Romane münden. Ihr Vergleich lässt die Entwicklung einer Komik der Individualität erkennen, die bis an die Schwelle der Moderne führt.

Zusammenfassung
"Die in jedem Fall lesenswerte Studie vermittelt eine Fülle kluger Einsichten und zeugt von einer profunden Kenntnis des komischen Romans des 17. Jahrhunderts." Horst Weich in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 2/2011

Produktinformationen

Titel: Individualität im komischen Roman der frühen Neuzeit
Untertitel: (Sorel, Scarron, Furetière)
Autor:
EAN: 9783110189599
ISBN: 978-3-11-018959-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 364
Gewicht: 659g
Größe: H242mm x B165mm x T24mm
Jahr: 2007
Auflage: Reprint 2012

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