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Imitation und Kritik von Weiblichkeitsentwürfen in Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen"

Anonym
  • Kartonierter Einband
  • 40 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düss... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend vom geschichtlichen Hintergrund, der die Stellung der Frau in der Weimarer Republik näher betrachten wird, sollen die im Roman thematisierten Weiblichkeitsentwürfe untersucht werden. Im Zentrum der Betrachtung steht dabei nicht nur, welche Weiblichkeitsideale im Roman dargestellt werden, sondern auch, wie diese literarisch umgesetzt und bewertet werden. In der Schlussfolgerung steht der Versuch zu klären, ob der Roman einen dieser verschiedenen Weiblichkeitsentwürfe favorisiert und wenn ja, welchen und mit welcher Begründung. Irmgard Keuns Roman "Das kunstseidene Mädchen", der im Frühjahr 1932 von dem Berliner Universitas-Verlag zunächst unter dem Titel "Mädchen ohne Bleibe" angekündigt wurde, war ein zeitgenössischer Bestseller. Keuns Protagonistin, die den Typ der "Neuen Frau" verkörperte, traf den Nerv der Zeit. Die Rezensionen waren, abgesehen von Plagiatsvorwürfen, weitgehend positiv. Doch mit der Regierungsübernahme der Nationalsozialisten wurde Keuns Karriere in Deutschland nicht einmal ein Jahr nach der Publikation des Kunstseidenen Mädchens ein vorläufiges Ende gesetzt. Auf der ersten amtlichen "Schwarzen Liste", die am 11.05.1933 erschien, wurde Keuns zweiter Roman verzeichnet und die Autorin als "Verfasserin von 'Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz'" gebrandmarkt. Da Keun nicht nur Zeitkritik übte, sondern ihre Frauenfiguren "dem vom NS-Staat proklamierten Ideal des braven deutschen Mädels ganz und gar nicht" entsprachen, wurden Keuns Bücher verboten und ihr Antrag auf Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer, deren Mitglied man sein musste, um weiterhin als Schriftsteller tätig sein zu können, 1934 abgelehnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die Autorin fast vollständig in Vergessenheit. Erst mit der Wiederauflage der Romane in den 1970er/1980er Jahren setzte eine Auseinandersetzung mit Keuns Werk ein. Vor allem in der feministischen Literaturforschung wurde "Das kunstseidene Mädchen", neben Keuns Debütroman "Gilgi, eine von uns", als Vorzeigemodell der emanzipatorischen Literatur angesehen.

Produktinformationen

Titel: Imitation und Kritik von Weiblichkeitsentwürfen in Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen"
Autor:
Anonym
EAN: 9783668951518
ISBN: 978-3-668-95151-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 40
Gewicht: 73g
Größe: H210mm x B148mm x T3mm
Jahr: 2019