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Die Naturzustandskonzeption und der Vertragsschluss bei John Locke

Anonym
  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Un... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Sozialwissenschaften. Bereich Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "Grundtexte politischer Theorie: Legitimation politischer Ordnung (Hobbes, Locke, Rousseau, Federalist Papers)", Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1689 veröffentlichte John Locke anonym sein politisches Hauptwerk "Zwei Abhandlungen über die Regierung". Im zweiten Teil dieses für die politische Ideengeschichte bedeutsamen Werkes skizziert John Locke den "wahren Ursprung, die Reichweite und den Zweck der staatlichen Regierung". Seine Ausführungen geben folglich nicht nur über die Legitimation einer politischen Ordnung Auskunft, vielmehr beschreibt Locke feststehende Grenzen und Aufgaben eines politischen Gemeinwesens und kann dadurch als erster Begründer einer konstitutionellen Ordnung angesehen werden. Dabei bemüht er den für Kontraktualisten typischen Dreischritt: Beschreibung des alsbald mühsamen oder gar gefährlichen Naturzustandes, Überwindung des Naturzustandes durch den Vertragsschluss und schließlich die Darstellung des Gesellschaftszustandes. Gegenstand dieser Seminararbeit sollen die ersten beiden Schritte sein, also die Naturzustandskonzeption und das Zustandekommen des Vertragsabschlusses. Die Charakteristika des Naturzustandes eines Vertragstheoretikers sind für die Ideengeschichte von großer Bedeutung. Denn aus der Gestalt des Naturzustandes lässt sich bereits eine bestimmte Argumentationskette herleiten, aus der sich gewissermaßen Voraussagungen über die Gestalt des Gesellschaftsvertrages treffen lassen. Vereinfacht ausgedrückt: Unterschiedliche Probleme - das Problem ist der Naturzustand - erfordern jeweils problemspezifische Lösungsansätze - die Lösung ist der Gesellschaftsvertrag. Oder, um es mit den Worten des Philosophen Wolfgang Kersting auszudrücken, enthält das "Portrait des Naturzustandes schon das Negativ des Staates". Der Vertragsschluss ist das Bindeglied in diesem Abhängigkeitsverhältnis.Die dieser Seminararbeit zugrunde liegende Fragestellung ist also folgende: Wie ist der Lockesche Naturzustand konzipiert und wie kommt der Vertragschluss zustande? Zur Beantwortung der Fragestellung wird in einem ersten Hauptteil eine grundlegende Analyse des Naturzustandes und des Vertragsschlusses in John Lockes "Zwei Abhandlungen" vorgenommen werden. Bezüglich der Erörterung muss vorweg genommen werden, dass Lockes politische Theorie zuweilen Widersprüchlichkeiten oder sehr abstrakte Darstellungen beinhaltet, die dazu geführt haben, dass auch die Befunde der modernen Forschung zu John Locke zum Teil höchst kontrovers sind. Einige diesbezügliche Forschungsfragen werden daher Gegenstand eines zweiten Hauptteils sein.

Produktinformationen

Titel: Die Naturzustandskonzeption und der Vertragsschluss bei John Locke
Autor:
Anonym
EAN: 9783656258902
ISBN: 978-3-656-25890-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 56g
Größe: H210mm x B148mm x T2mm
Jahr: 2012
Auflage: 3. Auflage