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Megalithgräber in Mitteleuropa - Der Tod im Jung- und Spätneolithikum

Anonym
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Ku... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas), Veranstaltung: Tod und Bestattung - Prähistorische Grabfunde als Informationsquellen , Sprache: Deutsch, Abstract: "Wo unsere ältesten Urkunden, sei es, daß man sie auf Pergament geschrieben oder in Stein gemeißelt hat, zu berichten aufhören, da fragt die Vorgeschichtsforschung mit dem Spaten bei der Mutter Erde an - und sie antwortet, wenn man ihr Blatt für Blatt in geduldiger Spatenarbeit die Antwort abzwingt."(1) Dieser für die Archäologie stellvertretende Satz krönt auch die Forschungen, zu denen die vorliegende Arbeit Stellung bezieht, denn weltweit stoßen wir auf die Überreste von Megalithgrabkulturen, die sich nicht unter einem Banner führen lassen. So finden wir 1000 Jahre vor der zu betrachtenden Zeit in Nordostfrankreich eine ebenfalls unter großen Steinen beerdigende Kultur. Viele Dekaden später auch in Italien und sogar in Südamerika. Unabhängig voneinander führt die Begrabenden nur ein Faktum zusammen. Sie wollten das Prinzip der kollektiven Bestattung von Menschen, welches Schicksal diese auch immer zusammengeführt hat, möglichst monumental, unter Zuhilfenahme von großen Steinblöcken, oberirdisch für eine lange Zeit festhalten und das Andenken an die Verstorbenen bewahren. Allerdings scheint für die Gesellschaft der Lebenden der einzelne Tote nicht im Vordergrund zu stehen. Sein Einzug in eine Art Totenreich, mindestens jedoch in eine Ahnenreihe als namenloser Vorfahre der Sippe, war wesentlich wichtiger. Deswegen sind die Megalithgräber auch Kollektivgräber. Weiterhin ist ein interessanter Fakt bei den Knochenfunden zu beobachten. Generell kann man von einer relativ schlechten Befundlage ausgehen, sehr viele Gebeine sind nur in Bruchstücken erhalten. Es wirkt jedoch fast auffällig, dass, sobald die Überreste entweder in eine sehr kalkige Sandschüttung eingebettet waren oder auch nur auf Kalksteinen lagen, meist sehr wenig vom Verfall berührt wurden. Diesen Aussagen und Beobachtungen soll die folgende Ausarbeitung Hand und Fuß verleihen. [...]

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Archäologie, Note: 2,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas), Veranstaltung: Tod und Bestattung - Prähistorische Grabfunde als Informationsquellen , Sprache: Deutsch, Abstract: "Wo unsere ältesten Urkunden, sei es, daß man sie auf Pergament geschrieben oder in Stein gemeißelt hat, zu berichten aufhören, da fragt die Vorgeschichtsforschung mit dem Spaten bei der Mutter Erde an - und sie antwortet, wenn man ihr Blatt für Blatt in geduldiger Spatenarbeit die Antwort abzwingt."(1) Dieser für die Archäologie stellvertretende Satz krönt auch die Forschungen, zu denen die vorliegende Arbeit Stellung bezieht, denn weltweit stoßen wir auf die Überreste von Megalithgrabkulturen, die sich nicht unter einem Banner führen lassen. So finden wir 1000 Jahre vor der zu betrachtenden Zeit in Nordostfrankreich eine ebenfalls unter großen Steinen beerdigende Kultur. Viele Dekaden später auch in Italien und sogar in Südamerika. Unabhängig voneinander führt die Begrabenden nur ein Faktum zusammen. Sie wollten das Prinzip der kollektiven Bestattung von Menschen, welches Schicksal diese auch immer zusammengeführt hat, möglichst monumental, unter Zuhilfenahme von großen Steinblöcken, oberirdisch für eine lange Zeit festhalten und das Andenken an die Verstorbenen bewahren. Allerdings scheint für die Gesellschaft der Lebenden der einzelne Tote nicht im Vordergrund zu stehen. Sein Einzug in eine Art Totenreich, mindestens jedoch in eine Ahnenreihe als namenloser Vorfahre der Sippe, war wesentlich wichtiger. Deswegen sind die Megalithgräber auch Kollektivgräber. Weiterhin ist ein interessanter Fakt bei den Knochenfunden zu beobachten. Generell kann man von einer relativ schlechten Befundlage ausgehen, sehr viele Gebeine sind nur in Bruchstücken erhalten. Es wirkt jedoch fast auffällig, dass, sobald die Überreste entweder in eine sehr kalkige Sandschüttung eingebettet waren oder auch nur auf Kalksteinen lagen, meist sehr wenig vom Verfall berührt wurden. Diesen Aussagen und Beobachtungen soll die folgende Ausarbeitung Hand und Fuß verleihen. [...]

Produktinformationen

Titel: Megalithgräber in Mitteleuropa - Der Tod im Jung- und Spätneolithikum
Autor:
Anonym
EAN: 9783656339687
ISBN: 978-3-656-33968-7
Format: Geheftet
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 31g
Größe: H211mm x B19mm x T10mm
Jahr: 2012
Auflage: 1. Auflage