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Zur Erinnerungskultur in Deutschland - am Beispiel der Gedenktage von 1871 bis in die Gegenwart

  • Kartonierter Einband
  • 112 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität O... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten 1990 spielen Kategorien wie Nation und Identität in öffentlichen Debatten eine zentrale Rolle. Die Eingliederung Gesamtdeutschlands in die Europäische Union und seine größer werdende Verantwortung in der Weltpolitik, aber auch das Wegbrechen des Sowjetimperiums in Ost- und Südosteuropa als Kontrastfolie westlichen Selbstverständnisses und die aktuellen staatenübergreifenden Prozesse, die Kultur, Politik und Gesellschaft beeinflussen, werfen die Frage auf, wie sich die Bewahrung kultureller Eigenart und nationaler Identität in der Entwicklung zur Weltgesellschaft gestalten kann und darf. Die Diskussion um die Herausbildung und Konstruktion kollektiver Identitäten beschäftigt schon länger die wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Ergebnis, dass sehr unterschiedliche Ansätze in die Debatte einfließen. Die vorliegende Arbeit kann nicht die gesamte Bandbreite dieser Diskussionen durchleuchten. Ihr Bezugspunkt beschränkt sich daher auf die Erinnerung und die daraus infolge sozialer Interaktionen entstehende Erinnerungskultur. Basierend auf den Arbeiten von Maurice Halbwachs sowie von Aleida und Jan Assmann, die trennscharf zwischen Bedingungen des Kollektiv- und Individualgedächtnisses unterscheiden, werden die theoretischen Annahmen auf eine interessante Form angewendet, Vergangenheit in ritualisierter Form gegenwärtig zu halten: die öffentlichen Gedenktage. Im Mittelpunkt stehen die Gedenktage in Deutschland, ihre Kontinuitäten und Brüche der vergangenen 130 Jahre, vom Kaiserreich über die Weimarer Republik zum Dritten Reich und den beiden deutschen Staaten bis nach deren Vereinigung 1990. Öffentliche Gedenktage sind sowohl politische Symbole als auch Gegenstand symbolisc

Autorentext
Annika Urban ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Kommunikationswirtin und Krankenhaus-Pressesprecherin.

Produktinformationen

Titel: Zur Erinnerungskultur in Deutschland - am Beispiel der Gedenktage von 1871 bis in die Gegenwart
Autor:
EAN: 9783638841146
ISBN: 978-3-638-84114-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 112
Gewicht: 166g
Größe: H209mm x B148mm x T8mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage.

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