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Von Kriegsverächtern und Kriegsverfechtern

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
Annika Rechmann betrachtet die Berichterstattung über den Irak-Krieg 2003 in deutschen und amerikanischen Qualitätszeitungen. Ange... Weiterlesen
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Beschreibung

Annika Rechmann betrachtet die Berichterstattung über den Irak-Krieg 2003 in deutschen und amerikanischen Qualitätszeitungen. Angelehnt an die Theorie des kommunikativen Handelns und der deliberativen Demokratie von Jürgen Habermas fragt sie:"Wie konnten zwei freiheitliche Gesellschaften den Krieg so unterschiedlich wahrnehmen?"und"Wieso kommt es nicht zu einem fruchtbaren Diskurs zwischen den polarisierten Lagern?". Antworten bietet ein Vergleich der politischen Systeme und der Kommunikationskultur: Während in Deutschland ein Stil politischer Kommunikation vorherrscht, ist Amerika vom Stil kommunikativer Politik geprägt.

Autorentext
Annika Rechmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politische Kommunikation, Krisen- und Konfliktkommunikation, Kommunikationspolitik sowie internationale Vergleiche.

Klappentext
Kaum ein internationaler Konflikt hat in jüngerer Zeit eine derart polarisierende Kraft entfaltet wie der Irak-Krieg 2003. Befürworter und Gegner der amerikanischen Politik stehen sich bis heute unversöhnlich gegenüber. Zugleich hat der Konflikt wenig zu einer öffentlich über die Medien geführten Debatte beigetragen. Diesseits und jenseits des Atlantiks verharrten Journalisten weitgehend auf nationalen Standpunkten, statt einen kritischen Diskurs auch über Staatsgrenzen hinweg zu führen.

Mittels einer umfassenden quantitativen Inhaltsanalyse zeichnet Annika Rechmann ein differenziertes Bild der Berichterstattung über den Irak-Krieg 2003 in deutschen und amerikanischen Qualitätszeitungen. In Anlehnung an die Theorie des kommunikativen Handelns und der deliberativen Demokratie von Jürgen Habermas fragt sie: Wie konnten zwei freiheitliche Gesellschaften den Krieg so unterschiedlich wahrnehmen? und Wieso kommt es nicht zu einem fruchtbaren Diskurs zwischen den polarisierten Lagern?. Antwortmöglichkeiten lassen sich durch einen systematischen Vergleich der politischen Systeme und der politischen Kommunikationskultur beider Staaten finden. So zeigt sich, dass in Deutschland ein Stil politischer Kommunikation vorherrscht, während Amerika von einem Stil kommunikativer Politik geprägt ist.


Inhalt
Chronik eines vorhersehbaren Krieges Politische Kommunikation: Ein Prozess demokratischer Streitkultur Rückblicke auf die Irak-Krise: Polarisation der Positionen Gesellschaftlicher Diskurs aus kommunikationstheoretischer Sicht Kommunikation im Irak-Konflikt vor dem Hintergrund der Theorie des kommunikativen Handelns Deliberative Demokratie und Massenmedien Die Berichterstattung über den Irak-Krieg in deutschen und amerikanischen Qualitätszeitungen Politische Kommunikation der kommunikativen Politik: Die politischen Systeme Deutschlands und der USA im Vergleich

Produktinformationen

Titel: Von Kriegsverächtern und Kriegsverfechtern
Untertitel: Die Berichterstattung über den Irak-Krieg 2003 in deutschen und amerikanischen Qualitätszeitungen
Autor:
EAN: 9783835060906
ISBN: 978-3-8350-6090-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: g
Größe: H210mm x B148mm
Jahr: 2007
Auflage: 2008
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