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Die europäische Integration in der Zwischenkriegszeit

Anonym
  • Kartonierter Einband
  • 24 Seiten
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: 1849 propagierte der französische Schriftsteller Victor Hugo in der Eröffnungsansprache als Vorsitzender des zweiten internationalen Friedenskongresses aus Kritik an den bestehenden Zuständen die "Vereinigten Staaten von Europa". Verwirklicht wurden diese Forderungen natürlich nicht. Hugos Ideale richteten sich sogar direkt gegen das vorherrschende europäische Selbstverständnis im 19. und 20. Jahrhundert, welches den Nationalstaat verherrlichte und Europa in den Imperialismus treiben ließ. Die verhängnisvollen Entstehungsmechanismen und das Massensterben in den Materialschlachten des Stellungskriegs während des Ersten Weltkriegs sowie der Schwächezustand des Kontinents als Kriegsfolge, brachten in den 1920er Jahren erstmals breiter fundierte europäische Einigungsbewegungen hervor. Ziel dieser Arbeit ist es, die europäischen Integrationsprozesse in der Zwischenkriegszeit zu untersuchen. Denn auch wenn die wirtschaftlichen Perspektiven durch die Idee des Freihandels, welcher zu einer starken wirtschaftlichen Verflechtung zwischen den nationalen Wirtschaftsräumen führte, vor dem Krieg sehr günstig waren, durch eben diesen zerstört wurden, "erreichten die Staaten der EWG doch erst Mitte der 1960er Jahre wieder einen etwa gleich hohen wirtschaftlichen Verflechtungsgrad" Im Gegensatz zu der politisch-diplomatischen Ebene, welche wieder die Tendenz des Protektionismus aufwies, zeigte sich, "dass die europäische Verflechtung in ihrer politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimension weiterhin existierte". Die Folgen des Kriegs brachten in den 1920er Jahren erstmals breiter fundierte europäische Einigungsbewegungen hervor. In der Zeit von 1925 bis 1934 erschienen zu dem Thema rund 600 Bücher und Zeitschriftenartikel und mehr als zehn Vereinigungen warben für einen engeren Zusammenschluss der Staaten Europas. Ein inhaltlich ausgeprägte Profil hatte die im Jahre 1923 von dem aus Österreich-Ungarn stammenden Grafen Richard Coudenhove-Kalergi gegründete "Paneuropa-Union" . Auch der Vertrag von Locarno aus dem Jahr 1925 hatte eine "wesentlich europäische Dimension" Weiter waren der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und sein französischer Pendant Aristide Briand "treibende Kräfte" einer europäischen Zollunion, die letztlich aber nicht umgesetzt wurde.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: 1849 propagierte der französische Schriftsteller Victor Hugo in der Eröffnungsansprache als Vorsitzender des zweiten internationalen Friedenskongresses aus Kritik an den bestehenden Zuständen die "Vereinigten Staaten von Europa". Verwirklicht wurden diese Forderungen natürlich nicht. Hugos Ideale richteten sich sogar direkt gegen das vorherrschende europäische Selbstverständnis im 19. und 20. Jahrhundert, welches den Nationalstaat verherrlichte und Europa in den Imperialismus treiben ließ. Die verhängnisvollen Entstehungsmechanismen und das Massensterben in den Materialschlachten des Stellungskriegs während des Ersten Weltkriegs sowie der Schwächezustand des Kontinents als Kriegsfolge, brachten in den 1920er Jahren erstmals breiter fundierte europäische Einigungsbewegungen hervor. Ziel dieser Arbeit ist es, die europäischen Integrationsprozesse in der Zwischenkriegszeit zu untersuchen. Denn auch wenn die wirtschaftlichen Perspektiven durch die Idee des Freihandels, welcher zu einer starken wirtschaftlichen Verflechtung zwischen den nationalen Wirtschaftsräumen führte, vor dem Krieg sehr günstig waren, durch eben diesen zerstört wurden, "erreichten die Staaten der EWG doch erst Mitte der 1960er Jahre wieder einen etwa gleich hohen wirtschaftlichen Verflechtungsgrad" Im Gegensatz zu der politisch-diplomatischen Ebene, welche wieder die Tendenz des Protektionismus aufwies, zeigte sich, "dass die europäische Verflechtung in ihrer politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimension weiterhin existierte". Die Folgen des Kriegs brachten in den 1920er Jahren erstmals breiter fundierte europäische Einigungsbewegungen hervor. In der Zeit von 1925 bis 1934 erschienen zu dem Thema rund 600 Bücher und Zeitschriftenartikel und mehr als zehn Vereinigungen warben für einen engeren Zusammenschluss der Staaten Europas. Ein inhaltlich ausgeprägte Profil hatte die im Jahre 1923 von dem aus Österreich-Ungarn stammenden Grafen Richard Coudenhove-Kalergi gegründete "Paneuropa-Union" . Auch der Vertrag von Locarno aus dem Jahr 1925 hatte eine "wesentlich europäische Dimension" Weiter waren der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und sein französischer Pendant Aristide Briand "treibende Kräfte" einer europäischen Zollunion, die letztlich aber nicht umgesetzt wurde.

Produktinformationen

Titel: Die europäische Integration in der Zwischenkriegszeit
Untertitel: Warum die Initiativen für eine europäische Einigung nach dem Ersten Weltkrieg scheiterten
Autor:
Anonym
EAN: 9783668398542
ISBN: 978-3-668-39854-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 24
Gewicht: 53g
Größe: H212mm x B154mm x T13mm
Jahr: 2017